Johnny Sinclair (06) – Dicke Luft in der Gruft

Titel: Johnny Sinclair (06) – Dicke Luft in der Gruft / Verlag: Folgenreich / Spielzeit: ca. 47 min / Sprecher: Dirk Petrik, Tim Kreuer. Lène Calvez, Bert Franzke, Sven Plate ua

Johnny Sinclairs erster großer Geisterjäger-Auftrag droht zum Desaster zu werden! Noch immer gibt es keinen Hinweis auf die unheimlichen Wesen, die Johnnys Freundin Millie Edwards heimgesucht haben. Die neueste Spur führt zum Friedhof von Blacktooth in ein unheimliches Labyrinth, das sich unter den Gräbern erstreckt!


Auf ins Finale dieses Dreiteilers! Nachdem Johnny und Russell Millie geheilt und Russells Vater von einem Voodoo-Zauber befreit haben, gilt es nun eigentlich nur noch, die Spukgestalten aus Blacktooth zu verjagen, die uA auch Millie heimgesucht haben.
Nur noch ist allerdings etwas kühn gesagt. So einfach ist das nämlich nicht und in diesem dritten Teil geht es entsprechend nochmal so richtig rund. Johnny, Russell und Millie bringen sich mehrmals in höchste Gefahr. So manche Situation wirkt aussichtslos und sie brauchen all ihren Verstand und eine Menge Mut, sie zu bewältigen. Hinzu kommt noch, dass ein Großteil des Geschehens sich auf dem Friedhof, sowie unter der Erde dort oder im Mausoleum abspielt. Das trägt natürlich ordentlich zum Gruselfaktor der Geschichte bei. Insgesamt ist hier also für alles gesorgt, was die Reihe bislang auszeichnet. Spannung, Tempo, schräge Situationen und ein schöner Schuss Grusel. Ein rundum würdiger Abschluss dieser Geschichte.
Und als man just wähnt, dass das Abenteuer überstanden ist und alle offenen Fragen beantwortet sind, wird nochmal eine kleine Überraschung geboten, bei der ich sehr gestaunt habe. Damit hatte ich nicht mehr gerechnet, aber es erklärt natürlich nochmal so einiges.
Am Ende kündigt sich dann bereits ein neuer Fall für die Geisterjägeragentur an und so darf man gespannt sein, was Johnny, Russell und (hoffentlich) auch Millie als nächstes erwartet.

Es hat mich gefreut, dieses Mal so viel von Sarah Madeleine Tusk zu hören. Ich mag ihren energischen und selbstbewussten Ton für Millie und ihre angenehm markante Stimme. So kann man sich sofort ein Bild von Millie und ihrem Wesen machen. Wolf Frass weiß ebenfalls einmal mehr als Erasmus zu überzeugen mit seiner tiefen Stimme und dem oft so spöttischen Ton. Bei Dirk Petrik hat mich -wie schon bei der Folge vorher- sein häufiges Seufzen oder Stöhnen vor einem Satz ein bisschen gestört. Das wirkt ab und an einfach unnötig.

Einmal mehr kommen abwechslunsgreiche und aufwendige Musikstücke zum Einsatz. Sei es zu den Szenenübergängen oder zu besonders spannenden oder rasanten Momenten. Da kommt schnell die nötige Atmosphäre auf. Hinzu kommt noch eine ganze Reihe Geräusche, die speziell die gruseligen Stellen eindringlich gestaltet.

Das gleiche Covermotiv wie bei Teil 1 und 2, was den Zusammenhang deutlich macht. Die Farben haben wieder gewechselt, was ein Merkmal der Cover der Serie zu sein scheint. Bei der Buchvorlage ist es genauso.

Fazit:  Eine würdige Abschlussfolge mit viel Tempo, Spannung und einem ordentlichen Schuss Grusel.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

© 2019 Frontier Theme