Kati & Azuro (14) – Der Fluch der Donnerhexe

Titel: Kati & Azuro (14) – Der Fluch der Donnerhexe / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 53 min  / Sprecher: Uli Potofski, Jürgen Holdorf, Saskia Bellahn, Katharina von Keller ua

azuro14Inhalt: Ein Hexenfluch? Kati und Cleo finden die Idee lächerlich. Aber auch sie können nicht bestreiten, dass seit einigen Wochen Merkwürdiges auf dem Fasanenhof passiert: Gegenstände bewegen sich wie von Geisterhand, Dinge gehen plötzlich kaputt, mysteriöse Zeichen werden im nahen Wald entdeckt. All das nährt Gerüchte, dass hinter den Geschehnissen mehr steckt als nur eine Pechsträhne. Als die Pferdebesitzer auf dem Hof beginnen, sich ernsthafte Sorgen zu machen, beschließen Kati und Cleo dem Gerede ein Ende zu setzen. Sie entwickeln einen scheinbar perfekten Plan.


Ich hätte es zu Beginn dieser Reihe nicht erwartet, aber die Serie hat sich über die Zeit hin wirklich gemausert. Auch diese Folge hat mir wieder sehr gut gefallen. Allerdings muss man schon sagen, dass das Thema „Reiterhof“ nicht gerade im Mittelpunkt steht. Aber die Pferde sind mit dabei, ein Einhorn ist ein zentrales Thema, so ganz müssen junge Pferdefans also nicht darauf verzichten.
Ansonsten konnte die Story bei mit mit Spannung einen einem leicht unheimlichen Hauch punkten. Was geht auf dem Hof vor sich? Was ist dran an den spinnerten Ideen des Grafenpaares? Was vermag der Schamane tatsächlich? Während das Grafenpaar dem Übersinnlichen total verfallen sind, haben Kati und Cleo so ihre Zweifel und gehen der Sache gewohnt gründlich und mutig nach. Witzig sind dabei so einige Dialoge, wenn die beiden von dem Geschwafels von Grafens genervt sind. Zum Schmunzeln gibt es also auch noch so einiges.
Die Auflösung kann man erahnen, ich denke aber, für die angepeilte Altergruppe wird sie dennoch eine Überraschung sein. Selbst als älterer Hörer mag man zwar etwas ahnen, aber so wirklich sicher wird man sich nicht sein können. So ging es mir jedenfalls.

Michael Bideller und Ela Nitzsche geben dem spinnerten Grafenpaar den notwendigen, etwas abgehobenen Ton. Dennoch sind ihre Stimmen sympathisch und irgendwie mochte ich sie trotz ihrer Verrücktheiten ganz gerne. Thomas Karallus vermag die verschiedenen Seiten den Schamanen gut zu verdeutlichen. Florentine Draeger und Katharina von Keller ergeben einmal mehr ein tolles und inzwischen einwandfrei eingespieltes Doppel.

In Sachen Musik hat mich die Folge mit dem einen oder anderen Stück überrascht, das laut und durchdringend daherkommt. Das hat mir gut gefallen. Ansonsten klingt die Story wie ihre Vorgänger und weiß auch mit einer ordentlichen Geräuschkulisse zu punkten.

Selbstverständlich sind Pferde auf dem Cover zu sehen. Doch auch der Hexenstern ist zu sehen. Und im Rahmen verstecken sich noch einige mystische Symbole mehr.

Fazit:  Eine wirklich spannende Geschichte mit dezent unheimlichen Einschlag und einem stetigen Augenzwinkern in den Dialogen. Hat mir gefallen!

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