Die drei ??? Kids Adventskalender – Ein Rätsel in 24 Tagen

Titel: Die drei ??? Kids Adventskalender – Ein Rätsel in 24 Tagen / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 146 min / Sprecher: Johannes Steck, Bert Franzke, Roland Geiger, Bernd Rumpf ua

Inhalt: Vorweihnachtszeit in Rocky Beach. Der Marktplatz verwandelt sich in einen riesigen, begehbaren Adventskalender. Doch bereits am ersten Tag verbirgt sich ein übler Scherz hinter der ersten Tür. Die drei ??? Kids müssen all ihren Spürsinn aufbieten, um das Weihnachtsfest zu retten.


Und auch diese Serie hat natürlich wieder ihre Adventskalender-Weihnachtsfolge am Start. Auf drei CDs kann man sich in 24 Kapiteln den Fall um die Krippe von Rocky Beach erzählen lassen.
Ich fand diese Folge irgendwie schwierig. Erstmal sind drei CDs schon wirklich eine Hausnummer, vor allem für so junge Hörer. Dass man eine Adventskalendergeschichte auch leicht auf zwei CDs erzählen kann, haben die Mädels von den Drei !!! ja kürzlich erst wieder bewiesen.‘
Dann ist es immer wieder schwierig, in den Adventskalendergeschichten der Kids Weihnachtsfeeling beim Hörer auszulösen. Da kann es noch so ausnahmsweise schneien in Rocky Beach Kalifornien. Und wie diese Folge beweist, reißt das auch eine Krippe nichts raus. Schon mal lange nicht mit einem massiv goldenen Christuskind.
Soweit zu dem, was ich an diesem Kalender nicht so dolle fand.
Dagegen hat mir die Idee mit dem begehbaren Adventskalender grundsätzlich gut gefallen. An sich eine wirklich schöne Idee, die man sich allgemein in Städten auch gut vorstellen kann.
Und auch den Fall fand ich allgemein gar nicht so übel. Er ist abwechslunsgreich und bleibt trotz stolzer 24 nicht gerade kurzer Kapitel fast durchgängig interessant und im Maße der Serie spannend. Die drei Freunde ermitteln viel, müssen sich einiges einfallen lassen und als Hörer ist man immer direkt mit dabei. Soll heißen, der Fall ist auch nicht vorhersehbar.

Die Geschichte spielt in Rocky Beach, alle Figuren kommen von dort und somit sind auch fast durchweg vetraute Stimmen zu hören. So ist Tommi Piper als Porter mit dabei. Ich weiß dank ihm nie, ob ich Porter nun mag, oder eben nicht. Roland Geiger hat wieder den etwas überzogenen italienischen Akzent für Giovanni parat. Besonders gut ist mir Eberhard Weißbarth im Kopf geblieben, der hier einen Pfarrer spricht und dem es gelungen ist, mich zweifeln zu lassen, ob man dieser Figur trauen kann.

Neben bekannten Musikstücken ist dann und wann auch mal eine weihnachtliche Melodie zu hören. Dem Weihnachtsflair hilft aber auch das leider nicht auf die Sprünge.

Die Krippe spielt in der Geschichte eine wichtige Rolle, also ist sie auch auf dem Cover zu sehen. Mittendrin natürlich die drei jungen Detektive. Mit Weihnachtsmannmützen, versteht sich. Im Booklet erfährt man, wie man sich in fünf verschiedenen Ländern „Frohe Weihnachten“ wünscht. Das ist eine coole Idee!

Fazit:  In Rocky Beach kann noch so viel Schnee liegen, weihnachtliches Flair kriegen die Geschichten einfach nicht hin. Damit muss man leben. Mir fehlt es trotzdem immer und mich stört dieses Bemühte jedes Mal. Drei CDs sind außerdem ganz schön happig. Der Fall selber ist aber ganz ordentlich und die drei Jungs beweisen echte Detektivfähigkeiten. Das macht widerum Spass. Also ein Adventskalender mit Licht und Schatten.

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