Sternenschweif (40) – Ein Fohlen für Laura

Titel: Sternenschweif (40) – Ein Fohlen für Laura / Verlag: Kosmos Verlag / Spielzeit: ca. 65 min / Sprecher: Anota Hopt, Henry Dahlke, Gabi Franke, Erik Borner, Maja Sommer ua

Inhalt: Ein Fohlen im Wald! Laura und ihr Einhorn Sternenschweif sind ganz aus dem Häuschen. Wem es wohl gehört? Die Suche nach dem Besitzer beginnt. Doch eigentlich wünscht sich Laura nichts mehr, als dass sie es behalten darf.


Aus dieser Reihe war ich nun ziemlich genau stolze 10 Folgen lang heraus. Da soll nun wieder anders werden. Glücklicherweise ist „Sternenschweif“ eine Serie, in die man auch jederzeit mitten drin neu oder -wie ich- wieder einsteigen kann.
Dieses Mal hält also ein Fohlen Laura und ihr Einhorn in Atem. Das dürfte den jungen Hörerinnen natürlich mehr als genehm sein. Immerhin: ein Fohlen, sowas Süßes!
Doch irgendetwas scheint mit ihm nicht zu stimmen. Laura und ihre Familie und Freunde geben sich alle nur erdenkliche Mühe, den Besitzer zu finden, doch niemand meldet sich. Und Laura hat manchmal so einen Eindruck als ob…nein, das soll jeder selber hören. So bleibt die Handlung interessant und man kann gut miträtseln, wohin das Fohlen gehört bzw woher es kam. Und wer die Serie nicht erst mit dieser Folge neu kennenlernt, der dürfte gleichzeitig auch eine gewisse Ahnung und Hoffnung haben.
Anfangs hält sich Laura wirklich tapfer bei der Suche nach dem Besitzer und ich war froh, dass es ohne Gejammer darüber vonstatten geht, dass sie das Fohlen sehr wahrscheinlich wieder abgeben muss. Ich war richtig stolz auf sie. Aber es wäre wohl nicht authentisch gewesen, wenn es dann nicht doch den einen traurigen und tränenreichen Moment gegeben hätte. Das dürfte die Pferdenärrinen am CD-Player nur zu gut nachvollziehen können.

Annette Gunkel gefällt mir als Erzählerin immer noch. Ihre Stimme und ihre Art zu erzählen unterstreichen das märchenhafte der Geschichten. Bei Anita Hopt hat sich für mein Empfinden nichts getan. Sie klingt mir immer noch nicht jugendlich genug und man hört noch immer, wie sehr sie sich selbst für ein bisschen Jugendlichkeit in der Stimme anstrengt. Von dem unpassenden Kichern immer wieder mal ganz abgesehen. Ich hoffe einfach, dass die jungen Hörer das nicht so eng sehen, wovon man beim Erfolg der Reihe wohl ausgehen kann. Henry Dahlke hält für Sternenschweif eine warme, samtene Stimme bereit, die dem Einhorn gut steht.

Die Musik dieser Reihe und damit auch dieser Folge kommt sehr verträumt und märchenhaft daher, was einer solch phantasievollen Geschichte natürlich gut steht. Sie lädt im Nu dazu ein, sich in Lauras und Sternenschweifs Welt hineinzuträumen.

Auf dem Cover ist selbstverständlich Sternenschweif  mit dem Fohlen zu sehen. Das Fohlen ist ausgesprochen niedlich geraten und das Motiv dürfte Pferdefans im Nullkommanichts begeistern.

Fazit: Mit einem Fohlen hat man hier natürlich ein Tier, das bei den jungen Hörerinnen sofort für Begeisterung sorgen wird. Gleichzeitig ist die Geschichte aber auch ganz spannend was das Rätsel angeht, das sich um das Fohlen rankt.

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