Die drei ??? Kids (69) – Die Rätselfalle

Titel: Die drei ??? Kids (69) – Die Rätselfalle / Verlag: Europa / Spielzeit: ca 75 min / Sprecher: Jannik Schürmann, Luise Lunow Daniela Thuar, Roman Rossa, Eva-Maria Kurz ua

Ein Hilferuf versteckt in einem Kreuzworträtsel! Das haben die drei ??? Kids noch nie erlebt. Wer braucht ihre Hilfe? Die Spur führt in ein geheimnisvolles Seniorenheim. Dort geht die spannende Rätseljagd weiter.


Wenn sich die jugendlichen Drei ??? mit solchen Rätseln herumschlagen müssen wie ihre jüngeren Ichs hier, dann befällt mich oft ein Grausen, weil sie mir dafür erstens zu alt wirken und die Rätsel zweitens meist absolut haarsträubend sind.
Den jüngeren Detektiven steht sowas dagegen gut. Es hat mir gefallen, wie die drei an diesen neuen Fall kommen und bald darauf beweisen sie auch schon, wie clever und gewitzt sie sind. Damit sind die dann auch mitten drin im Fall. Der entwickelt sich zügig weiter und bietet immer wieder neue kleinere Rätsel auf, die es zu lösen gilt. Das ist abwechslungsreich und gewährt erst nach und nach einen Blick hinter das, womit die Freunde es hier zu tun haben. So bleibt es stets spannend und unterhaltsam und die Zeit verfliegt gefühlt wie nichts. Es gibt eine Reihe verdächtige Personen und so kann man tatsächlich auch ein bisschen mitknobeln, was zumindest mir immer Spass macht.
Außerdem regt die Geschichte auch ein bisschen zum Denken an. Ich kann mir recht gut vorstellen, dass sich solche oder zumindest ähnliche Dinge auch in echten Seniorenheimen ereignen. Es schadet sicher nicht, einer Geschichte dieser Reihe eine Spur wirkliche Welt mit auf den Weg zu geben. Das tröstet eventuelle erwachsene Hörer dann vielleicht auch darüber hinweg, dass speziell Justus’ Ideen hier und da zu gewagt sind um gänzlich glaubhaft zu sein.

Solche Rätsel wie hier sind eindeutig Justus’ Ding und das bringt Jannik Schürmann auch genauso rüber. Voller Energie und Engagement und Cleverness. Luise Lunow ist als eine der Bewohnerinnen des Seniorenheims zu hören, wozu ihre markante Stimme wunderbar passt. Und auch Daniela Thuar nimmt man die noch sehr rüstige Seniorin auf Anhieb ab.

Musikalisch geht die Folge vertraute Wege. Die eingesetzten Stücke kennt man gut aus vorigen Folgen und sicher liegt es auch daran, dass sie nicht mehr groß für Spannung und Atmosphäre sorgen. Hier und da mal ein neues Stück würde der Reihe sicher nicht schaden. Die Geräusche kommen solide daher und machen die Szenen anschaulich.

Das Covermotiv bietet alles auf, was die Geschichte ausmacht. Das Rätselheft, mit dem der Fall seinen Anfang nimmt, die schaurige Hand, die für den ersten Schrecken sorgt und natürlich die drei Freunde. Speziell das Rätselheft passt gut zum Titel und das übrige Motiv kann man mit guten Willen sogar als eine Spur unheimlich bezeichnen.

Fazit:  Ein gelungener neuer Fall für die drei jungen Detektive, der vor allem damit punktet, dass er sich immer weiter entwickelt, neue Rätsel auffährt und so nie Langeweile aufkommen lässt. Speziell gefallen hat es mir, dass der Fall auch ein wenig zum Nachdenken anregt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

© 2019 Frontier Theme