Team Undercover (17) – Die Spur des Bären

Titel: Team Undercover (17) – Die Spur des Bären / Verlag: Contendo Media / Spielzeit: ca 57 min / Sprecher: Lea Kiernan, Till Hagen, Frank Felicetti, Michael Pan ua

tu17Inhalt: Der Besuch einer Science Fiction-Convention wird für die Freunde vom Team Undercover zum Beginn eines spannenden Abenteuers, das sie bis nach Amerika führt. Als ihr Helikopter mitten in der Wildnis notlanden muss, sind Eddie, Hannah, Ben und Sarah plötzlich ganz auf sich allein gestellt und bekommen es nicht nur mit einem ausgewachsenen Grizzlybären zu tun, sondern auch mit skrupellosen Umweltgangstern.


Zu Beginn der Folge war ich ja schon etwas verwirrt. Zunächst klingt es nämlich gar nicht nach einem Abenteuer in Amerika. Außerdem ist alleine dieser Einstieg bereits ein spannender Fall für sich. So dachte ich zunächst, es würde wieder eine „Folge“ mit mehreren kurzen Fällen. Aber nein, das ist es nicht. Dieser Mini-Fall vorab dient als Aufhänger zum eigentlichen, großen Abenteuer. Wie ich finde, eine ganz gewitzte Idee.
In Amerika angekommen, dauert es gar nicht lange, bis die Freunde in eine wirklich gefährliche Situation geraten. Und kaum ist diese einigermaßen heil überstanden, steht bereits die nächste Herausforderung an. Viel Zeit zum Durchatmen bleibt da nicht. Weder beim Team Undercover, noch beim Hörer. Und dieses Mal bekommen die Freunde es gleich mit zwei ganz verschiedenen Bedrohungen zutun. Mit skrupellosen Verbrechern haben sie ja bereits reichlich Erfahrungen gesammelt, die sind ja noch irgendwo einigermaßen berechenbar. Aber ein ausgewachsener Grizzlybär? Das ist dann doch noch mal eine ganz andere Liga, und gut sieht es für das Team dabei manchmal wirklich nicht aus.
Besonders gut haben mir die Anspielungen auf eine gewisse „erwachsene Geschwisterserie“ gefallen, die im letzten Drittel der Story auftauchen. Ich bin mal gespannt, was aus dieser Annäherung noch wird D 😉

Im Auftakt zur Folge tat sich für mich vor allem Martina Treger besonders hervor. Sie bringt die gestresste und überspannte Julia Riemsbach gekonnt rüber. Rainer Fritzsche und Yvone Greitzke ergeben als Touristenpärchen ein prima Doppel. Und erfreulicherweise ist auch Lea Kiernan dieses Mal wieder mit dabei. Ich mag ihre Stimme und die lebendige Art, die sie Sarah damit vereleiht.

Sowohl die Science Fiction – Convention, als auch das Geschehen in den amerikanischen Wäldern ist geräusch- und musikmäßig wieder rundum perfekt in Szene gesetzt. Hier nimmt man es unüberhörbar genau. So entsteht eine dichte Atmosphäre, die den Hörer ganz ins Geschehen hineinversetzt.

Das Covermotiv zeigt eine der temporeichsten und spannendsten Szenen der Geschichte. Der Bär ist natürlich auch zu sehen. Und so fragt man sich schon alleine beim Cover, welche Abenteuer die Freunde wohl in dieser Folge erwarten.

Fazit:  Eine von Anfang bis Ende spannende Geschichte voller Herausforderungen für das Team Undercover, bei denen sie ihre Cleverness und ihren Mut unter Beweis stellen. Und wie gut sie auch getrennt als Team zusammenarbeiten. Außerdem lehrt sie den Hörer auch etwas: beim Wandern in den nordamerikanischen Wäldern sollte man immer ein leckeres Sandwich dabei haben.

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