Fünf Freunde (128) – …und der unsichtbare Feind

Titel: Fünf Freunde (128) – …und der unsichtbare Feind/ Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 55 min / Sprecher: Theresa Underberg, Tim Knauer, Claus Fuchs, Peter Franke ua

Ein alter Seemann hat in Kirrin ein Fischgeschäft eröffnet und bringt mit seinem Gesang zum Akkordeon so richtig Stimmung in das kleine Fischerdorf. Doch hat er auch seinen Laden richtig im Griff? Ein Missgeschick folgt dem nächsten, und schließlich meint jemand, Kirrins Bürger vor Aale-Peter warnen zu müssen. Allerdings schriftlich und ohne sich selbst zu erkennen zu geben. Das macht die Fünf Freunde skeptisch. Sie ermitteln bis tief in die Nacht, um Aale-Peter zu helfen.


Ein neues Fischgeschäft hat in Krrin eröffnet, geführt von einem ehemaligen Seemann. Als die Freunde ihn kennenlernen, mögen sie ihn auf Anhieb. Das konnte ich gut nachvollziehen, denn Aale-Peter (wie er genannt wird) ist wirklich ein sehr netter, sympathischer Kerl mit einer liebenswert rauen Art. Ein echter Seebär eben.
Da kann man leicht verstehen, dass die Freunde ihm sofort helfen wollen als es so aussieht, als ob jemand Aale-Peters Geschäft sabotieren wolle. Ein Drohbrief taucht auf und plötzlich läuft eine Maus im Laden herum, was die Gesundheitsbehörde auf den Plan ruft. Zunächst gibt es nur einen Verdächtigen, doch irgendwie will man nicht so recht glauben, dass ausgerechnet er dahintersteckt. Allerdings war ich auch ratlos, wer sonst hinter den Vorkommnissen stecken könnte.
Einen Anhaltspunkt gibt es sehr lange nicht. Erst nach einer aufwendigen Suche der Freunde ergibt sich eine erste Spur. Wobei es zugegeben ein arger Zufall ist, dass sie bei ihrer Suchmethode tatsächlich so schnell Erfolg haben. So klein wirkt Kirrin hier nämlich nicht. Aber manchmal braucht es eben auch Glück.
In einer nächtlichen Aktion kommen die Freunde dem Täter dann endgültig auf die Spur und damit ist klar, wer hinter den Taten steckt. Für meinen Geschmack etwas zu früh und auch etwas zu leicht. Vor allem aber haben wir hier einen Täter, der ohne große Gegenwehr gesteht und sich viel zu schnell auf ein Abkommen mit Aale-Peter einlässt. Selbst sein Motiv ist ziemlich dürftig. Die Auflösung geht also insgesamt viel zu leicht von der Hand.

Peter Frankes gelingt es auf Anhieb, einem Aale-Peter sympathisch zu machen. Seine raue Stimme, die gutgelaunte Art, das nimmt einen sofort für diese Figur ein. Barbara Focke findet einen angemessen strengen Ton für die Angestellte des Hygieneamtes. Und Claus Fuchs schafft es, dass einem seine Figur trotz allem nicht gänzlich unangenehm erscheint.

Neben einigen Musikstücken sind mehrmals Seemannslieder mit Akkordeon und Gesang zu hören. Das lockert unglaublich auf und steht der Geschichte (und vor allem Aale-Peter) ganz wunderbar.

Das Cover zeigt selbstverständlich Aale-Peter und sein Geschäft. Natürlich sind auch die Freunde mit Timmy zu sehen. Über den Feind aus dem Titel gibt diess Motiv weiter nichts her und so kann man bereits beim Anblick der Bildes rätseln, um welche Art Feind es sich handeln könnte.

Fazit: Im Großen und Ganzen eine wirklich schöne, spannende Folge, in der die Freunde ganz viel ermitteln und so dem Täter auf die Spur kommen. Leider wirkt dieser dann aber arg einfach gestrickt und viel zu schnell einsichtig, was mich nicht so richtig überzeugen konnte.

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