Die drei ??? – Stille Nacht, düstere Nacht

Titel: Die drei ??? – Stille Nacht, düstere Nacht / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 164 min / Sprecher: Oliver Rohrbeck, Volker Brandt, Monika Barth, Klaus Ditmann ua

ddfxmasInhalt: Weihnachten steht vor der Tür. Die drei ??? besuchen die GameFame, eine landesweit berühmte Spielzeugmesse. Die Actionfiguren der Serie Heroes Of The Universe; sind mit einer bisher geheim gehaltenen technischen Neuheit das diesjährige Messe-Highlight. Doch kurz vor der feierlichen Präsentation der Neuheit bricht der Festredner plötzlich zusammen. War das ein Anschlag auf sein Leben? Die Ermittlungen beginnen – und Justus, Peter und Bob haben nur 24 Stunden Zeit.


Zu Weihnachten gibt es auch bei dieser Serie eine Sonderfolge. Kein Adventskalender, nein, das würde wohl zu kindisch und den drei ??? nicht angemessen klingen. Aber eine Folge in 24 Kapiteln, welch ein Zufall aber auch!
Ich bin eigentlich ein kleiner Fan solcher Sonderfolgen, weil sie eben wirklich erstmal etwas Besonderes an sich haben. Immerhin stehen sie außerhalb der regulären Nummerierung. Allerdings muss ich in diesem Falle sagen, dass der „Lack“ hier für mich schnell ab war. Als größtes Problem habe ich es mal wieder empfunden, dass ziemlich am Anfang gleich mit zig Namen und Figuren für Chaos gesorgt wird. Und ich mag nicht beim Hörspielhören einen Notizblock zücken und mitschreiben müssen wie es Bob hier tut. Und ich mag auch nicht in Habachtstellung zuhören um ja alles zu verstehen und mitzubekommen. Genau so lief es hier bei mir jedoch. Und dann fiel es mir auch deshalb noch reichlich schwer, weil die Geschichte sich in weiten Teilen hinzieht wie das berühmte Kaugummi.
Weiterhin bin ich einfach kein Freund davon, wenn bekannte Serien, Figuren, Sendungen usw unter leicht abgewandelten Namen in eine Geschichte eingeflochten werden. So leid es mir tut, sowas empfinde ich schlichtweg als albern. Hier betrifft das den „Masters of the Universe“-Klon, hier als „Heroes of the Universe“ anzutreffen. Und so geht es diese Reihe betreffend munter weiter. Man versteht sicher, was ich meine.
Zuletzt, ein kleines bisschen weihnachtlicher hätte es ruhig sein dürfen, wenn man eine Geschichte schon zu diesem Zeitpuntk spielen lässt. Dafür muss niemand „Oh du Fröhliche“ singen, keineswegs, aber der Story hört man kaum mal an, dass Weihnachten bevorsteht, Geschweige denn, dass dieses Datum eine Rolle spielen würde.

Neben den drei Hauptsprechern kommt hier uA Volker Brandt eine wichtige Rolle zu. Er spricht den Sicherheitsdienstler Mr. Nostigon. Mich konnte er dabei nicht so richtig überzeugen. Ich fand, er klingt oft angestrengt und eindeutig nicht so, wie ein Securitymitarbeiter für mich klingen sollte. Klaus Dittmann als Santa Clause hat mir dagegen ganz gut gefallen. Seine Stimme passt prima zu der Figur, kann aber auch „außerdienstlich“ klingen. Auch mit Birte Kretschmer hatte ich so meine Schwierigkeiten. Sie kommt ebenfalls oft arg bemüht rüber.

Ich war nie Fan der „Masters of the Universe“-Hörspiele. Hier und da habe ich mal eine Folge gehört, was zumindest dafür gereicht hat um einige Musikstücke aus der Serie hier wiederzuerkennen. Das ist wirklich nett gemacht und eine schöne Idee. Ein paar weihnachtliche Klänge sind ebenfalls zu hören. Die übrige Untermalung hat bei mir keinen bleibenden Eindruck hinterlassen, woraus ich schließe, dass es keine allzu großen Innovationen gegeben hat.

Ein Weihnachtsbaum mit ganz interessanten Kugeln und dahinter ein Schattenwesen. Das trägt immerhin dem Thema Weihnachten Rechnung.  Und neugierig macht es natürlich auch. Wer ist das Schattenwesen? Und wer sind die Gestalten auf den Kugeln?

Fazit: Leider hat mich diese Sonderfolge nicht begeistern können. Zu verwirrend, zu langgezogen, das Weihnachtliche daran ist kaum einer Rede wert und dann diese „Umdichtung“ von Titel und Figuren der MotU-Reihe…nicht mein Fall. Schade.

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