Professor van Dusen (08) – ….und der erfundene Tod

Titel: Professor van Dusen (08) – ….und der erfundene Tod  / Verlag: Allscore / Spielzeit: ca. 76 min / Sprecher: Bernd Vollbrecht, Nicolai Tegeler, Christian Rode, Gerald Paradies ua

vandusen08Inhalt: Professor van Dusen nimmt an einer Ausstellung der besonderen Art teil: Im Battery Park von Manhattan geben sich berühmte Erfinder die Ehre, um ihre neuesten Werke vorzustellen. Doch es scheint, als läge ein Fluch über der Veranstaltung, denn gleich am Eröffnungstag kommt es zu einem entsetzlichen Todesfall. War es Unfall oder Mord? Die Denkmaschine geht dieser Frage nach und findet schnell heraus, dass es irgendjemand auf das Leben der Erfinder abgesehen hat. Da ereignet sich ein weiterer Anschlag. Doch wo liegt das Motiv und wer ist für die Sabotageakte und Morde verantwortlich? Der Professor und sein kriminologischer Assistent Hutchinson Hatch setzen alles auf eine Karte, um dem unbekannten Mörder eine Falle zu stellen.


Eine Erfinderveranstaltung ist also dieses Mal des Professors Bühne für den neuen Fall. Sehr passend, wie ich finde. Denn Erfinder sind doch meist ebenfalls ganz kluge Köpfe. Ziemlich am Anfang gibt es direkt einen Lacher mit dem Auftritt eines Detektivkollegen, der hier aber eine ganz andere, spezielle Art an sich hat.
Dann aber nimmt der Fall seinen Lauf und bietet einige sehr kreative und interessante Morde auf. So böse es zugeht, ab und zu habe ich dennoch mal darüber schmunzeln müssen. Die Suche nach dem Mörder ist spannend wie von der Reihe gewohnt und hat einige nette Wendungen in petto. Gefallen hat mir außerdem, dass -soweit mein Eindruck- Hatch etwas mehr zu tun hat als sonst. Und besonders seine nächtliche Aktion mit Caruso hat es in sich.
Die Auflösung hat mich ehrlich überrascht. In diese Richtung hatte ich die ganze Zeit nicht wirklich gedacht. Da hatte ich andere Verdächtige auf dem Schirm. Somit ist der Fall für mich eine rundum gelungene und unterhaltsame Sache.
Was ich irgendwie witzig fand, waren gewisse neuartige Erfindungen, die heute in fortschrittlicherer Art ganz normal sind. Wie zB eine Trockenhaube oder auch der scherenartige Frühstückseiköpfer. Das ist aus heutiger Sicht schon ein bisschen schräg, wenn man hört, wie das zu van Dusens Zeiten gefeiert wird.

Bernd Vollbrecht hat mir mit seinem oberlehrerhaften Ton und den gewissen Augenzwinkern in der Stimme wieder prima gefallen. Ohne dieses Augenzwinkern könnte ich den Professer nicht ertragen, aber diese Mischung macht es möglich.
Christian Rode hat offenkundig nicht nur Holmes auf Lager, sondern auch den leicht verrückten Erfinder. Hildegard Meier hat mir mit ihrer sehr markanten Stimme und dem burschikosen Ton ebenfalls sehr gut gefallen. Solche Frauenstimmen sind genau mein Fall!

Musikalisch hält man sich bewährt bedeckt mit wenigen Stücken, die meist nur im Hintergrund erklingen. Dafür gibt es eine feine Geräuschkulisse, die einem das Geschehen leicht vorstellbar macht.

Zugegeben, dem Covermotiv hätte ich niemals entnommen, was da gerade mit der Person mit der Kugel vor dem Kopf passiert. Das erschließt sich erst im Laufe des Hörspiels. Aber es hat etwas mit einer Erfindung zu tun. Und die gespannten Blicke der Umstehenden machen neugierig, was es da Spannendes zu erleben gibt.

Fazit: Ein spannender und durchweg unterhaltsamer Fall, bei dem es manches zum Schmunzeln gibt. So macht mir van Dusen richtig Spass!

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