Sherlock Holmes – Die neuen Fälle (34) – In den Klauen der Angst

Titel: Sherlock Holmes – Die neuen Fälle (34) – In den Klauen der Angst / Verlag: Romantruhe Audio / Spielzeit: ca. 79 min / Sprecher: Lutz Harder, Frank Glaubrecht, Thomas Petruo ua

Inhalt: Alles deutet auf einen tragischen Unfall hin, als der zurückgezogen lebende Wissenschaftler Dr. Norton ertrinkt. Nur Sherlock Holmes hegt den Verdacht, dass jemand dabei nachgeholfen hat. Ein heimlicher Besuch in Nortons Labor bringt Holmes und Watson in Lebensgefahr, als das Gebäude plötzlich in Flammen aufgeht. Schon wittert Holmes eine neue Spur, die in die Wäscherei des dubiosen Chinesen Fing Su führt. In den unterirdischen Katakomben scheinen die Fäden einer gefährlichen Verschwörung zusammenzulaufen. Holmes vermutet seinen neuen Erzfeind dahinter: Farley Straker!


Schon wieder Farley Straker! Auch wenn es viele Fans der Reihe offenkundig mögen, dass er in unregelmäßigen Abständen als Widersacher von Holmes auftaucht, ich könnte gut mal eine noch längere Pause zwischen den Folgen mit ihm gebrauchen.
Zum Glück kommt man hier erst relativ spät auf ihn zu sprechen. Der Fall beginnt eher nicht so spektakulär, mausert sich dann aber nach und nach immer mehr. Eine Erkenntnis kommt zur anderen, hier tun sich neue Blickwinkel auf, da bilden sich erste Zusammenhänge heraus, dann kommt Holmes zu einem ersten Schluss und als Hörer hat man bereits an diesem Punkt das Gefühl, der Auflösung ganz nahe zu sein. Dafür muss man aber einmal mehr wirklich die ganze Zeit über aufmerksam bei der Sache sein, sonst fällt es irgendwann zu schwer, Holmes Gedankengängen zu folgen.
Dann hat Straker seinen Auftritt und ja, das muss man schon zugeben, das wirklich dramatische Finale, das einen gebannt lauschen lässt, verdankt man in erster Linie ihm und einer seiner gewohnt kranken Ideen. An dieser Stelle darf man sich mit Fug und Recht ernsthaft Sorgen um Holmes, Watson und die junge Frau bei ihnen machen.

Margrit Strassburger hat mir als Claudine Wheldon sehr gut gefallen! Sie bringt die Gefühlslagen der jungen Frau glaubhaft rüber und vermittelt einem ein klares Bild von dieser Figur. Thomas Petruo hat man dankenswerterweise keinen asiatischen Akzent für seine Figur Fing Su aufgebrummt. Stattdessen schwingt bei ihm stets etwas Bedrohliches mit, was gut zu dem Wäschereibesitzer passt.

Begleitet wird die Geschichte von sehr stimmungsvollen Stücken, gespielt auf einem Cello. Das steht der Story ganz hervorragend, wobei sich die Musik auch dieses Mal nicht so sehr in den Vordergrund drängt, dass man von der Handlung abgelenkt würde. Die Geräuschkulisse bringt alles Nötige mit, mehr nicht. Mehr braucht es hier auch gar nicht.

Das Cover alleine verspricht schon eine spannende Folge mit dem brennenden Haus. Das Motiv packt einen so sofort und macht neugierig.

Fazit:  Eine spannende Geschichte mit interessanter Entwicklung, bei der man aufmerksam zuhören sollte um immer mitzukommen. Mit Farley Straker hat einer von Holmes All-Time-Widersacher einen weiteren Auftritt. Wer diese Konstante mag, wird sich freuen, mit sind Folgen ohne ihn aber doch lieber. Ansonsten habe ich an der Geschichte nichts auszusetzen. Sie passt prima in die Serie.

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