Die drei ??? Kids (68) – Chaos im Dunkeln

Titel: Die drei ??? Kids (68) – Chaos im Dunkeln / Verlag: Europa / Spielzeit: ca 65 min / Sprecher: Yoshij Grimm, Bert Franzke, Roland Geiger, Florian Walter ua

Sonnenfinsternis in Rocky Beach. Doch kaum wird es dunkel, bricht plötzlich Chaos aus. Im Maya-Museum wird eingebrochen und Fahrzeuge bewegen sich plötzlich von selbst. Ein neuer Fall für die drei ??? Kids.


Nach einem Detektivfall klingt der Titel dieser Folge nicht gerade. Trotzdem passt er in meinen Augen ganz gut. Vor allem der Teil mit dem Chaos, denn als solches habe ich die Handlung über weite Teile hinweg empfunden.
Hier kommen so viele verschiedene Theman auf den Tisch. Angefangen mit Solaranlagen, über Maya-Mythen im Museum, einer Sonnenfinsternis bis hin zu Fahrzeugen, die sich augenscheinlich von selbst fortbewegen. Schon wenn man das jetzt so liest, fällt es schwer, da Zusammenhänge zu finden. Dafür wirkt es zu wild zusammengewürfelt und diesen Eindruck hat bei mir auch die Geschichte im Ganzen hinterlassen. Dabei blieb dann leider auch die Spannung ziemlich auf der Strecke.
Der Rest an Spannung verpuffte bedauerlicherweise auch recht schnell, denn ab einem gewissen Punkt wird die Sache -wieder einmal- viel zu durchschaubar. Ab da weiß man einfach, wie der Hase läuft. Und ich wage in diesem Falle sogar die Behauptung, dass selbst junge Hörer das erkennen werden. Das ist dann doppelt schade, denn für sie sind diese Geschichte ja in erster Linie gedacht.

David Wittmann ist unter den drei Hauptsprechern mein Favorit. Ich mag den ruhigen Ton, den er Bob gibt. Und mit dem er ein krasses Gegenteil von Yoshij Grimm ist, der Peter oft ziemlich überdreht wirken lässt. Bert Franzkes tiefe und ruhige Stimme passt gut zu Kommissar Reynolds, der hier verlauten lässt, dass er bald in Rente geht.

In Sachen Musik und Geräusche klingt diese Episode eins zu eins wie ihre Vorgänger. Bekannte Stücke sind zu hören, denen es längst nicht immer gelingt, den jeweiligen Szenen das passende Flair zu verleihen. Aber sorgen sie für einen hohen Wiedererkennungswert. Dafür kann sich die Geräuschkulisse hören lassen, die ist durchweg solide.

Die Sonnenfinsternis hat natürlich ihren Platz auf dem Cover gefunden und passt prima zum Titel. Der Bagger, vor dem die drei jungen Detektive weglaufen, stimmt neugierig. Und wenn man sich sehr anstrengt, dann wirkt das sogar ein bisschen unheimlich.

Fazit:  Mich konnte diese Folge nicht so recht überzeugen. Dafür wirken die diversen Themen eine Spur zu wild zusammengewürfelt, was zu Lasten der Spannung geht. Abgesehen davon, durchschaut man ab einem bestimmten Punkt sofort, was Sache ist.

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