Fünf Freunde (122) – …und der Großalarm in Kirrin

Titel: Fünf Freunde (122) – …und der Großalarm in Kirrin / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 57 min / Sprecher: Ivo Möller, Tetje Mierendorf, Frank Jordan, Achim Schülke ua

Inhalt: Ein zufälliger Fund der Fünf Freunde bewirkt, dass zwei Archäologen nach Kirrin kommen und hier nach antiken Schätzen suchen. Begeistert helfen die Freunde bei der Ausgrabung, bis sie eine höchst gefährliche Entdeckung machen, die das kleine Fischerdorf in Alarmzustand versetzt. Als wäre das nicht Aufregung genug, machen die Fünf Freunde eine seltsame Beobachtung und stoßen auf weitere Ungereimtheiten. Während ganz Kirrin den Atem anhält, kommen sie einem lang gehüteten Geheimnis auf die Spur.


In fast jeder Folge gibt es für die Freunde etwas Neues zu entdecken. Dieses Mal dürfen sie nach einem sonderbaren Fund im Erdboden eines Grundstücks Archäologen bei ihren Ausgrabungen helfen. Sofort sind sie mit Feuereifer bei der Arbeit und tatsächlich können auch die jungen Hörer hier ein bisschen was über die Arbeit von Archäologen lernen. Das ist interessant und wirklich gut gemacht.
Aber natürlich steckt hinter dem Fund auch wieder ein Rätsel, das gelöst werden muss. Und auch auf dieses Rätsel stürzen die Freunde sich sofort. Es gibt ein, zwei unheimliche Momente, der Großalarm hat sonderbare Folgen und was die Verdächtigen angeht, die hinter alle stecken könnten, davon gibt es gleich eine ganze Reihe. Das ist so ganz spannend und man wird das eine oder andere Mal ganz schön an der Nase herumgeführt. Ich persönlich war bei der Auflösung auch etwas verdutzt, denn diese Person hatte ich nicht unbedingt als Täter auf dem Schirm.

Ich mag ja Frauenstimmen, die markant sind. Daher hat mir Marina Zimmermann als Archäologin auch so gut gefallen. Ich mochte Nancy sofort und habe sie als eine Spur schräg empfunden, was mir ebenfalls gefallen hat. Frank Jordan ist es gelungen, mich stetig im Zweifel zu halten, ob man seiner Figur trauen kann. Stefan Brönneke gibt den genervten Bauherren sehr überzeugend, ohne ihn dabei aber zu unsympathisch wirken zu lassen.

Hier und da sind mir ein paar kurze Melodien und Klänge aufgefallen, die neuartig und ein bisschen ungewöhnlich für die Reihe klingen. Das soll nichts Schlechtes heißen. Diese durchdringenden Geräusche passen gut zur Story, die dieses Mal eine Ecke dramatischer ausfällt als sonst.

Das Covermotiv zeigt natürlich die Freunde bei ihren Arbeiten bei den Ausgrabungen. Was nortiert sich Anne da wohl? Und was ragt da aus dem Sand hervor? So wird man als Betrachter schnell neugierig.

Fazit:  Eine wirklich sehr spannende Folge, die einen einige Male gekonnt in die Irre führt. Mit dem Fund in der Baugrube ist sie außerdem dramatischer als die meisten ihrer Vorgängerepisoden. Somit für mich also eine gelungene Geschichte.

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