Sternenfohlen (10) – Kopf hoch, Saphira!

Titel: Sternenfohlen (10) – Kopf hoch, Saphira! / Verlag: Kosmos Verlag / Spielzeit: ca. 46 min / Sprecher: Sabine Menne, Fabian Wittkowski, Thomas Wenke, Alexandra Rakosi ua

Inhalt: Im Einhornland Arkadia gehen die jungen Einhörner zur Schule, um den richtigen Umgang mit ihren magischen Fähigkeiten zu lernen.
Saphira ist untröstlich: Ihre Eltern ziehen um, und sie hat keine Gelegenheit, ihr altes Zuhause noch einmal zu besuchen. Bei dem Versuch, Saphira zu trösten, geraten Wolke und Stella in einen Wettstreit und vergessen völlig, was für Saphira das Beste wäre.


Mein Quereinstieg in diese Reihe geht weiter und ein weiteres Mal stellte sich heraus, dass das gar kein Poblem ist. Ich rate dazu, zumindest Folge 1 zu hören, aber dann kann man auch unsortiert weiterhören.
Auch diese Geschichte hat mir wieder sehr gut gefallen. Die Reihe profitiert klar davon, dass es nicht an jeder Ecke zu hören ist, dass man es mit Einhörnern zu tun hat. Sie sind sehr menschlich dargestellt und entsprechend haben die jungen Schülerinnen ganz ähnliche Probleme wie die Menschenkinder auf der anderen Seite des Lautsprechers.      Saphira tut einem hier schnell leid. Man kann leicht nachvollziehen, wie sie sich fühlt als sie erfährt, dass ihre Eltern umziehen und sie keine Gelegenheit mehr haben wird, sich von ihrem geliebten Haus und Zimmer zu verabschieden.
Das Hauptthema der Geschichte sind aber doch Wolke und Stella, die beharrlich darum konkurrieren, wer Spahira die bessere beste Freundin ist. Während Wolke hier und da noch Bedenken hat und so doch noch freundlich und liebenswert wirkt, kommt Stella oft schon wirklich umsympathisch rüber. Da hat man vielleicht ein wenig übertrieben.     Andererseits kann ich mir schon vorstellen, dass jemand in einer solchen Situation auch mal übertreibt. Jedenfalls, wenn man sich die Angelegenheit mal zwischen Menschen(kindern) vorstellt. Es ist ganz interessant zu verfolgen, wie der Wettkampf sich entwickelt und ich fand es ausgesprochen cool von Spahira, wie sie den beiden letztlich einen Denkzettel verpasst. Völlig zufällig, denn sie merkt von dem Wettestreit zuvor ja nichts.

Shandra Schadt gibt sich sehr erfolgreich Mühe damit, Stella möglichst zickig und manchmal auch recht überheblich klingen zu lassen. Sabine Menne hat dagegen auch mal nachdenkliche Passagen und dazu passt die warme Stimme, die sie Wolke verleiht wirklich gut. Fabian Wittkowski und Manuel Scheuernstuhl ergänzen sich als Sturmwind und Mondstrahl prima. Ich finde es gerade gut, dass die männlichen Einhörner ganz normale Stimmen haben und nicht auf ’süß‘ getrimmt wurden.

Neben den beriets bekannten Musikstücken sind hier auch neue Klänge zu hören, die durchaus mal einen flotteren Rhythmus an den Tag legen. Das ist abwechslunsgreich und beweist, dass eine Einhorngeschichte nicht nur märchenhafte Klänge braucht, sondern dass ihnen auch ausgefallenere Klänge gut stehen können.

Das Cover ist einmal mehr in Rosa- und Pinktöne getaucht. Erstaunlich wie typisch einhornsüß der Look ist, während die Geschichten gar nicht so einhorntypisch sind, sondern sich von ihren Botschaften her so gut auf Menschen übertragen lassen. Die Blumenwiese ist sehr hübsch und die Einhörner fügen sich gut ein.

Fazit: Eine schöne Geschichte, die sich eines Problems annimmt, das sich gut auf Menschen übertragen lässt. Da kann man sich leicht ein paar Sachen mitnehmen.

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