Die drei ??? Kids (62) – Gefahr im Dschungel

Titel: Die drei ??? Kids (62) – Gefahr im Dschungel / Verlag: Europa / Spielzeit: ca 60 min / Sprecher: Jannik Schürmann, Roland Geiger, Charlotte Puder, Milton Welsh ua

Inhalt: Hilfe! Justus, Peter und Bob sind in einem gigantischen Dschungel-Haus gefangen! Und das nur, weil sie einem entführten Professor helfen wollten. Können die drei ??? Kids diesen Fall lösen?


Dieses Mal geht es also in den Dschungel. Nunja, ganz so wörtlich darf man das hier natürlich nicht nehmen. Es ist mehr so eine Art Dschungel- oder Tropenhaus, wie es der eine oder andere junge Hörer vielleicht schon mal in einem großen Zoo erlebt hat.
Nach einem interessanten Auftakt mit einer etwas schrägen neuen Bekanntschaft für die drei Freunde geht es dann auch direkt los. So ein Dschungelhaus klingt natürlich auch für die drei Detektive ganz interessant.
Auch wenn es kein echter Dschungel ist, für das nötige Maß an Dschungelfeeling genügt das Tropenhaus doch. Man fühlt sich schnell unter Palmen und Lianen versetzt, das ist wirklich gut gelungen.
Das neue Rätsel lässt allerdings schon ein wenig auf sich warten und ich hatte auch das Gefühl, dass die Freunde dieses Mal weniger ermitteln, sondern die meiste Zeit zusehen, dass sie aus der ganzen Nummer heile herauskommen. Was angesichts der wirklich arg depperten Verbrecher nicht allzu glaubhaft ist. Da haben die Freunde schon ernstere Situationen gemeistert.
Erst später wurde die Geschichte in dieser Hinsicht wieder griffiger. Denn kurz bevor die Verbrecher ihr Ziel erreichen, brauchen die Jungs wirklich eine clevere Idee. Und die fällt dann auch so aus, wie ich es von ihnen erwarte. Da waren sie dann doch wieder die drei ??? Kids, wie ich sie bisher kannte.

Die Sprecherliste ist erfreulich übersichtlich. Als etwas wirrer Professor ist Hans-Georg Körbel zu hören, der diese Figur mit angenehmer Stimme glaubhaft und sympathisch an den Hörer bringt. Charlotte Puders Stimme passt gut zu der jungen Assistentin des Professors und sie hat für die sehr unterschiedlichen Wesen von Jenny Fields genau den richtigen Ton auf Lager.

Dschungelmäßig fällt auch die Geräuschkulisse aus. Sie sorgt im Wesentlichen dafür, dass man sich so leicht in den Urwald versetzt fühlt. Musikalisch ist man beim Bewährten geblieben, was neben den wirklich guten Dschungelgeräuschen aber kaum auffällt.

Das Covermotiv erinnert ein bisschen an Tarzan mit den drei Jungs an der Liane. Der Gorilla ist natürlich auch zu sehen, denn er spielt eine wichtige Rolle. Rundum ist alle schön urwaldmäßig grün. Das passt zu Titel und Story.

Fazit:  So ein richtiger Fall mit Nachforschungen und einem Rätsel ist das hier in meinen Augen nicht. Die Freunde sind meistens damit beschäftigt, ihre eigene Haut zu retten und heile aus der Nummer herauszukommen. Erst zum Ende, als es wirklich brenzlig wird, blitzt die Cleverness der drei dann doch mal durch. Dafür ist aber das Setting top gelungen und es kommt wirklich Dschungelflair auf. Das ist bei solch eine Geschichte auch viel wert.

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