Benjamin Blümchen (139) – Der Dinosaurierknochen

Titel: Benjamin Blümchen (139) – Der Dinosauerierknochen / Verlag: Kiddinx / Spielzeit: ca. 40 min / Sprecher: Jürgen Kluckert, Detlef Bierstedt, Klaus Dieter Klebsch, Ulrike Stürzbecher ua

Als Benjamin und Otto mit Daisy, der Hündin von Baron von Zwiebelschreck Gassi gehen, buddelt sie einen Dinosaurierknochen aus. Professor Hieroglyphus ist begeistert: Genau dieser fehlt noch im Dinosaurierskelett des Neustädter Museums. Also wird der Knochen in der Museumswerkstatt präpariert. Doch am Morgen ist er verschwunden!


Mir hat ja bereits die vorige Folge wirklich gut gefallen, und das hat mich bereits überrascht. Ich weiß nämlich noch, dass ich bisher keine sonderliche hohe Meinung zu den neuen Benjamin-Folgen hatte. Umso verblüffter bin ich, dass auch dem “Dinosaurierknochen” ein Kompliment machen muss. Einzig, dass man neuerding immer sofort mitten hinein ins Geschehen geschubst wird, sagt mir gar nicht zu. Ich denke jedes Mal, ich habe versehentlich die Zufallswiedergabe aktiviert.
Egal. Benjamin betreut also Daisy, die Hundedame von Baron von Zwiebelschreck. Die buddelt den Dinosaurierknochen aus und damit nimmt die Geschichte ihren Lauf. Was mir daran so gut gefallen hat ist, dass es mal nicht so geradlinig und vorhersehbar zugeht. Als der Knochen plötzlich verschwunden ist, rätseln Benjamin, Otto und Karla ganz schön, wer dahintersteckt. Verdächtige gibt es genug, aber irgendwie traut man niemandem den Diebstahl zu. So kann man für diese Serie durchaus recht lange mitknobeln, was Spass macht und für Abwechslung sorgt.
Die Auflösung ist dagegen dann schon etwas lasch, aber immerhin ganz witzig.
Und was ich der Folge ganz hoch anrechne: die scheinbar so offensichtlichen Bösewichte heißen glücklicherweise nicht Hinki und Pinki. Ich hatte es schon befürchtet und war endlos erleichtert als es nicht so war. Ich bin kein Fan neuer Charaktere bzw Gastfiguren in dieser Reihe, aber statt den beiden ist mir jeder recht.
Am Ende, quasi nach der eigentlichen Geschichte, gibt es noch einen Bonus-Track, in dem man etwas über den Saurier erfährt um dessen Knochen es zuvor ging. Natürlich von Benjamin und Otto. Eine schöne Idee, wie ich finde.

Was ich der Folge dagegen ganz schwer übelnehme ist, dass sich Anja Rybiczka auf das Nervigste durch die Geschichte kläfft. Ehrlich, Kiddinx, habt ihr kein echtes Hundegebell irgendwo im Archiv schlummern? Lobend sind dagegen Klaus Dieter Klebsch und Detlef Bierstedt zu erwähnen, die ein sehr spaßiges Touristenduo mimen: nämlich Bruce und Wayne. Ich bezweifle, dass Dreijährige den Gag verstehen, ältere Hörer dagegen sehr wohl. Da musste ich wirklich grinsen.

Musik und Geräusche: ja. Das Titellied und einige kleine Effekte, die sich gut einfügen und das Geschehen ein bisschen anschaulicher machen. Ganz getreu dem Stil dieser Reihe eben.

Obwohl es in der Geschichte eine Reihe neuer Figuren gibt, sind auf dem Cover nur die Hauptfiguren zu sehen. Vor einem Dinosaurierskelett natürlich. Mir gefällt das so. Mit den anderen Charakteren oder gewissen Szenen hätte das Motiv sicher überladen gewirkt.

Fazit:  Einmal mehr eine Folge, die mir Spaß gemacht hat. Sie ist mal nicht so geradlinig und vorhersehbar, was durchaus für etwas Spannung sorgt und Gelegenheit bietet, ein bisschen mitzuknobeln. Trotzdem verliert sich die Handlung darin nicht, sondern findet gegen Ende gut zu sich zurück.

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