Die Punkies (08) – Der perfekte Deal

Titel: Die Punkies (08) – Der perfekte Deal / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 60 min / Sprecher: Niko König, Tim Kreuer, Johannes Semm, Patrick Bach ua

Der Chef des hippen Skater-Modelabels Znatch macht den Punkies ein verlockendes Angebot: Er will die Band sponsern, Konzerte, PR-Auftritte und Interviews für sie organisieren und ihrer Karriere so den Turbo-Gang einlegen. Einzige Gegenleistung: Die Punkies dürfen ab sofort nur noch in Znatch-Outfits auftreten. Die teuren Klamotten bekommen sie dafür aber sogar geschenkt. Wenn das kein perfekter Deal ist! Die Punkies unterschreiben einen Vertrag, merken aber schon bald, dass der so seine Tücken hat.


Waren die Freunde in der vorigen Folge noch unterwegs zum Festival, so kommen sie zu Beginn dieser Episode endlich dort an. Doch es erwartet sie eine böse Überraschung. Schön, dass das Geschehen so nahtlos an den Vorgänger anknüpft. Ein überraschender kleiner Auftritt beim “Festival” hat dann aber leider  unheilvolle Folgen. Die Freunde dürfen mal richtig in die Welt der Stars und Sternchen hineinschnuppern. So positiv das klingt, es kann durchaus auch Schattenseiten haben. Die bekommen die Punkies hier dann recht schnell zu spüren, und beim Hörer kommt dieses Auf und Ab gut an. Zunächst ist man ebenso begeistert wie die Freunde, doch bald ahnt man, dass die Mädchen mit ihren Bedenken durchaus Recht haben.
Es ist schon ungewohnt, die Band zerstritten und letztlich sogar getrennt zu erleben. Aber es gibt der Story auch ihre Würze. Aylin und Leonie sind da etwas pfiffiger als ihre Kollegen. Dafür verdeutlicht deren Part aber nochmal, in welch auswegslose Situation sich die Band hineinmanövriert hat. Von diesem Part geht so entsprechend der Großteil der Spannung aus. Wie sollen die Freunde nur aus dieser Sache, aus diesem Vertrag, wieder herauskommen?

Merete Brettschneider ist bei dieser Folge natürlich wieder als Aylin zu hören. Neben ihrem Part in der Geschichte, übernimmt sie hier aber auch den Job des Erzählers. Ich mag ihre angenehme Stimme sehr gerne. Sie vermittelt einem ein gutes Bild von Aylin und versteht es als Erzählerin, die Dramatik des Geschehens rüberzubringen. Jan-David Rönfeldt darf sich als schmieriger Dirty G. austoben, was er auch nach Kräften tut. Er macht aus dieser Figur ein echtes Ekelpaket.

An Musik ist vornehmlich der Skater-Song vom Anfang zu hören. Mal live auf der Festivalbühne, mal gemäß Dirty G.s Vorgabe vermurkst und dann sogar restlos verhunzt von einer gewissen Sängerin. Das ist abwechslungsreich, auch wenn dem Song in meinen Ohren wieder mal der letzte Pfiff fehlt.

Sonderlich glücklich sehen die Punkies auf dem Cover nicht aus, was bereits andeutet, dass der Deal doch nicht so perfekt ist. Was die blonde Sängerin damit zu tun hat, bleibt bis zum Hören des Phantasie des Betrachters überlasssen.

Fazit:  Eine schöne Folge, die unmittelbar in den Vorgänger anknüpft. Die Punkies erfahren hier, wie es im Musikbusiness ablaufen kann und tappen direkt in eine Falle, aus der es kein Entkommen zu geben scheint. Und dann zerstreitet und trennt die Band sich auch noch. All das sorgt für viel Spannung Tempo.

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