Die drei ??? (187) – Das silberne Amulett

Titel: Die drei ??? (187) – Das silberne Amulett / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 68 min / Sprecher: Andreas Fröhlich, Hansi Jochmann, Peter Heeckt, Michael Bideller ua

Inhalt: Eine rätselhafte Botschaft fliegt über den Zaun des Schrottplatzes: eine Dose, darin ein Schlüssel, ein Parkschein und ein silbernes Amulett. Was hat es damit auf sich? Und vor allem: Wer hat den drei ??? die Dose zugespielt? Justus, Peter und Bob müssen Antworten auf viele Fragen finden – und das schnell.


Der Titel dieser Folge klingt nun nicht gerade spektakulär, das muss man einfach so sagen. Zumindest mich hat er nicht dazu verführen können, sie sofort zu hören.
Und insgesamt lässt sich das auch auf die Geschichte umlegen. Will heißen: nicht schlecht, aber von richtig gut eben auch ziemlich weit entfernt. Vor allem, weil ich sie nicht als durchweg wirklich spannend empfunden habe. Sie lässt sich solide an und man bleibt auch konstant neugierig, was die Freunde noch herausfinden werden, was hinter den Vorkommnissen steckt, aber es gibt Folgen, da habe ich eindeutig gebannter gelauscht. Kommissar Zufall war mir ein paar Mal zu oft am Werke und wieso sich der oberschlaue Justus so leimen lassen kann, habe ich auch nicht nachvollziehen können. Ausser vor dem Hintergrund, dass ansonsten der Verlauf nicht so vonstatten hätte gehen können.
Woran ich mich aber so richtig gestoßen habe, ist Amber. Bei aller Liebe und Gelassenheit, die Frau geht ja mal gar nicht! Gut, dass das Autoradio einen Lautstärkerregler hat, sonst hätte ich das Hörspiel glatt wegen ihr abgebrochen. Ernsthaft! Vor allem: warum muss diese Figur so sein, wie sie ist? Ich persönlich sehe dafür keinen Grund. Und damit auch nicht dafür, weswegen man den Hörer mit so jemandem nerven muss.

Gesprochen wird diese nervige Figur von Sarah Madeleine Tusk. Ich kann mir gut vorstellen, dass mir ihre makante Stimme an einer sympathischeren Figur gut gefallen würde, aber hier hat sie mir echt Zahnschmerzen bereitet. So schrill und aufgedreht. Michael Bideller hat mir als Nader Rope gut gefallen, Stimme und Betonung passen zu dem Bild, das einem von Rope vermittelt wird. Und über Karin Lieneweg habe ich schmunzeln müssen als sich Tante Mathilda zu Beginn so aufregt.

Der Soundtrack haut einen nicht gerade um. Allerdings finde ich die etwas ruhigere Art hier ganz passend zur Story, denn die präsentiert sich ja auch in ruhigerer Gangart. Die gewählten Stücke sind sorgfältig eingesetzt und sorgen dann und wann auch für Atmosphäre, bleiben aber nicht lange im Ohr. Mir persönlich reicht das so.

Auf dem Cover ist das Amulett aus dem Titel zu sehen, was auch sonst? Insgesamt fehlt mir das gruselige Einschlag, den so viele Covermotive dieser Reihe haben. Daran ändern auch die leuchtenden Augen im Hintergrund nichts, die überhaupt erst auf den zweiten oder dritten Blick auffallen.

Fazit: Kann man so machen, unterhält eine Stunde auch ganz ordentlich, aber es gibt durchaus spannendere Geschichten in der Reihe.

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