Meine Freundin Conni – Conni und die Nixen

Titel: Meine Freundin Conni – Conni und die Nixen / Verlag: Karussell / Spielzeit: ca. 67 min / Sprecher: Leonie Wesselow, Theo Deters, Yannik Meyer, Ela Nitzsche ua

Inhalt: Conni fährt mit der Familie für ein paar Tage in Urlaub. Sie lernt eine neue Freundin kennen, die den seltenen Namen Undine trägt. Deren Mutter Melusine ist auf einem Binnenschiff auf dem Rhein unterwegs. Sind die Nixen nicht nur in alten Geschichten und Sagen anzutreffen?


Conni ist gerade großer Fan von Nixengeschichten, ihr Bruder Jakob steht total auf Ritter. Um ihren beiden Kindern etwas davon in der Realität nahebringen zu können, machen die Eltern mit ihnen eine kleine Reise übers Wochenende an den Rhein.
Eine coole Sache, das beginnt bereits mit det ungewöhnlichen Unterkunft. Da bekommt man beim Hören direkt Lust, auch mal so einen Ausflug zu unternehmen und so zu wohnen. Die Gegend wird wirklich schön und anschaulich beschrieben. Da ist man einfach gerne mit dabei.
Schnell findet Conni Anschluss. Sie lernt das Mädchen Undine kennen und freundet sich mit ihr an. Auch die Eltern verstehen sich auf Anhieb und die gesamte Familie Klawitter bekommt -gemeinsam mit dem Hörer- einen kleinen Einblick in ein außergwöhnliche Familienleben. Das ist interessant und spannend und vielleicht wird der eine oder andere Hörer auch ein bisschen neidisch auf das Leben von Undine und ihren Eltern. Mir ging es jedenfalls so.
Dort am Rhein kursieren natürlich viele Geschichten um Nixen und es gibt Momente, da möchte man fast daran glauben, dass es sie auch gibt und Conni zumindest eine zu sehen bekommt. Der Zauber ist also defintiv da, auch wen die Geschichte mit beiden Füßen in der Realität bleibt und es zudem noch einiges zu lernen gibt. Das ist sehr gut gelungen.
Für Jakob gibt es natürlich auch einiges um seine Ritter zu sehen und zu erleben. Und auch wenn sich „Conni“ in erster Linie an Mädchen richtet, so können hier auch Jungs mal ein Ohr riskieren.

Als Undine ist Leonie Wesselow zu hören und sie erweckt mit ihrer Stimme ein  liebenswertes und pfiffiges Mädchen zum Leben. Ela Nitzsche und Nico König übernehmen die Rollen von Undines Eltern und speziell Nico König hat mir dabei gefallen. Ich habe ihm den zupackenden Schiffer sofort abgenommen.

Vertraute Musikstücke begleiten die Handlung. Es ist der typische Klang einer „Conni“-Geschichte, der mir nachwievor prima gefällt. Auch die Geräusche können sich einwandfrei hören lassen und veranschaulichen das Geschehen. Eine absolut runde Sache, wie es solch gelungene Geschichten verdienen.

Das Cover beschränkt sich auf das Wichtigste. Conni, Undine und die Nixenstatue. Damit ist der Bezug zum Titel gegeben und man wird schnell neugierig, was Conni und ihre neue Freundin wohl erleben werden.

Fazit:  Eine weitere sehr schöne Geschichte, bei der neben Nixenfreundinnen und Ritterfans auf ihre Kosten kommen. Die Handlung macht Lust darauf, auch mal einen solchen Wochenendausflug zu unternehmen und so spannende und interessante Sachen zu erleben.

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