Die Punkies (01) – Bühne frei für die Punkies

Titel: Die Punkies (01) – Bühne frei für die Punkies / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 69 min / Sprecher: Niels Rieke, Robert Missler, Daniel Axt, Patrick Bach ua

Inhalt: Eine erfolgreiche Band müsste man sein, und vor ausverkauften Hallen kreischende Fansbegeistern! Leonie, Ben, Aylin, Lucas und Nikolas haben diesen gemeinsamen Traum! Als Punkies wollen die fünf Freunde voll durchstarten. Doch der Weg zum Pop-Olymp ist steinig. Erst einmal muss ein Haufen Hits komponiert werden! Und dafür braucht man einen Ort, an dem man ungestört üben kann. Doch ihre Rivalen von der Band krashkiddz haben die gleichen ehrgeizigen Ziele und sind scharf auf denselben Proberaum! Als es den Punkies gelingt, ihnen ein Schnippchen zu schlagen, schwören krashkiddz Rache und blamieren die Punkies vor der ganzen Stadt bis auf die Knochen. Doch so schnell gibt sich ein Punkie nicht geschlagen!


Als ich das erste Mal von der Reihe hörte und das Cover sah, habe ich direkt abgewunken. Aber irgendwann siegte dann doch die Neugier. Allerdings mit keinen großen Erwartungen. Daher hat sich diese erste Folge für mich auch prompt als große und positive Überraschung herausgestellt.
Zunächst lernt man die Bandmitglieder kennen. Und auch die haben sich teilweise noch nie live gesehen. So hat man alle Gelegenheit, sich einzufinden. Und die Jungs und Mädels sind glücklicherweise auch schon Teenies und durch die Bank super sympathisch und normal. Keinerlei Starallüren, sehr fein!
So verfolgt man, wie sich die Band formiert und hofft mit ihnen, dass es mit dem ersehnten Proberaum klappt. Das sorgt für die erste Spannung. Die krashkids sind die Erzrivalen der Punkies und machen ihnen zusätzlich das Leben schwer, denn auch sie haben es auf den Raum abgesehen und spielen ihnen später einen gemeinen Streich. Plötzlich scheint für die Punkies alles den Bach runter zu gehen. Sie taten mir richtig leid. Aber dann raffen sie sich zum Gegenangriff auf und es wird erneut spannend und auch turbulent. Das macht Spass!
Zum Lachen oder zumindest zum Schmunzeln gibt es ebenfalls so einige Gelegenheiten.
Rundum also eine wirklich tolle erste Folge.

Daniel Axt alias Ben hat mir prima gefallen. Er lässt Ben sympathisch und clever rüberkommen und gibt in dieser Rolle auch den Erzähler. Mein Favorit unter den Hauptsprechern ist Jenny Maria Meyer als coole Leonie. Patrick Bach ist als Nikolas zu hören und der ist unüberhörbar ein ganz gewitztes Kerlchen. Tim Kreuer fällt die Rolle des Lucas zu, der bei ihm etwas hibbelig und aufgedreht rüberkommt. Aber vermutlich ist Stillsitzen und Ruhebewahren eben nichts für einen Schlagzeuger. Und dann ist da noch Merete Brettschneider als Aylin mit von der Partie. Dank ihr hat man sofort ein Bild von dem einfach nur netten Mädchen vor Augen. Damit sind die Punkie-Sprecher komplett.

Musik spielt hier logischerweise eine große Rolle. Ich muss gestehen, dass die Musik der Punkies nicht so mein Fall ist. Zu sehr weichgespülte Popmusik einfach. Ehrlicherweise sagt mir der rockige Stil der krashkiddz deutlich mehr zu. Mal schauen, ob das so bleibt. An den Geräuschen gibt es nichts zu bemängeln, hier ist alles top in Ordnung.

Warum habe ich beim Anblick des Covers damals sofort abgewunken? Weil ich diesen Cartoonstil schlichtweg nicht mag. Was soll das? Die Punkies sind keine Kinder mehr! Und die Geschichte klingt auch nicht so als wäre sie für eine so junge Altersgruppe. Wieso sehen die Figuren auf dem Cover dann aus wie dem Kinderprogramm im TV entsprungen?

Fazit: Diese erste Folge war eine echte Überraschung für mich. Sympathische, jugendliche Hauptfiguren, eine spannende Story und manch amüsante Szene. Musikalisch sind die Punkies zwar nicht mein Fall, aber ansonsten defintitiv. Ich freue mich schon auf Folge 2.

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