Sherlock Holmes – Die neuen Fälle (27) – Ein ehrbares Haus

Titel: Sherlock Holmes – Die neuen Fälle (27) – Ein ehrbares Haus / Verlag: Romantruhe Audio / Spielzeit: ca. 62 min / Sprecher: Peter Groeger, Sandra Steinbach, Peter Weis ua

newholmes27Inhalt: Die Suche nach einem nahen Gasthof führt Holmes und Watson, deren Zug auf freier Strecke liegen geblieben ist, zum abgelegenen Landsitz Carlington Manor. Es stellt sich heraus, dass es sich bei dem hochherrschaftlichen Anwesen um ein Luxusbordell handelt, das nur angesehene und reiche Vertreter aus Politik und Adel besuchen. Geleitet wird das Freudenhaus von Lady Pamela Carlington, einer eleganten Schönheit mit zweifelhaftem Charakter. Sehr bald aber stirbt ein Gast des Hauses nach dem anderen eines gewaltsamen Todes. Haben die Morde etwas mit Carlington Manor zu tun?


Es ist wie es ist: diese Folge gehört schon alleine deshalb zu meinen Favoriten, weil sie so unglaublich lustig ist. Durch einen Zufall landen Holmes und Watson in einem edlen Freudenhaus. Und Watson an diesem Ort ist einfach nur herrlich. Ich habe wirklich Tränen gelacht dabei! Und wenn mich eine Geschichte zum Lachen bringt, dann ist die halbe Miete schon im Sack.
Der Fall selber konnte aber auch gut punkten, denn er spielt eben an einem recht ausgefallenen Ort, ist durch die kleine Anzahl an Figuren angenehm übersichtlich und zum Rätseln geeignet, und hält für das Ende noch einen gewitzten Dreh  und Dramatik bereit. Und ein bisschen regt er gegen Ende auch zum Nachdenken an.
Außerdem finde ich eine solche Geschichte auch deshalb ganz schön, weil das Klientel, mit dem Holmes und Watson es hier zu tun haben, in den Folgen sonst in keinem allzu guten Licht stehen. Da ist es so herum einmal eine schöne Abwechslung und eine völlig neue Sichtweise. Auch irgendwie modern für die Zeit, in der die Geschichten spielen.

Selten hat man Christian Rode und Peter Groeger so viel Spass und Vergngügen an einer Geschichte bzw den Dialogen zwischen Holmes und Watson angehört wie hier. Sandra Steinbach gibt die Chefin des Etablissements mit rauher und markanter Stimme und stets verführerischem Unterton (außer als es an die Toten geht, natürlich). Und selbstverständlich freue ich mich über Peter Weis, dem ich stundenlang zuhören könnte.

Zu einer Story an solch einem Spielort passt eine dezente Untermalung, wie die Holmes-Fälle sie mitbringen, umso besser. Eine feine Geräuschkulisse sorgt für die Anschaulichkeit.

Das brennende Gebäude auf dem Cover sorgt beim Betrachten bereits für Neugier und verspricht eine gewisse Dramatik. Da greift man doch gerne zu!

Fazit:  Selten habe ich in der Reihe eine so lustige Geschichte gehört, dafür gibt es von mir schon mal die volle Punktzahl. Und für einen spannenden, übersichtlichen Fall, der mit einem dramatischen Ende aufwartet, gleich nochmal.

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