Kati & Azuro (17) – Gefährliche Dreharbeiten

Titel: Kati & Azuro (17) – Gefährliche Dreharbeiten / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 58 min / Sprecher: Linda Fölster, Manuela Bäcker, Peter Bieringer, Jürgen Holdorf, Daniel Kirchberger ua

Inhalt: In der Nähe des Fasanenhofs wird ein Fernsehfilm gedreht! Der bekannte Regisseur, Rudi Smolarek, hat Katis Vater gebeten hatte, ihm mit den Pferdeszenen im Film zu helfen – und Kati und Cleo haben die Aufgabe der jungen Schauspielerin Carolin Vonder beizubringen, wie man mit Pferden umgeht. Ein anstrengender Ferienjob findet Cleo, denn Carolin hat wirklich kein Talent im Umgang mit Tieren – und auch als Schauspielerin scheint sie nicht unbedingt die beste Wahl zu sein. Ein Talent für Katastrophen hat sie aber allemal.


Dieses Mal ist es also ein Filmdreh, der Kati und Cleo in Atem hält. Pferdefilme gibt es reichlich und junge Pferdenärrinnen sind schnell davon begeistert, warum also nicht?
Sehr lange Zeit dreht sich hier auch erstmal alles nur um diesen Film und die unsägliche Schauspielerin Carolin. Ich konnte schnell nachvollziehen, wieso Kati und Cleo nicht sonderlich angetan von ihr sind. Sie ist schon ganz schön nervig. Aber auch für einige wirklich witzige Situationen gut. Beispielsweise als sie die Cousinen und Mats beim Lauschen erwischt. Oder als die Freunde sie bei diversen Gelegenheiten gründlich auf den Arm nehmen.
Das Rätsel, das Kati und Cleo in dieser Folge lösen, kommt also erst recht spät zur Sprache. Bis dahin muss man sich damit begnügen, das Geschehen an einem Filmset zu verfolgen. Das ist ja auch nicht uninteressant.
Dafür dass die Geschichte erst so spät um die Ecke kommt, hat dieses Rätsel es aber durchaus in sich. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass da nochmal so etwas kommen würde. Und es war auch ganz interessant zu verfolgen, wie die Sache aufgeklärt wird. Und so ganz an den Haaren herbeigezogen ist dieses Szenario auch gar nicht. In der Promiwelt ist sicher einiges in dieser Richtung los.

Manuela Bäcker gibt eine glaubhaft hochmütige, aber nicht ganz unsympathische Carolin. Michael Bideller und Ela Nitzsche bilden ein tolles Gespann in den Rollen von Graf und Gräfin von Pomnitz. Daniel Kirchberger hat mir als Mats ebenfalls gut gefallen, so laubübisch wie er klingt.

Die vertrauten Klänge begleiten auch diese Geschichte, sodass man sich schnell wieder in die Reihe einfühlen kann. Und auch die Geräuschkulisse leistet sich keinen Schnitzer. Wobei ich mich hier speziell gefragt habe, wieso Carolins Hund abwechslunsgreicher bellen kann als ein schwarz-weißer Kollege aus einer Schwesternserie. Wieso geht das hier, aber dort nicht?

Auf den ersten Blick gibt das Cover nichts über irgendwelche Filmdreharbeiten preis. Erst auf den zweiten oder gar dritten Blick entdeckt man die Drohne. Aber selbst die hat mit einem Film ja nicht so viel zu tun. Das Motiv mit den Pferden dürfte den jungen Hörerinnen zwar sicher gefallen, wirkt sonst aber ziemlich beliebig austauschbar.

Fazit:  Das Rätsel kommt hier erst sehr spät um die Ecke, hat es dafür aber immer noch gut in sich. Ansonsten steht hier der Spass im Vordergrund, den Kati, Cleo und Mats mit den Filmleuten und am Set haben.

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