Sex in Serie (02) – Eiskalte Leidenschaft

Titel: Sex in Serie (02) – Eiskalte Leidenschaft / Verlag: Contendo Media / Spielzeit: ca. 60 min  / Sprecher: Yvonne Greitzke, Jaron Löwenberg, Michael-Che Koch ua

sis2Inhalt: Nach der Trennung von ihrem untreuen Freund sucht Daniela nach einer neuen Bleibe. Die WG der mysteriösen Künstlerin Clara scheint genau das Richtige zu sein. Beide Frauen freunden sich schnell an und beginnen eine leidenschaftliche Affäre. Doch das neue Glück als unabhängige Single-Frau wird schon bald von einer brutalen Mordserie überschattet. Die Schlinge um Danielas attraktiven Hals zieht sich immer weiter zu.


Auf in die zweite Runde des „Mord in Serie“-Ablegers!
Ich muss zugeben, dass mich diese Folge nicht so ganz von sich überzeugen konnte. Das liegt aber nicht am Aufhänger der Geschichte, der  Trennung von Daniela und ihrem untreuen Freund und dem Mord, der bald darauf geschieht. All das bürgte für mich noch für eine ganz spannende Geschichte, in der man genauso gut mitknobeln kann wie beim Vorgänger. Und auch die erotischen Szenen sind einmal mehr gekonnt umgesetzt und wirken niemals platt und billig. Insofern habe ich der Geschichte gar nichts vorzuwerfen.
Knackpunkt war einfach, dass mir sehr schnell klar war, wer hinter den Morden steckt. Da braucht man nicht mal sonderlich viel kriminalistisches Gespür. Um dem dann doch noch etwas abgewinnen zu können, habe ich mich gegen Ende hin dann einfach gefreut, dass ich richtig lag mit meinem Verdacht. Ist ja auch nett, wenn man sich mal selber auf die Schulter klopfen kann.
Nichtsdestotrotz bleibt die Geschichte für mich durch diese starke Vorhersehbarkeit einen Rang hinter dem Erstling zurück. Erst zum Ende hin als es für Daniela und die Polizei wortwörtlich um alles geht, kam bei mir wirklich Spannung auf. Das hat mich wieder ein bisschen versöhnt.

An den Sprechern gibt es einmal mehr nichts auszusetzen. Yvonne Greiztke  und Nina Goldberg sind in den Hauptrollen ein gutes Gespann und bringen die verschiedenen Charaktere der Figuren glaubhaft und deutlich rüber. Jaron Löwenberg hat mir ebenfalls gefallen mit seinem eindringlichen Ton, bei dem aber immer auch mitschwingt, dass sich seine Figur ihre Menschlichkeit bewahrt hat. Eines allerding muss ich doch sagen: ich kann Till Hagen langsam nicht mehr hören. Gefühlt ist er in fast jedem Hörspiel aus dem Hause Contendo mit dabei. Und das heißt was, denn seine Stimme mag ich wirklich. Und er meistert jede Rolle mit Bravour. Es wird mir nur so langsam zu viel.

Die Geräuschkulisse ist einmal mehr vom Feinsten und verleiht dem Hörspiel Lebendigkeit. Die Musik ist wie gewohnt sorgfältig ausgewählt und passig eigesetzt, sodass sie der Stimmung der jeweiligen Szene zusätzlichen Schliff verleiht.

Das Covermotiv verrät auch dieses Mal nicht zu viel, gibt aber dennoch genug preis um den Betrachter auf eine erotische Story einzustimmen. Einmal mehr sehr gut gemacht!

Fazit:  Mir war diese Folge einfach eine ganze Spur zu vorhersehbar. Trotzdem hat sie mich immer noch gut unterhalten mit diesem Mix aus Sex and Crime. Und zum Ende hin wurde es dann doch noch mal spannend. Nächstes Mal dann gerne wieder früher.

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