Bibi & Tina (83) – Freddy verliebt sich

Titel: Bibi & Tina (83) – Freddy verliebt sich / Verlag: Kiddinx / Spielzeit: ca. 43 min / Sprecher: Susanna Bonasewicz, Sven Hasper, Lina Rabea Mohr ua

bt83Inhalt: Bibi und Tina können es kaum glauben: Freddy hat sich in Amélie, einen Feriengast auf dem Martinshof verliebt. Um in ihrer Nähe zu sein, meldet er sich kurzerhand sogar zum Reitunterricht an. Doch Amélie hat nur Augen für die Pferde. Freddy kann machen was er will. Da bleibt nur noch, Bibi und Tina um Hilfe bitten.


Ich freue mich ja immer, wenn in der Reihe mal wieder etwas mehr von Freddy zu hören ist. Einfach, weil er für mich einen tollen Ausgleich zu den sonst überwiegend nur pferdeinteressierten Figuren ist. So ist es auch hier wieder. Obwohl sich Freddy den Pferden am Amélies Willen schon annähert.
Es macht Spass und ist teilweise schon rührend, wie er sich um das Mädchen bemüht, dabei aber oft viel zu schüchtern ist und / oder sich zu ungeschickt anstellt. Er tat mir richtig leid. Und ich konnte gut nachvollziehen, dass er Amélie mag. Sie ist wirklich ein nettes Mädchen, ganz entgegen der Bedenken, die Bibi und Tina anfangs kurz haben.
Und dann erfahren die beiden vom Amélie etwas, das Freddys Verliebtheit und seine Chancen bei dem Mädchen nicht gerade erhöhen. Das lässt Spannung aufkommen, jedenfalls für eine Weile. Eben so, wie man es aus dieser Reihe kennt. Daher passt das so gut in den Verlauf.
Das Ende ist zwar schon recht vorhersehbar, aber dennoch schön. Es ist eben nicht alles immer so einfach, erst recht nicht, wenn es um die Liebe geht. Da wird es oft ganz schön kompliziert, selbst in Freddys und Amélies Alter. Und dann muss man versuchen, das Beste daraus zu machen. Was ihnen auch gelingt, und ich würde mir wünschen, Amélie mal wieder in einer Folge zu treffen.

Neben den bekannten Stimme ist als Gast Lina Rabea Mohr zu hören, die die Amélie spricht. Ihre angenehme Stimme passt gut zu dem netten Mädchen. Man mag Amélie auch dadurch gleich auf Anhieb. Bei Oliver Rohrbeck habe ich immer so meine Probleme damit, ihn nicht sofort mit Justus Jonas zu verbinden. Das ärgert mich jedes Mal. Auch hier musste ich mich richtig anstrengen, diesen Effekt zu verdrängen. Und das sogar, obwohl er den Freddy doch so ganz anders spricht.

Von Musik ist vom Titellied abgesehen nichts zu hören. Aber eine feine Geräuschkulisse hat die Folge wieder abbekommen. Irgendwie habe ich immer den Eindruck, man gibt sich bei dieser Reihe etwas mehr Mühe als bei den Reihen-Kollegen.

Natürlich stehen Freddy und Amélie auch auf dem Cover im Vordergrund. Man erkennt auf Anhieb, was mit Freddy los ist. Dazu bräuchte es den Titel eigentlich nicht mehr wirklich. Und wenn man Amélie so sieht, kann man das auch gut nachvollziehen.

Fazit:  Eine schöne, teilweise rührende Geschichte um Freddy und seine Verliebtheit. Der Junge bringt immer frischen Wind in die Folgen, sogar wenn es um ein kitschgefährdetes Thema wie hier geht.

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