Conni, Dina und der Babysitterclub (Dagmar Hoßfeld / Ann-Cathrin Sudhoff)

Titel: Conni, Dina und der Babysitterclub / Verlag: Karussell / Spielzeit: ca. 141 min, 2 CDs / Buch: Dagmar Hoßfeld / gelesen von: Ann-Cathrin Sudhoff

connibabyInhalt: In Band 12 der erfolgreichen Hörbuch-Reihe ist Dinas Mutter schwanger und plötzlich befindet sich die ganze Familie mitten im Babychaos! Aber das Patentanten-Trio Conni, Anna und Billi ist begeistert und lässt sich zu perfekten Babysittern ausbilden, um ihrer besten Freundin zu helfen.


Diese Folge habe ich geraume Zeit vor mit hergeschiben, weil Babys einfach nicht mein Thema sind. Zum ersten Mal habe ich es einer Folge „Conni“ nicht zugetraut, mir eine Geschichte um ein Thema schmackhaft zu machen, aber hier schon.
Ich hätte es wohl wirklich besser wissen sollen, denn es geht nicht ständig um volle Windeln, es heult nicht dauernd ein Kind herum. Stattdessen greift die Geschichte alle Freuden und Probleme auf, die mit einem Baby auf eine Familie, vor allem auf eine große Schwester zukommen. Dina ist nämlich zunächst wenig begeistert vom Familienzuwachs. Conni und ihre Freundinnen aber umso mehr. Und sie tun alles, um dem Neuankömmling den Start ins Leben so angenehm wie nur möglich zu machen. Dabei lernen sie eine Menge. Und somit auch der Hörer. Was muss man zum Babysitten wissen? Wie bekämpft man Eifersucht? Und wie geht man -ganz praktisch- mit einem Baby um? Das ist schon interessant und spannend. Und wie man es aus der Reihe kennt, wird den jungen Hörer hier auch kein Blödsinn erzählt. Sie können sich so wirklich eine Menge mitnehmen.
Natürlich geschieht aber auch nebenher noch eine Menge, der Babysitterclub steht nicht ständig im Mittelpunkt. So gibt es vor allem ein paar schöne Szenen mit Conni und Philipp.

Ann-Cathrin Sudhoff gehört für mich einfach zu dieser Reihe dazu. Ihre angenehme Stimme, die Ruhe mit der sie liest, da höre ich immer wieder gerne zu. Auch über diese längere Spielzeit hinweg. Ihre Stimme vermittelt mir einen irgendwie gemütlichen, friedlichen Eindruck, da lauscht man gerne.

Ein paar eingestreute Geräusche machen das Gehörte zusätzlich anschaulich. Viele sind es nicht, aber sie verfehlen ihre Wirkung nicht. Man horcht einfach auf in diesem Moment.

Auf dem Cover sind natürlich die vier Freundinnen zu sehen, aber auch Paul, der in dieser Geschichte eine ganz unerwartete Seite von sich zeigt. Mit Kinderwagen, Teddy, Büchern und Babykleidung sind auch viele Dinge zu sehen, mit denen es die Freundinnen zu tun haben.

Fazit:  Eine weitere wirklich schöne und spannende Geschichte, nahe am Leben der jungen Hörerschaft. Mit „Conni“ macht man einfach nie etwas falsch, egal zu welchem Thema.

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