Mord in Serie (24) – Labyrinth

Titel: Mord in Serie (24) – Labyrinth / Verlag: Contendo Media  / Spielzeit: ca. 65 min  / Sprecher: Jürgen Holdorf, Anita Hopt, Christina Puciata ua

mis24Inhalt: Ein Survival-Wochenende im Schwarzwald soll für eine Gruppe gestresster Manager zum großen Abenteuer werden. Nachdem einer von ihnen in einen Schacht stürzt, entdecken sie den Eingang zu einem geheimen Tunnelsystem. Aus Angst vor dem drohenden Unwetter suchen sie dort Zuflucht. Die Gruppe erkennt jedoch schnell, dass dieses unterirdische Labyrinth mehr, als nur eine tödliche Überraschung für sie bereithält.


Bekanntlich bin ich historisch kaum interessiert. Gewisse Jahre betrifft das ganz besonders, nachdem ich sie jahrelang in der Schule hatte. Somit ist der Folge der Start erstmal nicht so recht gelungen.
Zum Glück geht es danach geradewegs ins Hier und Heute zu einer Truppe Manager (und deren Untergebenen), die im Schwarzwald ein Survival-Wochenende absolvieren. Innerhalb kürzester Zeit wird klar, dass es in der Gruppe sowieso schon Spannungen gibt, doch als sie sich plötzlich in einem unterirdischen Tunnelsystem wiederfinden, flammen diese umso deutlicher auf. Ab da hatte die Story mich dann auch komplett am Haken. Alleine der unheimliche, beengte Raum und das somit ungewöhnliche Setting sorgen schon für Spannung, Gänsehaut und die Frage, was dahinterstecken könnte. Und natürlich, ob es die Truppe hinaus schaffen wird.
Hinzu kommt dann noch ein guter Schuss Dramatik als sich diverse Fallen auftun, die sich in den Tunneln verbergen. Ganz persönlich finde allerdings, es erwischt die Richtigen. Die nervigen Figuren, die ich bis dahin eh schon leid war mit ihrem Gejammere und Geheule.
Nach dieser „Aufräumaktion“ geht es dann erheblich angenehmer weiter mit tapferen Figuren, jedoch keineswegs weniger spannend. Um sie bangt man dann erst recht!
Am Ende gibt es dann -wie fast immer in dieser Reihe- nochmal einen feinen Dreh. Und kaum hat man den verdaut, spingt auch schon der nächste aus seiner Ecke hervor. Klasse!

Die Sprecherliste ist angenehm überschaubar, was mir wie immer sehr entgegenkommt. Jürgen Holdorf nimmt man die Rolle des Chefs auf Anhieb ab mit seiner kräfitgen Stimme und dem energischen Ton. Auch Anita Hopt hat mir hier als Praktikantin soweit gut gefallen. Nur dieses ständige unnötige Gekichere dürfte sie sich gerne sparen. Was soll das? Es passt in den seltensten Fällen. Und auch Joachim Tennstedt findet für seine Figur genau den richtigen Ton.

Eine weitere Folge, in der mich vor allem die Geräuschkulisse beeindruckt hat. Sie bringt einem das Geschehen in den Tunneln einwandfrei vor Augen und bietet einige echte Schreckmomente. Aber natürlich ist auch Musik zu hören, die der Handlung den letzten Schliff verleiht und für Atmosphäre sorgt.

Das Cover erinnert mich stark an „Maze Runner“ und sehr unterirdisch sieht das Labyrinth auch nicht aus. Aber es wirkt düster und rätselhaft. Und natürlich passt das Motiv einwandfrei zum Titel.

Fazit: Eine sehr spannende und atmosphärische Folge dieser Reihe, die trotz des bedenklichen Starts einer meiner Favoriten ist. Ich empfehle, sie auf einer nächtlichen Autofahrt bei Sturm und Regen zu hören. Dann wirkt sie bombig. Selbst ausprobiert!

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