Die Schule der magischen Tiere (03) – Licht aus!

Titel: Die Schule der magischen Tiere (03) – Licht aus! / Verlag: Karussell / Spielzeit: ca. 78 min / Sprecher: Caroline Kiesewetter, Julia Fölster, Daniel Axt, Katja Brügger ua

Inhalt: Die Winterstein-Schule birgt ein Geheimnis: Jedes Kind findet hier den besten Freund, den es auf der Welt gibt: ein magisches Tier. Eddie bekommt die witzige Fledermaus Eugenia und wird von allen beneidet. Von fast allen. Helene will kein magisches Tier haben. Aber warum? Und ob die Lehrerin Miss Cornfield damit einverstanden ist?


Wir sind zurück in der Wintersteinschule, der Schule der magischen Tiere, und ich muss sagen, dass mir dieser dritte Teil bisher am besten gefallen hat. Nicht nur, weil man natürlich alte Freunde wiedertrifft und auch ein paar neue kennenlernt, sondern weil die Themen dieses Mal ganz nach meinem Geschmack waren.
Da ist einmal Idas Kampf um die alte Kastanie, die gefällt werden soll. Ich konnte Idas Empörung gut nachvollziehen und habe ihr alle Daumen gedrückt, dass sie mit ihrem Protest Erfolg haben wird. Schon alleine um Streifenhörnchen Eddies Zuhause zu retten.
Dann spielen aber auch noch die seltsamen Stromausfälle in der Schule eine Rolle und eine Lesenacht in der Schule. Letztere ist tatsächlich ein ganz bisschen gruselig und dafür habe ich halt immer ein Faible (und für Lesenächte sowieso!). Es bleibt aber absolut im kindgerechten Rahmen, da muss man sich keine Sorgen machen. Was die Stromausfälle angeht, so bleibt es sehr lange wirklich spannend was die Ursache angeht. Selbst, wenn man die Geschichte mit erwachsenen Ohren hört.
Und dann ist da noch das Rätsel um Helene, die seltsamerweise kein magisches Tier möchte. Wie kann das nur angehen? Ein bisschen hochnäsig ist Helene zwar schon, aber es dauert nicht lange bis sich herausstellt, dass sie damit nur etwas überspielen möchte. Ist sie vielleicht deshalb die Zicke in der Klase?
Man merkt es sicher schon, Margit Auer bleibt sich treu darin, Themen in den Mittelpunkt zu stellen, die für die junge Hörerschaft greifbar ist. Und auf die gleiche Weise vermittelt die Geschichte auch wichtige Werte. Ich habe selten Geschichten gehört oder gelesen, denen das so spielend, wie nebenbei und kindgerecht gelingt.

Einmal mehr bestreiten die Kindersprecher den Löwenanteil des Hörspiels und ihnen ist anzuhören, wieviel Spass sie dabei haben. Manuela Eifrig trifft für die etwas hochnäsige und zickige Helene genau den richtigen Ton. Josephine Martz nimmt man Idas Mut sofort ab. Witzig ist Joanna Städer-Semmelrogge als Fledermaus Eugenia. Über sie habe ich einige Male geschmunzelt.

Bei dem Covermotiv ist offensichtlich auch gerade wieder das Licht ausgefallen, was das Motiv schon mal geheimnisvoll wirken lässt. Da passt eine Fledermaus natürlich sehr gut mit dazu.

Fazit:  Dank der Lesenacht und ihrer leicht schaurigen Atmosphäre, dem Kampf um eine alte Kastanie und der so lustigen Fledermaus für mich bisher die schönste Geschichte der Reihe. Dazu gelingt es auch diesem dritten Teil wieder, Themen nahe am Leben ihrer jungen Hörerschaft aufzugreifen und ihnen unauffällig wichtige Werte zu vermitteln.

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