Schule der magischen Tiere (02) – Voller Löcher

Titel: Schule der magischen Tiere (02) Voller Löcher / Verlag: Karussell / Spielzeit: ca. 76 min / Sprecher:  Volker Hanisch, Patrick Elias, Lino Böttcher, Sarah Tusk ua

Inhalt: Diese Schule birgt ein Geheimnis: Wer Glück hat, findet hier den besten Freund, den es auf der Welt gibt. Ein magisches Tier. Ein Tier, das sprechen kann. Wenn es zu dir gehört. Niemand darf von den sprechenden Tieren und dem Geheimnis der magischen Zoohandlung wissen. Trotzdem verplappern sich Ida und ihr Fuchs Rabbat. Was, wenn die Lehrerin Miss Cornfield davon erfährt.


Nun stand also mein zweiter Besuch in der Schule der magischen Tiere an. Wenn man Teil 1 bereits kennt, findet man sich schnell wieder ein und es macht Spass, bekannte Figuren wiederzutreffen.
Wie schon in Folge 1 stehen natürlich die Kinder und deren magische Tiere im Mittelpunkt. Das ist wirklich niedlich geraten und die schlauen Tierchen haben stets einen guten Rat für ihre jungen Besitzer in petto. Das haben die widerum auch häufig nötig. Denn auch in dieser Geschichte gibt es wieder ein Rätsel zu lösen. Woher stammen nur die seltsamen Löcher im Schulgarten? Als erwachsener Hörer kommt einem zwar relativ schnell eine Idee, wer bzw was dahinterstecken könnte, aber ich denke, für junge Hörer bleibt es lange genug rätselhaft. Darauf kommt es letzlich ja auch an. Daher ist das also genau richtig wie es ist.
Neben diesem Rätsel müssen die Kinder aber auch wieder ganz alltägliche Situationen meistern, die sich erneut sehr an dem Leben von (Schul)kindern orientieren. So ist alles gut vorstellbar und man kann sich für so einiges „mitnehmen“. Eine kleine „Moral von der Geschicht“ gibt es auch und zwar ganz wunderbar dezent verpackt. Ich kann es ja absolut nicht ab, wenn solche Botschaften direkt den Vorschlaghammer auspacken. Man sieht doch an Beispielen wie diesen, dass es durchaus auch anders geht und trotzdem funktioniert.

Die Sprecher der Kinder sind ausgesprochen pfiffig mit bei der Sache. Josephine Martz und Leander Elias ergänzen sich prima und auch wenn es hier und da mal nicht so ganz überzeugend klingt, in Summe fällt das nicht ins Gewicht. Bei den Tieren sind unter Anderem Katja Brügger, Robin Brosch und Konstantin Graudus zu hören, die mit ihren Stimmen jedem Tier einen unverwechselbaren Charakter verleihen.

Selbstverständlich ist auf dem Cover eines der seltsamen Löcher zu sehen. Am besten gefallen mir aber die Tiere. Das Pinseohrschwein ist super niedlich, genauso der Pinguin. Und der Chamäleonschwanz sieht auch ganz witzig aus. Rundherum ist alles schön grün gehalten, was zu der Sache mit dem Garten passt.

Fazit:  Mir hat die zweite Folge ebenso gut gefallen wie der Vorgänger. Es war schön, die Figuren wiederzutreffen und neue kennenzulernen. Es gilt, ein seltsames Rätsel zu lösen, aber auch ganz alltägliche Situationen zu meistern, wodurch die Geschichte einerseits phantasievoll, andererseits ganz nah am Leben der jungen Hörer ist. Toll gemacht!

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