DreamLand Grusel (16) – Die Stadt des Todes

Titel: DreamLand Grusel (16) – Die Stadt des Todes / Verlag: DreamLand / Spielzeit: ca. 60 min / Sprecher: Oliver Rohrbeck, Ulrike Stürzbecher,  Dietmar Wunder, Christian Rode ua

Inhalt: Eigentlich wollen die Freunde J. J., Travis, Mary-Kate, Ashley und Alex ein schönes Wochenende auf einem Rockfestival verbringen, doch stattdessen erleben sie den Horror ihres Lebens. Nach einem Autounfall suchen sie in der einzigen Stadt in weitem Umkreis Hilfe. Doch sie erwartet eine regelrechte Festung, in der fast jedes Leben ausgestorben ist. Und sie müssen ihr Leben gegen Zombies, Monster und diabolische Machenschaften eines Konzerns verteidigen. Werden sie einen Weg finden, die Stadt des Todes lebend zu verlassen?


Meine zweite Folge dieser für mich neuen Reihe klang vom Klappentext her schon mal ganz einladend. An verschiedenen Stellen habe ich Vergleiche mit „Resident Evil“ gelesen, dazu kann ich nichts sagen. Mich interessiert das nämlich gar nicht, weder Spiel, noch Film.
Der Auftakt zur Geschichte war ganz nach meinem Geschmack. Ich mag gruselige Storys, die mit einem nächtlichen Autounfall ihren Anfang nehmen (fast) immer. Somit war ich ganz optimistisch und wurde nicht enttäuscht. Die Handlung hat Tempo, Action und eine gewisse Prise Grusel.
Aus heutiger Sicht passt sie meiner Meinung auch gut in den aktuellen Zombie-Hype. Fans davon dürften sich gut bedient fühlen. Ein verrückter Wissenschaftler tat bereits mancher Schauergeschichte gut und die Monster gehen schön brutal zu Werke, da fehlt es ebenfalls an nichts.
Wie die Freunde und ihre neue Bekannte jemals aus diesem Ort entkommen sollten, war mir lange nicht klar, was für Spannung gesorgt hat.
Einzig dieses ständige „das ist ja wie in dem und dem Computerspiel!“ ging mir irgendwann auf die Nerven, selbst wenn es stimmen sollte. Wie gesagt, da fehlen mir mangels Interesse einfach die Vergleichmöglichkeiten.
Ach ja, und wieso musste es denn eine PolizistIN sein? Nur um zu zeigen, dass Frauen auch so tough sein können? Oder hängt das mit dem Vorbild „Resident Evil“ zusammen? Sorry, ich werde nie Fan von Frauen in heldenhaften Rollen. Welt retten und ähnlich gefährliche Dinge sind -meiner Meinung nach- schlicht Männersache. Egal, ob Frauen das auch können. Punkt.
Ich hätte nie gedacht, dass mir Oliver Rohrbeck noch mit etwas anderem auf die Nerven gehen kann als mit Justus Jonas‘ Klugsch…wätzerei. Aber es geht! Nämlich mit diesem möchterncoolen und oberlässigen Ton, der er für J.J. in petto hat. Dabei ist die Figur doch vom Wesen her so sympathisch! Christopher Albrodt hat mir als Alex dagegen sehr gut gefallen. Seine Stimme hat einfach irgendwie etwas. Ulrike Stürzbecher gibt eine resolute Selina Hllary.

Der Soundtrack passt hervorragend zur Geschichte und dem Schauplatz, da fehlt es an nichts. Die Geräuschkulisse kann sich ebenfalls hören lassen. In dieser Hinsicht gibt es nichts auszusetzen.

Das Cover präsentiert sich schön düster mit dem Rot als Kontrast. Die schaurigen Gestalten mit den glühenden Augen und den ungelenken Bewegungen etsprechen dem Bild, das man von Zombies vor Augen hat. So passt das Motiv gut zur Story. Ich persönlich bin außerdem sehr froh, dass es keins der anderen Monster auf das Cover geschafft hat. Mich beispielsweise hätten sie nämlich vom Hörspiel eher abgeschreckt.

Fazit: Mir hat diese Folge bis auf besagte Details gut gefallen. Sie hat Spannung, Action  und Zombies. Falls die Orientierung an „Resident Evil“ misslungen sein sollte, dann war es für mich klar ein Vorteil es nicht zu kennen.

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