Die drei ??? Kids (56) – Das Rätsel der Könige

Titel: Die drei ??? Kids (56) – Das Rätsel der Könige / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 64 min / Sprecher: Jannik Schürmann, Ilka Teichmüller, Stefan Bergel, Lidger Vortmann ua

Inhalt: Seltsame Dinge geschehen im Einkaufszentrum von Rocky Beach. Justus, Bob und Peter wollen der Sache natürlich nachgehen. Als sie die Spur verfolgen, stoßen sie auf einen wertvollen Königsschatz. Doch sie sind nicht die Einzigen, die das Rätsel der Könige lösen wollen.


Auf die ??? Kids wartet anscheinend an jeder Ecke ein neuer Fall. Dieses Mal in einem neu eröffneten Einkaufszentrum. Schon auf der Fahrt dorthin ereignet sich höchst Seltsames. Wie üblich in dieser Reihe etwas übertrieben dargestellt. Und genauso geht es dann im Einkaufszentrum auch weiter. In jeder Hinsicht war es mir hier schlicht und einfach „too much“. Dabei bleibt die Glaubhaftigkeit schnell auf der Strecke, was ich ziemlich ärgerlich fand. Ob die jungen Hörer wirklich eins zu eins glauben, was hier geschieht…ich habe da so meine Zweifel.
Uninteressant ist der Fall allerdings widerum nicht. Er beginnt unterhaltsam und spaßig mit dem Besuch im Schwimmbad, das zum Einkaufszentrum gehört, doch nach und nach ereignen sich immer mehr eigenartige Dinge. So bleibt es abwechslungsreich und Langeweile kommt nicht auf.
Am Ende steht dann noch eine echte Schatzsuche an. Klar, irgendwie musste man ja dem Titel gerecht werden. Vorher ist von Königen nämlich nichts zu hören. Da kommt kurz Schatzjägerstimmung auf. Und Justus darf einmal mehr zeigen, was für ein helles Köpfchen er ist. Was im Falle der Bösewichte hier keine allzu große Leistung ist. Denn die sind dieses Mal wirklich arg blöde.

Yoshij Grimm alias Peter klingt mir dieses Mal fast immer zu aufgedreht. Das ist mir bei ihm schon einige Male in vorigen Folgen aufgefallen, aber hier fand ich es ehrlich anstrengend. Robert Frank und Ilka Teichmüller geben ein gutes Gaunerpärchen ab. Und auch Klaus Dittmann ist als Reynolds wieder mit von der Partie.

Was Musik und Geräusche anbetrifft, gibt es weiter nichts Bemerkenswertes. Die Folge klingt wie alle Episoden der Reihe mit vertrauten Musikstücken und einer soliden Geräuschkulisse, der es an nichts fehlt. Klanglich fühlt man sich in jeder neuen Folge wieder gewissermaßen „zuhause“. Was bei einer Kinderserie auch wichtig ist, wie ich finde.

Das Covermtiv löst die Geschichte leider quasi auf. Darin ist sehr lange nichts von einem solchen Schatz zu hören, das kommt erst gegen Ende. Und das nimmt das Motiv absolut vorweg. Es hätte anderen geeignete Szenen gegeben, die man aufs Cover hätte bringen können und die nicht so viel verraten hätten.

Fazit:  Die Geschichte ist ganz interessant und man bleibt beim Hören stets neugierig. Allerdings ging es mir hier doch häufig viel zu übertreiben zu, was mich durchaus auch mal genervt hat. So ist bei mir ein eher durchwachsener Gesamteindruck zurück geblieben.

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