Schattensaiten (11) – Die Blutwiese

Titel: Schattensaiten (11) – Die Blutwiese / Verlag: Pandora’s Play / Spielzeit: ca. 66 min / Sprecher: Matthias Felling, Maria Tzankow, Uve Teschner, Matthias Ubert ua

Inhalt: Eine unverhoffte Erbschaft – was für ein Glück! Zumindest denken das Anne, Daniel, Christian und Claudia, als sie davon erfahren. Doch schnell wird klar, dass das halb verfallene Haus am Rande des Teutoburger Waldes ein dunkles Geheimnis birgt. Warum kann sich der Anwalt auf einmal an nichts mehr erinnern? Und wer ist der unheimliche Mann, der Christian im Laden überfällt? Auf der Suche nach Antworten stoßen die Freunde auf eine alte Schuld: das Jahrhunderte lang gehütete Geheimnis des Schlacht auf der Blutwiese.


Diese Reihe ist für mich aus verschiedenen Gründen etwas ganz Besonderes und ich freue mich wie ein Schneekönig über jede neue Folge. Einer der Gründe dafür ist, dass sie in meiner „Ecke“ spielt und auch für diese Folge hat man sich bei Pandora’s Play einer Geschichte aus der Gegend als Grundstein genommen. Die Geschichte um die Blutwiese. Wie sie gewesen sein könnte und welche Auswirkungen das Geschehen dort heute haben könnte, wenn man Übersinnliches zulässt. Ich hatte noch nichts von der Blutwiese gehört, werde mir die Gegend aber nach dem Hörspiel defintiv mal anschauen.
Mit einer unerwarteten Erbschaft kommt die Story in Gang und schnell wird klar, an dem abbruchreifen Haus hängt noch sehr viel mehr, das Anne gleich mitgeerbt hat. Das ist zunächst seltsam und geheimnisvoll und wirkt dann und wann auch ein bisschen unheimlich. Als die Freunde der Sache auf sehr charmante, manchmal etwas chaotische und teilweise oldschool wirkende Art auf den Grund gehen, kommen sie einer viel mehr tragischen Geschichte auf die Spur.
Ab hier spielen dann auch Rigurd und Rhangnarva wieder eine Rolle. Davon war und bin ich kein Fan, so sehr ich die Reihe auch mag. Zum Glück bleibt die Handlung aber ganz im Hier und Jetzt, worüber ich froh war.
Eine witzige Idee ist ein gewisser Vogel und vor allem die Schutzmaßnahmen, die die Freunde seinetwegen ergreifen. Und auch in den Dialogen findet sich mancher Anlass für ein Schmunzeln. Sowas mag ich immer gerne.

Die Sprecherliste ist erfreulich kurz. Matthias Felling, Maria Tzankow, Katja Behnke und Klaus Brandhorst sind natürlich mit von der Partie und nachwievor finde ich Daniel, Anne, Christian und Claudia Dank ihnen einfach nur sympathisch. Matthias Ubert gelingt es, seiner Figur etwas Geheimnisvolles und oft auch etwas Trauriges zu geben. Das passt einwandfrei. Uve Teschner vermittelt ein gutes Bild von Pastor Rudolph und ich würde mich freuen, ihn in der Reihe mal wieder anzutreffen.

Neben den aus der Reihe bekannten Musikstücken sind hier auch neue, eher ruhige und melodiöse Stücke zu hören, die schnell Atmosphäre aufkommen und das Geschehen geheimnisvoll wirken lassen. Die Geräuschkulisse ist nicht gerade überbordend, aber alles Nötige um sich die Szenen vorstellen zu können, ist vorhanden.

Das Covermotiv ist wunderbar düster und mit dem Schatten an der Häuserfassade auch eine Spur gruselig. Umrahmt wird es vom vertrauten Rahmen, der im Stempunkstil gehalten ist.

Fazit:  Mir hat diese neue Folge wieder sehr gut gefallen. Eine spannende, leicht unheimlich, später tragische Geschichte mit viel Lokalkolorit. Und bei den lieb gewonnenen Figuren habe ich mich sofort wieder wohlgefühlt.

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