Die Punkies (11) – White Noise

Titel: Die Punkies (11) – White Noise / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 60 min / Sprecher: Daniel Axt, Merete Brettschneider, Jan-David Rönfeld, Timo Kinzel ua

Crazy Ice -Wirt Gino hat eine geniale Geschäfts-Idee für die Winterzeit: In einem alten Gasthof vor den Toren der Stadt bietet er seinen Gästen eine alpenmäßige Hütten-Gaudi! Die Punkies verpflichtet er als Haus-Band, um die Stimmung zum Kochen zu bringen, selbstverständlich in Original bayrischen Bühnen-Outfits! Alles könnte so schön sein, doch dann tritt ein alter Bekannter auf den Plan, mit dem Ben, Leonie und Co. noch ein Hühnchen zu rupfen haben. Und damit nicht genug: Der hat noch zwei zwielichtige Kumpels im Schlepptau! Im Nu verwandelt sich Hütten-Idylle zu einem eiskalten Abenteuer mit Gänsehaut-Faktor!


Der Winter klopft aktuell an, da passt diese Folge gut in die Zeit. Natürlich muss es neben dem Winter auch irgendwie um Musik gehen und was bietet sich besser an als eine Hütten-Party? Natürlich stilecht mit Dirndl und Lederhosen, mit Aprés Ski-Atmosphäre und ganz viel Spass. Das sind zwar neue Wege für die Punkies, aber für ihren Freund Gino springen sie über ihren Schatten und wissen auch auf der Skihüttenbühne zu überzeugen und zu unterhalten.
Doch das ist noch nicht genügend Abenteuer. Plötzlich steht ein alter Bekannter auf der Matte, auf den die Freunde gar nicht zu sprechen sind. Für diese Folge schadet es also nicht, die Reihe schon länger zu verfolgen. Ansonsten wird man sich ein bisschen wundern. Allerdings wird kurz umrissen, was früher vorgefallen ist, sodass man notfalls auch ohne Vorwissen zurechtkommen wird. Aber natürlich verdeutlicht es den Seriencharakter mehr, wenn man auf diese Weise jemand Bekanntes “wiedertrifft”.
Mit dieser Begegnung beginnt dann auch das eigentliche Abenteuer und das hat es dieses Mal wirklich in sich. Es gilt gefährliche Situationen zu meistern, einige Figuren lassen sich auf brenzlige Aktionen ein und den Höhepunkt erreicht das dramatische Geschehen schließlich bei einem Zwischenfall, von dem speziell Aylin betroffen ist. Es gibt hier also massig Gelegenheit mitzufiebern.

In dieser Folge übernimmt Aylin den Part des Erzählers, entsprechend ist von Merete Brettschneider viel zu hören. Für mich ist Aylin die überzeugendste Figur unter den Freunden und das liegt auch an ihrer Sprecherin. Sie lässt Aylin sehr sympathisch und freundlich klingen, versteht es gegen Ende aber auch mit einem guten Schuss Dramatik zu erzählen. Alexander Scala ist als Gino zu hören und das mit einem italienischen Akzent, der mich absolut nicht nervt. Die Gefahr besteht ja oft bei ausländischen Akzenten: dass sie eher stören als überzeugen. Bei ihm ist das nicht der Fall.

Wie immer spielt Musik eine wichtige Rolle. Dazu zählen hier uA der Titelsong, aber auch das Stück “White Noise”. Die Hüttenstimmung wird ebenfalls prima in Szene gesetzt und das Tempo der Wettrennens kommt genauso beim Hörer an wie es die Freunde erleben.

Auf dem Cover ist Aylin zu sehen, die nachts vor einem Auto flüchtet. Bei dem Cover darf man sich mit Recht fragen, was die Szenen mit Musik zu tun hat. Sie verspricht aber gleichzeitig auch eine spannende Geschichte, denn natürlich möchte man sofort wissen, was in dieser Szene los ist.

Fazit:  Eine unterhaltsame und spannende Geschichte, die prima in die Winter- und Weihnachtszeit passt. Natürlich nicht auf klassische Motive dieser Zeit ausgelegt, sondern mehr auf Winterpartyspass, aber zu den Punkies passt genau  das auch viel besser.

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