Hui Buh (24) – Spurlos verschwunden

Titel: Hui Buh (24) – Spurlos verschwunden / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 73 min / Sprecher: Andreas Fröhlich, Christoph Maria Herbst, Robert Frank, Friedhelm Ptok ua

hui24Inhalt: Aufruhr in der Geisterwelt: Immer mehr Geister verschwinden spurlos! Ausgerechnet Hui Buh wird verdächtigt, etwas damit zu tun zu haben! Als er kurzerhand festgenommen wird, ist für seine Freunde Tommy, Sophie, Julius und Konstanzia schnell eines klar, sie werden alles daran setzen, die Unschuld des Schlossgespenstes zu beweisen! Als Geister getarnt begeben sie sich heimlich in die Geisterwelt und machen sich auf die Suche nach dem wahren Übeltäter.


Wir arbeiten weiter bedauerliche Altlasten auf, mein Stapel sinkt immer mehr. Diese Folge um das einzig behörlich zugelassene Schlossgespenst kommt recht zügig zur Sache und gibt den Schlossbewohnern und dem Hörer direkt Rätsel auf. Kurz darauf wird auch noch Hui Buh festgenommen und das Drama ist perfekt.
So muss die Geschichte allerdings auch über einen großen Teil hinweg ohne Hui Buh auskommen, was ihr vorzüglich gelingt. Tommy und Sophie sorgen derweil für ebenso unterhaltsame und spannende Momente wie König Julius und Constanze. Man hat allerhand gute Gelegenheiten, um die Figuren zu bangen. Gleichzeitig bekommt man einen großzügigen Einblick in die Geisterwelt, was ganz interessant und spaßig ist.
So richtig geisterhaft-detektivisch wird es dann gegen Ende nochmal und so ist auch auf das Finale hin für Spannung gesorgt.
Ob die Schlossbewohner ihr Gespenst zurückbekommen, muss nun jeder selber herausfinden. Jedenfalls bilden die Suche und der Kampf um Hui Buh eine der besten Folgen dieser Reihe.

Maximilian Artajo und Marie-Luise Schramm bilden ein ebenso tollen Doppel wie Christoph-Maria Herbst und Ulrike Stürzbecher. Beiden Duos habe ich gerne gelauscht und mich vor allem gefreut, dass die beiden jungen Sprecher dieses Mal einen so großen Part haben. Marcus Staiger alias Sansibar der Schreckliche hat einen beeindruckenden Ton für diese Figur parat.

Einmal mehr glänzt eine Folge dieser Reihe mit ihrer Musikkulisse, die ganz nach Gespenstergeschichte klingt. Vor allem das Geschehen in der Geisterwelt ist wirklich angemessen schaurig untermalt. Die Geräusche müssen sich ebenso wenig verstecken und veranschaulichen die Handlung prima.

Das Covemotiv dürfte Hui Buhs Festnahme zeigen, so grob wie er am Arm gefasst wird. Das Motiv wirkt ein wenig düster, aber nicht zu sehr. Neugierig macht es trotzdem.

Fazit:  Dieses Mal sitzt Hui Buh wirklich so richtig in der Patsche. Und die Schlossbewohner versuchen, ihn zu retten und herauszufinden, wer tatsächlich hinter den Geschehnissen steckt. Das ist durchweg spannend und unterhaltsam. Für mich eine der besten Folgen dieser Reihe.

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