TKKG (206) – Achtung, UFO-Kult

Titel: TKKG (206) – Achtung, UFO-Kult / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 60 min / Sprecher: Renate Pichler, Anne Moll, Oliver Böttcher, Tobias Diakow ua

Sommerbeginn in der Millionenstadt! Tim, Karl, Gaby und Klößchen wollen eigentlich nur ein Bad im Herbsteinsee genießen und später den Kometen Brinkovski-Krasnov durch Karls Teleskop bewundern. Aber es kommt ganz anders, denn auf dem Grundstück der Herbsteinvilla hat sich eine dubiose Glaubensgemeinschaft eingefunden und TKKG sammeln ein paar verstörende Hinweise. Als ein verängstigter Junge sie um Hilfe bittet und um Mitternacht ein Ufo landet, fallen TKKG beinahe vom Glauben ab.


Themen wie UFOs und Sekten sind nichts Neues in dieser Serie. Allerdings kriegt man mich mit UFO-Storys doch jedes Mal recht leicht und so fand ich diese Folge gar nicht mal so verkehrt. Der Einstieg ist sommerlich und fröhlich geraten, da ist Leben drin und das macht auf Anhieb Laune.
Die erste spannende Szene lässt nicht lange auf sich warten und auch wenn man sich an mancher Stelle verzweifelt die Haare raufen möchte, weil sie reichlich überzogen daherkommt, so wird es zumindest nicht langweilig.
Auch der weitere Verlauf hat mich ganz gut unterhalten. Genau wie TKKG weiß man zwar schnell, wo der Hase langläuft und wer hier sein falsches Spiel spielt, aber es macht dennoch Laune zu verfolgen, wie die Freunde versuchen, gewissen Leuten das Handwerk zu legen und weitere Untaten zu verhindern. Das Geschehen läuft flüssig und zügig ab und wenn man nicht allzu sehr auf Details achtet, die einmal mehr nicht sonderlich stimmig und glaubhaft graten sind, dann kann man an der Geschichte durchaus Spass haben. Einzig ein bisschen mehr schaurige Stimmung hätte ich mir gewünscht. Immerhin gibt es die eine oder andere Szene, die dafür getaugt hätte.

Daniel Weltbat gibt als Eckbert Setzfand eine ordentliche Figur ab und hält für diese Rolle alle erforderlichen Tonlagen bereit. Mal verzweifelt, dann wieder völlig verbohrt im UFO-Glauben. Herma Koehn hat nur einen kurzen Auftritt, gestaltet diesen aber sehr markant. Stephan Schad gelingt es dagegen nicht, seiner Figur, dem Kommissar Schalavsky, besonderen Charakter zu verleihen. Und wieso es den kleinen Moritz braucht, gesprochen von Bruno Harder, habe ich beim besten Willen nicht verstanden. Nur weil er der Sohnemann von Rhea Harder ist?

Musik und Geräusche verdienen schon alleine dafür ein Kompliment, wie sie die Ankunft des UFOs in Szene setzen. Auch sonst gibt es in dieser Hinsicht nichts weiter zu beanstanden.

Das Cover zeigt genau diese Szene und damit weiß man als Betrachter direkt, womit man es in dieser Folge zu tun bekommt. Ein gut gewähltes Motiv, das auch direkt einen Schuss Atmosphäre mitbringt.

Fazit:  Zumindest mich kriegt man mit UFO-Geschichten immer. Mir hat diese Folge gut gefallen. Es geht flugs zur Sache und wird auch später nie langweilig. Auf Details darf man nicht so genau schauen, da ist das eine oder andere schon mal etwas überzogen oder unlogisch, doch das konnte ich angesichts des Rests verschmerzen.

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