Die drei ??? Kids (49) – Der singende Geist

Titel: Die drei ??? Kids (49) – Der singende Geist / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 60 min / Sprecher: Jannik Schürmann, Mia Diekow, Karin Buchholz, Tim Kreuer ua

ddfkids49Inhalt: Onkel Titus hat auf einer Auktion eine alte Standuhr ersteigert. Doch kaum steht diese auf dem Schrottplatz, sind auf einmal jede Menge Leute hinter ihr her. Welches Geheimnis versteckt sich in der Uhr? Und was weiß das rätselhafte Mädchen mit der Stimme, die Glas zerspringen lässt? Ein singender Geist führt die drei ??? Kids auf eine gefährliche Spur.


Zunächst muss man zu dieser Folge erwähnen, dass sie nur für Hörer neu ist, die diese Reihe nicht seit Beginn an hören. Denn sie erschien 2011 zum ersten Mal, allerdings damals ohne Nummerierung. Was es soll, sie nochmal herauszubringen, hat sich mir leider nicht erschlossen.
Nun aber zur Geschichte an sich. Ich muss gestehen, dass sie mich nicht so richtig überzeugen konnte. Vor allem hat es mich gestört, dass gleich zwei Rätsel zu lösen sind. Es hat für mich wenig mit Detektivarbeit zu tun, wenn man nur rätselhafte Verse übersetzen und deuten muss. Übrigens ein Punkt, der mich bei der „älteren“ ???-Reihe auch häufig stört.
Weiterhin gibt es mir zu viele Dinge, die mir selbst für eine Kindergeschichte entschieden zu weit hergeholt sind. Woher bitte wissen die Freunde, wie Skinny Norris‘ Füße riechen?! Oder soll das witzig sein? Ich fand es höchstens eklig. Dann noch das Geheimnis der Kirschbaums. Sind die drei zuvor nie darin herumgeklettert? Und der Brunnen, der locker in jeder zweiten Folge erwähnt wird hat einen Stöpsel? Tut mir leid, das alles war mir zu abwegig. Deshalb kam bei mir auch nie so richtig Spannung auf, leider.
Und zuletzt: ich brauche keine kreischenden Kinder in einem Hörspiel. Selbst dann nicht, wenn dieses Gekreische gewisse Effekte hat. Bei mir hatte es vor allem den Effekt, dass es mir an den Ohren wehtat und mich somit nervte.

Als Elisabeth ist Mia Diekow zu hören, die hier sehr jung klingt. Allerdings war sie 2011 ja auch noch ein paar Jahre jünger. Aber sie klingt auch irgendwie angestrengt und oft passt die Betonung nicht so richtig. Karin Buchholz gibt dafür eine wunderbar zickige und unsympathische Mrs. Wilmers.

In Sachen Geräusche ist alles in soweit in Ordnung. Eben so, wie man es von der Reihe seit je her kennt. Musikalisch ist mir die Folge nicht erwähnenswert im Gedächtnis geblieben. Will heißen, die Stück halten sich eher im Hintergrund und kommen nicht auffallend neuartig daher.

Das Covermotiv wird dem Titel gerecht, kommt aber gruseliger rüber als das Geschehen tatsächlich ist. Überhaupt ist von einem Geist ewig lange nicht die Rede. Dafür umso mehr von einer Uhr. Wieso es dann der Geist in den Titel geschafft hat, kann ich mir nicht so recht erklären.

Fazit: Für mich eher eine enttäuschende Folge. Spannend fand ich sie lediglich einmal kurz gegen Ende. Ansonsten dämpften hanebüchene Details meine Begeisterung. Und vor allem auch diese Vers-Rätsel. Solches Rätselraten ist für mich keine wirklich Detektivarbeit. Aber damit ärgert mich die „ältere“ ???-Reihe ja auch regelmäßig…

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