Holy Klassiker (06) – Robin Hood

Titel: Holy Klassiker (06) – Robin Hood / Verlag: Holysoft Studios / Spielzeit: ca. 80 min / Sprecher: Peter Flechtner, Dirk Hardegen, Martin Sabel, Ekkehardt Belle ua

Inhalt: Seit der geliebte König Richard Löwenherz ins Heilige Land gezogen ist, stöhnt England unter der ungerechten Herrschaft seines Bruders Johann. Doch in den tiefen Wäldern von Sherwood sammelt der junge Robin von Locksley eine Schar Gesetzloser um sich, mit denen er dem einfachen Volk hilft, wo er kann. Sein Gerechtigkeitssinn wird nur von seinen Fähigkeiten mit Pfeil und Bogen übertroffen. Er stiehlt von den Reichen, gibt es den Armen und spielt dem boshaften Sheriff von Nottingham und dessen Schergen so manchen Streich.


Wir bleiben den Klassikern noch einmal treu und stürzen uns mit ihnen in die Wälder von Sherwood. „Robin Hood“ ist eine der Geschichten aus dieser Reihe, die ich nur in der Disney Version kenne. Insgesamt hat das aber gut gereicht um bei dem Hörspiel klarzukommen. Interessant ist es, dass es quasi mit einem Vorspann beginnt, in dem jemand anfängt, von Robin Hood, seinen Mannen und ihren Abenteuern zu erzählen. Von Anfang an. So erfährt man auch etwas über Robins Leben bevor er zum Helden von Sherwood wird. Das fand ich wirklich gut gemacht so. Außerdem hat man so dieses Mal einen Erzähler.
Wobei diese Story wesentlich geradliniger verläuft als ihr Vorgänger. Gemeinsam mit Robin und seinen Leuten erlebt man so manches Abenteuer und einige gefährliche Situationen. Und vor allem lernt man im Nu die vornehme und fiese Obrigkeit zu hassen.
Es ist bewundernswert, wie mutig und entschlossen, Robin und Co. sich dem entgegenstellen und hin und wieder kann man sogar über ihre Erfolge mit dieser Dreistigkeit schmunzeln. Gleichzeitig hofft man auch, dass die weiterhin Erfolg haben werden und drückt ihnen unentwegt die Daumen.

Als Robin ist Peter Flechtner zu hören, der mit klarer Stimme spricht und darin stets Stolz und Mut durchklingen lässt. Udo Schenk ist für den DeLacy eine geradezu geniale Wahl. So wunderbar böse und hinterhältig, wer könnte das besser hinbekommen? Aber auch Martin Sabel gelingt es vortrefflich, dem Hörer das Bedürfnis zu vermitteln, Prinz Johann eigenhändig umbringen zu wollen.

Eine überraschend muntere, ja oft sogar fröhliche Musikkulisse aus Gitarrenstücken begleitet das Geschehen. Dafür, dass manchen Figuren so übel mitgespielt wird, fällt das schon auf. Mir hat es aber gefallen, denn es ist mal etwas anderes. Und er bringt Tempo in die Sache.

Natürlich ist auf dem Cover Robin Hood zu sehen, wie er konzentriert mit Pfeil und Bogen auf etwas anlegt. Rundherum ist der Wald zu sehen, in dem er sich versteckt. Das verrät so zwar nicht viel über die Geschichte, vermittelt einem aber ein eindeutiges Bild von Robin.

Fazit:  Schön, dass man hier anfangs etwas über Robins Anfänge als Bogenschütze erfährt. Danach geht es dann weiter mit einer spannenden und abwechslungsreichen Geschichte, die hier und da auch mal zum Schmunzeln einlädt. Die Bösewichte sind dieses Mal ganz besondes gut getroffen!

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