Die Nordseedetektive (03) – Das rätselhafte Wal-Skelett (Bettina Göschl, Klaus Peter Wolf / Robert Missler)

Titel: Die Nordseedetektive (03) – Das rätselhafte Wal-Skelett / Verlag: Jumbo Verlag / Spielzeit: ca. 88 min, 2 CDd  / Buch: Bettina Göschl, Klaus Peter Wolf / gelesen von: Robert Missler

Inhalt: Endlich ist es so weit. Emma darf mit ihrer Klasse im Waloseum übernachten. Dort gibt es jede Menge zu entdecken – viele Fische aus der Nordsee und sogar ein echtes Pottwal-Skelett! Das lässt sich auch Lukas nicht entgehen. Im Museum ist es nachts doch erst so richtig spannend. Vor allem, wenn man gefälschte Walknochen entdeckt. Die Nordseedetektive nehmen die Ermittlungen auf und kommen einer zwielichtigen Hehlerbande auf die Spur, die mit Walknochen handelt. Diese „großen Fische“ lassen Emma und Lukas natürlich nicht entwischen.


Bei dieser Geschichte muss man sich zu Anfang schon fragen, wie realistisch es ist, dass Eltern ihre Kinder für drei Tage alleine zuhause lassen. So alt sind Lukas und Emma ja nun noch nicht. Aber ohne diese Voraussetzung hätte die übrige Handlung nicht wirklich funktioniert, somit lasse ich das gerne mal durchgehen. Sicher macht alleine das auch schon einen Teil der Spannung bei jungen Hörern aus. Weiter geht es dann mit einer Übernachtung im Waloseum. Das ist interessant, man kann hier wirklich etwas lernen, macht aber auch einfach Spass beispielsweise mit dem nächtlichen Versteckspiel. Und hier nimmt dann auch der neue Fall für die Nordseedetektive seinen Anfang.
Der ist rätselhaft und geheimnisvoll durch das Skelett des Wals und dessen Knochen. Wie können Knochen ein Geheimnis bergen und wieso sind Verbrecher dahinter her? Lukas und Emma beweisen bei ihrer Detektivarbeit einiges an Mut, Clverness und Selbstbewusstsein. Dabei geraten sie wirklich in sehr große Schwierigkeiten und lange sieht es gar nicht gut für sie aus. Da kann man ausgiebig mitfiebern und auch wenn ich aus dem Alter der hauptsächlichen Hörerschaft dicke heraus sein dürfte, habe ich mich ehrlich gefragt, wie die beiden aus der Nummer wieder herauskommen würden. Daran ändert es auch nichts, dass die Ganoven schon einen guten Schlag dusselig sind.

Als Sprecher ist natürlich wieder Robert Missler am Werke, der sie bereits vertrauten Stimmen für die Figuren mitbringt. So weiß man immer, wer sich da gerade zu Worte meldet, was für Übersichtlichkeit sorgt. Aber natürlich auch für Unterhaltsamkeit und eine unheimliche Lebendigkeit. Und das ganz ohne große Stimmakrobatik. Nie klingt auch nur eine Stimme überzogen.

Für die Musik ist Bettina Göschl hier zuständig. Mir ist das Lied um die Nordseedetektive immer noch zu lang und etwas mehr Schwung dürfte auch drin sein. In den Geschichten ist schließlich auch richtig etwas los. Dafür aber sorgen Musik und Texte sofort für das nötige nordische Flair und eine detektivische Stimmung.

Auf dem Cover sind natürlich Lukas und Emma zu sehen, quasi im Walskelett selber. So wie sie den Knochen betrachten, ahnt man sofort, dass damit etwas nicht stimmt und wird neugierig auf die Geschichte. So muss ein Covermotiv funktionieren.

Fazit:  Ein weiterer spannender Fall für die Nordseedetektive, bei denen man ausgiebig mit Lukas und Emma fiebern kann, der aber auch durch einige ganz altägliche Ereignisse zu fesseln weiß.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

reziratte.de © 2014 Frontier Theme
%d Bloggern gefällt das: