Fünf Freunde (119) – …und das versunkene Schiff

Titel: Fünf Freunde (119) – …und das versunkene Schiff / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 66 min / Sprecher: Ben Hecker, Maud Ackermann, Theresa Underberg, Laura Preiss ua

ff119Inhalt: In Bogna Bay soll es Bernstein geben! Die Fünf Freunde machen sich gleich auf die Suche nach dem Gold der Meere . Doch was sie auf dem Kiesstrand finden, könnte eher zu einem versunkenen Schiff gehören. Als sie der Sache auf den Grund gehen wollen, geraten sie in Streit. Und dann sind plötzlich zwei von ihnen wie vom Erdboden verschluckt. In ihrem neuen Abenteuer stellen Julian, Dick, Anne und George ihre tiefe Freundschaft unter Beweis und lösen gemeinsam mit Spürnase Timmy ein fast vergessenes Rätsel.


Mir gefällt es ja immer, wenn die Geschichten dieser Reihe mit Abenteuern daher kommen, in denen das Meer, Schiffe usw eine wichtige Rolle spielen. Deshalb verhieß der Titel für mich schon vor dem Hören eine Story nach meinem Geschmack. Anfangs führte sie mich kurz aufs Glatteis, denn den ersten Minuten nach könnte es auch um einen Bernsteinschatz gehen. Doch der spielt dann keine so große Rolle mehr.
Stattdessen machen die Freunde einen interessanten Fund, der sie auf die Spur eines Schiffwracks führt. Und so etwas ruft natürlich auch oft zwielichtige Gestalten auf den Plan. Und so geht es sehr bald sehr spannend zu und es macht Spass die Freude bei ihren Nachforschungen zu begleiten. Dabei kommt es auch immer mal wieder zu gewissen Szenen, die ihrerseits nochmal für sich spannend sind. Beispielsweise eine bestimmte Tauchszene.
Gefallen hat es mir außerdem, dass die Freunde hier beweisen, wie gut sie auch getrennt noch zusammenarbeiten können. Zudem war es mal eine Abwechslung quasi zwei „Teams“ für sich in gefährlichen und rätselhaften Situationen zu erleben. Dabei wird deutlich, wie unterschiedlich sie jeweils damit umgehen. Und trotzdem gelingt es ihnen insgesamt, das Rätsel um das Wrack aufzuklären.
Das einzige, was mich schnell genervt hat, war das ewige „unser Brett“ oder auch „das Brett“. Ja, zum Kuckuck, es geht um ein Brett. Aber das klingt hier einfach so unangemessen geheimnisvoll und so super wichtig, dass es schnell total albern rüberkommt.

Ben Hecker hat mir mit seiner markanten Stimme hier gut gefallen und mir ein gutes Bild von seiner Figur vermittelt. Es ist ihm so auch gelungen, dass ich diese Figur erstmal ein bisschen im Verdacht hatte, etwas mit dem Rätsel zu tun zu haben. Maud Ackermann alias Tante Fanny ist hier mal mehr zu hören als in den meisten anderen Fällen, was für mich auch gerne häufiger mal vorkommen könnte. Denn so lernt man Tante Fanny auch mal von einer etwas anderen Seite kennen.

In Sachen Geräusche sind viele passende maritime Klänge zu hören. Wie das Rauschen des Meeres oder Möwengeschrei. Das veranschaulicht die Szenerie sehr schön. In Sachen Musik geht es eher verhalten zu und neue Stücke sind mir nicht aufgefallen. Es klingt durchweg wie diese Reihe eben klingt. Und das vermittelt ein heimeliges Gefühl, was ich angenehm finde.

Das so häufig in den Mittelpunkt gestellte Brett ist auch auf dem Cover zu sehen. So weiß man gleich, dass damit wohl das neue Abenteuer zu tun haben wird. Strand und Küste sehen schön aus und für mich ist das so eben ein Titelbild, wie ich es bei dieser Reihe liebe. Klippen, das Meer, Strand…das macht die „Fünf Freunde“ für mich irgendwie aus.

Fazit:  Eine spannende Geschichte mit einigen Momenten, in denen man richtig mit den Freunden mitfiebern und sich um sie sorgen kann. So gehört ein Abenteuer! Mir hat außerdem besonders gut gefallen, dass hier gezeigt wird, wie die Freunde auch getrennt dennoch gut zusammenarbeiten können.

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