Fünf Freunde (127) – …und die Teufelsbucht

Titel: Fünf Freunde (125) – …und die gemeine Falle / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 57 min / Sprecher: Ivo Möller, Tim 2003Knauer, Achim Buch, Frank Roder, Manfred Reddemann ua

Mit dem Motorboot von Fischerssohn Alf erkunden die Fünf Freunde die Küste von Kirrin und hören zum ersten Mal von der gefährlichen Teufelsbucht. Kurz darauf kommt es dort gleich zwei Mal zu Unfällen und die Freunde werden zu Lebensrettern. Doch warum läuft jemand, dem sie das Leben retten, vor ihnen davon und betrügt sie obendrein? Da heißt es auf der Spur bleiben. Ihr neues Abenteuer hält die Fünf Freunde so richtig auf Trab.


Der Titel dieser Folge klingt nicht nur verheißungsvoll, sondern ist auch einfach so typisch für diese Reihe. Das Meer, Felsen, Buchten, das gehört seit je her zu der Serie. Und es kommt zu Beginn auch gut zur Geltung und sorgt für das vertraute Flair. Auch wenn man sich natürlich schon fragt, wieso die Freunde von dieser gefährlichen Bucht bislang offenbar nichts wussten.
Soweit, so gut. Auch die Story lässt sich -jedenfalls anfangs- nicht lumpen. Es gibt ein paar dramatische und aufregende Szenen, die einen leicht packen. Erst muss der Schrecken angesichts eines Betrugs überwunden werden, dann gilt es, jemand quasi aus Seenot zu retten. Es ist also zunächst einiges los.
Im weiteren Verlauf war mir die Geschichte allerdings viel zu geradlinig. Die Freunde laufen eigentlich die ganze Zeit nur einer Person hinterher. Verlieren sie mal aus den Augen, finden sie dann wieder, nehmen erneut die Verfolgung auf und so weiter und so weiter. Selbst kleinere Wendungen und / oder Überraschungen sucht man hier vergebens und so wird es auch nie wirklich spannend. Die Frage ist an sich nur, wann sie den / die Missetäter endlich erwischen und überführen. Da haben die Freunde tatsächlich schon schwierigere und komplexere Fälle aufgeklärt.

Mit Tim Knauer hat man für die Rolle des Alf eine gute Wahl getroffen. Auch wenn er älter klingt als die Sprecher der Freunde ergänzt er die Bande gut und klingt jung genug um nicht allzu sehr herauszustechen. Daniel Schütter ist als Tom zu hören und es gelingt ihm, einen in Ungewissheit über diese Figur zu lassen. In diesem Falle ist das gut so.

Musik und Geräusche retten leider auch nicht viel. Dabei präsentiert sich beides ganz gut hier. Alles ist dank der Geräusche schön anschaulich und die eingesetzten Melodien haben durchaus das Zeug, Szenen eine gewisse Stimmung zu verleihen. Wenn diese denn in irgendeiner Form speziell gewesen wären.

Das Cover ist gelungen, da gibt es nichts. Die Szenerie passt zu den “Fünf Freunden” und der Rettungshubschrauber verspricht einen ordentlichen Schuss Dramatik. Man fragt sich sofort, was zu seinem Einsatz geführt hat.

Fazit:  Anfangs gar nicht so übel, doch dann lässt die Story leider schnell und spürbar nach. An sich passiert nichts, außer dass die Freunde dem Übeltäter hinterherrennen bis sie ihn endlich erwischen. Nichts Rätselhaftes, keine nennenswerte Überraschung oder Wendung, einfach nichts.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

© 2019 Frontier Theme