Die drei ??? (195) – Im Reich der Ungeheuer

Titel: Die drei ??? und der schwarze Tag / Spielzeit: ca. 74 min / Verlag: Europa / Sprecher: Andreas Fröhlich, Sabine Hahn, Gordon Piedesack, Michael Prelle ua

Als die drei ??? von einem berühmten Stuntman um Hilfe gebeten werden, ahnen sie noch nicht, welch unglaubliches Abenteuer sie erwartet. Auf ihrem Weg in die Hollywood Hills werden die Freunde getrennt: Während Justus einer mysteriösen Drohung nachgeht, geraten Peter und Bob in eine beängstigende Welt des Schreckens?


Auf die Ungeheuer aus dem vielversprechenden Titel muss man bei dieser Folge etwas warten. Zunächst ist von denen nichts zu hören. Der Fall lässt sich zweigeteilt an. Es wirkt als hätten die drei Freunde es mit zwei ganz unterschiedlichen Fällen zu tun. So teilen sie sich auf und man begleitet sie getrennt. Justus’ Fall fällt dabei eine Spur dramatischer aus mit einer Morddrohung. Allerdings hat mich Mrs. Flagstafff bereits nach fünf Sätzen unglaublich genervt mit ihrer Stimme, ihrem Ton und ihrer Art. Erstaunlich auch, dass Justus nicht schneller durchschaut, was Sache ist.
Da war ich lieber bei Peter und Bob mit dabei. Mit ihnen landet man schließlich auch endlich bei den Ungeheuern aus dem Titel. Das ist zwar eine coole Idee und die Vorstellung der Halle fand ich auch durchaus interessant, dafür war mir der Fall für die zwei jedoch zu dünn. Ein Collier suchen? In den Ungeheuern? Da kennt man aus der Reihe dramatischere Fälle.
Glücklicherweise laufen die beiden Handlungsstränge später zusammen und als die drei Detektive wieder gemeinsam ermitteln, da nimmt die Story tatsächlich noch Fahrt auf. Es erwarten einen einige nette Wendungen und überraschende Entdeckungen, Ermittlungen und sogar eine einigermaßen schaurige und dramatische Szene. In Summe kommt also die zweite Hälfte der Story bei mir deutlich besser weg als die erste Hälfte.

Sabine Hahn ist als die erwähnte Mrs. Flagstaff zu hören, und das -in meinen Ohren- deutlich zu ausführlich. Ich mag ja wirklich Frauen mit markanten Stimmen, aber diese Stimme tat mir schnell in den Ohren weh. Das war mir zu viel des Guten. Daniela Hoffmann dagegen lässt Charmayne Robertson ausgesprochen sympathisch klingen. Man nimmt ihr die Verzweiflung zu Beginn auf Anhieb ab.

Akustisch wird bekannte Kost geboten. Es sind überwiegend Stücke zu hören, die einem in der Reihe schon das eine oder andere Mal begegnet sind. Sie sind aber gut und stimmig eingefügt. Auch die Geräusche sind ordentlich platziert. Beides hätte aber speziell die Atmosphäre in der Halle mit den Ungeheuern noch etwas unheimlicher ausfallen lassen dürfen.

Das Cover gewährt einen kleinen Einblick in die Halle mit den Figuren. Die roten Augen und die schaurigen Fratzen sorgen für einen Funken Grusel.

Fazit: Mir hat die Geschichte erste ab der Mitte gefallen. Bis dahin kam mir das Geschehen entschieden zu dünn vor. Ab der Hälfte mausert es sich aber und so hinterlässt die Folge doch noch einen ganz ordentlichen Eindruck.

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