Die drei ??? Kids (50) – Schatz der Piraten

Titel: Die drei ??? Kids (50) – Schatz der Piraten / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 63 min  /  Sprecher: Hubert Burczek , Oliver Schmitz, David Wittmann ua

ddfkids50Inhalt: Die drei ??? Kids begleiten Peters Vater zu Filmaufnahmen nach San Francisco. Durch Zufall stoßen sie dabei auf die geheimnisvolle Spur von Käpt’n Pit. Ein Pirat, der sein Gold auf einer Schatzinsel versteckt haben soll. Das Abenteuer beginnt.


Bleiben wir dieser Reihe noch ein bisschen treu, denn auch hier habe ich leider mehrere Folgen verbaselt. Dieser Besprechung muss ich vorausschicken, dass ich nun nicht gerade der größte Fan von Piratengeschichten bin (ausgenommen die von Pippi Langstrumpf 😉 ).
Nichtsdetotrotz muss ich sagen, dass sie mir wirklich gefallen hat. Die Geschichte startet mit dem Filmdreh und dem Zwischenfalls dabei schon direkt spannend und bleibt es auch. Auch wenn wieder so ein Vers-Rätsel gelöst werden muss, so dreht sich nicht alles darum. Stattdessen forschen die drei Freunde wirklich nach, was hinter den Ereignissen stecken könnte. Dabei haben sie obendrein noch „Konkurrenz“, was für zusätzliche Spannung sorgt und zum Mitfiebern einlädt.
Dabei beweisen sie einerseits, dass sie wirklich clever sind, denn der Fall erlebt manchen Dreh, andererseits erleben sie aber auch richtige Abenteuer. Dabei spielen ein Schiffswrack, Höhlen und Indianer und Piraten eine Rolle. Auch wenn die Indianer etwas abwegig wirken in einer Piratengeschichte, so ist das doch ganz sinnig eingeflochten.
In erster Linie werden hier aber junge Piratenfans auf ihre Kosten kommen. Erfreulicherweise mit recht klassischen Elementen und Motiven. Das sorgt für Flair und Charme.

Hubert Burczek hat mir als John Horse hier am besten gefallen. Seine Stimme ist markant und man kann sich leicht eine Figur dazu vorstellen. Anfangs versteht er es, unheimlich rüberzukommen, später wandelt sich dieser Eindruch. Da sind seine Stimme und sein Ton sehr wandlunsgfähig. Oliver Schmitz ist als Peters Vater mit von der Partie und lässt ihn sympathisch wirken, allerdings auch irgendwie steif und bemüht.  Felix Würgler dagegen habe ich den Bösewicht nicht direkt abgenommen und selbst später in der Geschichte fiel es mir noch schwer.

In Sachen Musik hört man der Folge ihr Thema leider nicht an. So ein paar piratige Klänge hätte ich mir schon gewünscht. Seemannsmelodien oder so etwas. Aber die Folge klingt genauso wie ihre Vorgängerinnen. Immerhin, die Serie hat somit eindeutig ihren ganz eigenen Klang.

Auch auf dem Cover sind viele piratige Dinge zu sehen. Das Schiff, die Kleidung der Freunde und eben eine Höhle am Meer. Das macht neugierig, was die Jungs dort entdecken. Und vor allem junge Piratenfreunde dürften sich von diesem Motiv schnell angesprochen fühlen.

Fazit:  Diese Folge hat mir wieder sehr viel besser gefallen. Schön piratig, spannend und mal eine Spur komplexer als andere Geschichten der Reihe.

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