Die drei ??? (183) – Der letzte Song

Titel: Die drei ??? (183) – Der letzte Song / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 76 min / Sprecher: Karin Lieneweg, Tobias Schmidt, Oliver Rohrbeck, Peter Kirchberger ua

ddf183Inhalt: Lenny The Rock, der erfolgreiche Rockstar, veranstaltet auf seinem Anwesen ein aufwendiges Geburtstagskonzert voller Spezialeffekte. Als Höhepunkt der Party hat er eine Überraschung angekündigt. Auch Justus, Peter und Bob sind unter den Gästen. Die drei Detektive rechnen mit vielem – doch sicher nicht mit dem, was dann passiert! Bei den Ermittlungen gerät einer der drei in große Gefahr.


Es häuft sich irgendwie, dass ich Geschichten dieser Reihe zunächst wirklich gut finde, dann aber leider ein Wendepunkt kommt. Auch bei dieser Episode war das der Fall. Anfangs war ich wirklich ganz angetan. Der Fall begann vielversprechend, es blieb angenehm übersichtlich und auch wenn ich Lenny den Rocker nun wirklich nicht abgnommen habe, so haben mir die drei Detektive im Musikermilieu ganz gut gefallen. So ging ich tatsächlich von einer weiterhin ganz spannenden Folge aus.
Aber dann wendete sich das Blatt schlagartig. Ich könnte sogar die genaue Stelle benennen, werde es aber wegen Spoilergefahr lieber nicht tun, an dem es für mich bergab ging. Denn plötzlich konnte von Übersichtlichkeit keine Rede mehr sein. Plötzlich fallen zig verschiedene Namen, die ich auch nach dreifachem Hören kaum auf die Reihe kriege, plötzlich gab es da noch ein niedergeschriebenes Rätsel (och nö!) und plötzlich wurde die krudesten Theorien entworfen. Und das mag ich nicht. Ich möchte bei einer Geschichte mitkommen und verstehen und mich nicht auf Justus‘ finale Erklärung verlassen müssen. Oder darauf, dass der jeweilige Autor sich schon was bei seiner Story gedacht haben wird.

Wie schon geschrieben, konnte ich Peter Kirchberger den Rockstar Lenny nicht richtig abnehmen. Er klingt mir zu bemüht in diese Richtung. Da fand ich schade, denn eigentlich mag ich seine Stimme. Aber nach einem Rocker klingt sie einfach nicht. Auch Maria Hartmann als Lennys Frau konnte mich nicht so recht überzeugen. Den drei Hauptsprechern dagegen kann ich keinen Vorwurf machen. Sie sind gut aufgelegt wie immer bei der Sache.

Die Musik spielt hier in zweierlei Richtung. einmal haben wir da die reguläre Untermalung, die meistens klingt wie eh und je, aber gelegentlich versucht, selber auch rockigere Klänge einzubringen. Nicht übel. Dagegen ging die Musik der ROCKband gar nicht für mich. Was immer daran auch rockig sein soll. Und wieso zum Henker auf Deutsch?

Die Gitarre auf dem Cover passt prima zum Titel und macht mit den kräftigen Farben was her. Dass etwas Böses damit zusammenhängt, das verrät der Totenschädel unter den Saiten.

Fazit:  Bis zu einem bestimmten Punkt gefiel mir die Folge wirklich gut, doch dann wurde es mir einfach zu verworren. Schade darum.

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