Sherlock Holmes – Die neuen Fälle (25) – Die 17 Salutschüsse

Titel: Sherlock Holmes – Die neuen Fälle (25) – Die 17 Salutschüsse / Verlag: Romantruhe Audio / Spielzeit: ca. 73 min  / Sprecher: Christian Rode, Peter Groeger, Georg Tryphon, Ulrike Möckel ua

newholmes25Inhalt:  Der kaltblütige Spieler Herbert Flanagan fordert Holmes zu einem makabren Wettstreit heraus. Es werde ein Mord geschehen, nur verrate er nicht wann und wo dieser stattfinden werde. Die Ermittlungen führen den Detektiv nicht nur auf die luxuriöse Partygesellschaft der vermögenden Lady Lexington, sondern auch in Kreise hochrangiger Militärs. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, dessen Ausgang mehr als ungewiss ist.


Bleiben wir der Reihe noch einen Tag treu, denn dann bin ich auch hier wieder soweit aktuell. Diese Folge hat mir wieder sehr gut gefallen, denn sie ist -für mich- auf verschiedene Art etwas Besonderes.
Das beginnt bereits mit dem Anfang, der ohne Watons Prolog vonstatten geht und einen stattdessen direkt in den neuen Fall hineinversetzt. So ähnlich, wie bei der Vorgängerfolge. Nicht ganz so dramatisch, aber durchaus bedrohlich. Man ahnt schnell, dass es für Holmes und Watson dieses Mal um einiges geht.
Ein weiterer Grund ist, dass die beiden dieses Mal besonders umtriebig sind. So sehr, dass sie sich sogar auf gesellschaftliche Veranstaltungen begeben, was ich als nicht so häufig in der Serie in Erinnerung habe. Doch die Ermittlungen erfordern es und so sorgt genau das eben auch für einen guten Teil der Spannung. Dabei geht es abwechslungsreich zu und es bietet sich viel Gelegenheit um mit Watson und Holmes zu rätseln und zu kombinieren.
Weiterhin hat mir die Art des Mordes wirklich sehr gut gefallen. Mal nicht einfach nur vergiftet oder erschossen oder so, sondern…nun ja, das werde ich hier natürlich nicht verraten. Nur soviel, dass ich es eben gerne auch blutig bis eklig habe, wenn ich einen Krimi oder Thriller höre oder lese.
Und zuletzt kommt das Vergnügen auch nicht zu kurz. Speziell die Begegnung mit Lestrades Frau hat mich grinsen lassen. Der arme Kerl! Aber anzuhören ist es eben schon ganz vergnüglich.

Holmes Kontrahent wird von Georg Tryphon mit einer unangenehm hohen Stimme und überaus fiesem Ton gesprochen. Es ist so auf Anhieb erkennbar, dass er keineswegs scherzt bei seiner Version eines Auftrags für das Ermittlerduo und dass von ihm große Gefahr ausgeht.  Margit Straussburger hat mir als Frau von Lestrade so manches Grinsen entlockt mit ihrem energischen und herrischen Ton.

Die Musik erschien mir hier eine Spur auffälliger als in anderen Folgen. Vor allem wahrscheinlich, weil sie mit den militärisch angehauchten Stücken sofort für ein gewisses Flair sorgt und die Richtung des Falls andeutet. Die Geräuschkulisse ist vom Feinsten, wie man es kennt.

Auch das Cover finde ich irgendwie speziell. Mit dem Feuerwerk und den vielen, farbenfroh gekleideten Menschen fehlt ihm das Düstere, das so viele andere Covermotive der Reihe prägen. Genau deshalb macht es aber auch neugierig. Und zur Handlung passt es tadellos.

Fazit:  Ein spannender und interessanter Fall, der sich durch einige gelungene Details von den Vorgängern abhebt.

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