Die drei ??? Kids (67) – Der goldene Drache

Titel: Die drei ??? Kids (67) – Der goldene Drache / Verlag: Europa / Spielzeit: ca 71 min / Sprecher: Jannik Schürmann, Uli Krohm, Thomas Nero Wolff ua

Ein Drache in Rocky Beach! Während eines Unwetters streckt er seinen Kopf zwischen den Wolken hervor und speit Gold! Ist an der alten Legende tatsächlich etwas Wahres dran? Justus, Peter und Bob gehen der Sache auf den Grund.


Mit Gold hat die Serie es scheinbar gerade. Neulich der Goldhund, nun ist es ein Drache am Himmel, der Goldstücke spuckt. Mit dem Erscheinen dieses Drachens geht die Geschichte recht schnell los, denn der Sache müssen die Jungs natürlich auf den Grund gehen.
Anfänglich hatte ich noch gewisse Probleme, ihre Handlungen nachzuvollziehen. So habe ich lange nicht begriffen, wie sie sofort darauf kommen, einem gewissen Haus einen Besuch abzustatten. Das wurde dann aber glücklicherweise besser. Das Geschehen hat durchaus Tempo, Längen gibt es keine. Es ist immer etwas los, ein paar illustre Figuren sorgen ebenfalls für Pep und Schwung und die Ermittlungen der Jungs gehen zügig voran. Das ist gegenüber der Vorgängerfolge eine absolute Verbesserung und auch der Weg, auf dem die Reihe weitergehen sollte. Denn so ist kontinuierlich für Spannung und Unterhaltung gesorgt. Ganz einfach gestrickt ist der Fall dieses Mal auch nicht. Hier gilt es durchaus mal, um die eine oder andere Ecke zu denken.
Die Auflösung bzw der Weg, wie die drei Jungs einigen der anderen Figuren aus der Klemme helfen ist einfallsreich und clever gemacht. Da können die Freunde einmal mehr beweisen, wie gewitzt sie sind. Das macht Spass.

Lutz Riedel gibt einen überzeugenden John Brady und verleiht ihn einen markanten Charakter. Auch Bradys gelegentliche Verwirrtheit kauft man ihm sofort ab. Patrick Winczewski ist als Nick Brady zu hören und er versteht es, ihm glaubhaft Leben verleihen. Silver ist auf Anhieb ein absoluter Unsympath und dafür sorgt Thomas Nero Wolff mit arrogantem Ton und überheblichen Sprüchen.

Ein Kompliment gilt der Geräuschkulisse, die das Geschehen vorstellbar und lebendig gestalten. Speziell die Szenen mit dem Drachen am Anfang, dem Gewitter usw sind in dieser Hinsicht prima gelungen. An Musikstücken gibt es nichts weiter Neues zu hören. Da klingt alles wie man es schon von vorigen Folgen kennt.

Der goldspeiende Drache hat es natürlich auch auf das Cover geschafft. Leuchtend und eine winzige Spur unheimlich ist er geraten, was mir gut gefällt.

Fazit: Diese Folge lässt sich nicht lange bitten, hier geht es schnell los mit dem neuen Fall für die jungen Detektive. Dieses Tempo behält die Story dann auch weiterhin bei mit vielen Ermittlungen und interessanten Charakteren. So ist eine kurzweilige, spannende Geschichte entstanden, die mir nach einem Stolperer am Anfang gut gefallen hat.

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