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[Facebook Gewinnspiel] HÖRMICH – Gewinnspiel

 

Anlässlich der Hörmich – Die Hörspiel Convention, die morgen in Hannover stattfindet, könnt ihr auf der Facebook Seite der reziratte zwei tolle Hörspiel Fanpakete gewinnen

 

Paket 1

* MIG – Men in Green Kartenspiel HÖRMICH Edition
* MIG (03) – Men in Green DVD „Auf der Suche nach dem blauen Affen“
* Leo & die Abenteuermaschine – Leo und das Indianermädchen
*Andi Meisfeld (1) – und das Termitenkopftrio

Paket 2

* MIG – Men in Green Kartenspiel HÖRMICH Edition
* MIG (03) – Men in Green DVD „Auf der Suche nach dem blauen Affen“
* Leo & die Abenteuermaschine – Eine Schnitzeljagd durch Raum und Zeit
*Andi Meisfeld (4) – und die Stadt am Meer

Die Andi Meisfeld – CDs bringe ich von der Hörmich mit, darum sind sie nicht auf dem Foto zu sehen.

 

 

Um am Gewinnspiel teilzunehmen, hinterlasst mir auf der unter dem Originalpost auf der Facebookseite der reziratte einen Kommentar mit der Nummer des Pakets, für das ihr in den Lostopf hüpfen möchtet.

Das Gewinnspiel endet am 01.07.18 um 23:59 Uhr.
Die Gewinner werden per Zufallsgenerator ermittelt und via PN benachrichtigt

Für die Unterstützung des Gewinnspiels bedanke ich mich bei Wolfy-Office , Tom Steinbrecher & e-t-media.de


~ Dieses Gewinnspiel steht in keinem Zusammenhang mit Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. ~

~ Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, da es sich um ein privates Gewinnspiel handelt~

Professor van Dusen (13) – van Dusen spielt Theater

Titel: Professor van Dusen (13) – van Dusen spielt Theater / Verlag: Allscore / Spielzeit: ca. 49 min / Sprecher: Nicolai Tegeler, Udo Schenk, Christian Rode, Lutz Harder ua

Inhalt: Im New Yorker Stadtteil Harlem sterben Menschen, und niemand weiß, woran. Rechtsmediziner Calvert obduziert die Leichen, ohne auch nur den geringsten Hinweis auf die Todesursache zu finden. Hat vielleicht das Wasser aus dem Washington-Brunnen mit den eigentümlichen Todesfällen zu tun? Zumindest scheinen alle Verstorbenen in ihren letzten Stunden aus dem Brunnen getrunken zu haben. Als Reverend Harding an der rätselhaften Erkrankung stirbt, nachdem er mit Professor van Dusen und Hutchinson Hatch gesprochen hat, wähnen sich die beiden auf der richtigen Spur.


Beim Hören dieser Folge habe ich mich schnell gefragt, wann das Theater aus dem Titel beginnt, denn davon ist bis zur Überführung des Täters nichts zu erahnen. Da muss man sich also etwas gedulden.
Bis dahin wird man aber mit einem ganz abwechslungsreichen Fall bei Laune gehalten. Dabei ist es erstaunlicherweise recht fix klar, wohin der Hase eigentlich läuft. Genauso ist man sich auch über den Täter ziemlich bald im Klaren, Unterhaltsam ist der Weg zu all diesen Erkenntnissen auf jeden Fall, denn einmal mehr brilliert der Professor mit seiner Cleverness. Manche Gedankengänge und die Dialoge, in denen er sie darlegt, lassen einen dabei auch mal schmunzeln.
Zuletzt will natürlich der Täter auch noch überführt werden und dabei wird die Geschichte dann auch ihrem Titel gerecht. Gleichzeitig wird es dabei noch einmal spannend, denn die Darbietung des Professors ist so glaubhaft, dass man tatsächlich um ihn bangt.

Udo Schenk quasi in die Rolle eines Patholgen zu stecken, hat bei seiner Stimme seinen ganz eigenen Reiz. Er klingt wunderbar böse und zwielichtig, was einen genialen Kontrast zu van Dusens munterer Redeweise bildet. In einer kleineren Rolle ist der unlängst verstorbene Christian Rode zu hören und gibt mit ruhiger Stimme und überheblichen Ton einen Reverend, dem man ebenfalls nicht so recht trauen möchte.

Aufwendige und stimmungsvolle Musikstücke begleiten das Geschehen ebenso wie eine Vielzahl an verschiedenen Geräuschen. So ist alles wie immer sehr anschaulich und voll der typischen Atmosphäre der Reihe.

Das Cover gewährt dieses Mal einen Einblick in die Pathologie, was per se schon für eine spannende Handlung und Neugierde sorgt. Das passt gut zur Geschichte. Lachen musste ich über den armen Hatch rechts in der Ecke, der sich an diesem Ort nicht ganz so wohl fühlt.

Fazit: Anfangs sieht es aus als sei der Fall etwas zu einfach gestrickt. Das ändert sich aber schlagartig als es an die Enttarnung des Täters geht. Bis dahin wird man aber mit einer unterhaltsamen Erzählung bei Laune gehalten, bei der man dieses Mal sogar ein bisschen Mitknobeln kann.

ContamiNationZ (04) – Der Plan

Titel: ContamiNationZ (04) – Der Plan / Verlag: Contendo Media, Audionarchie, Pandora’s Play / Spielzeit: ca. 63 min / Sprecher: Elga Schütz, Sabine Kuse, Horst Kurth, Carla Becker ua

Inhalt: Auf ihrer Flucht nach Helgoland werden Jan und seine Gruppe von Freunden brutal angegriffen und voneinander getrennt. Mit letzter Kraft können sich Jan und Fee in ein Dorf von Überlebenden retten. Sie erhoffen sich von den Bewohnern Hilfe für ihre Freunde. Doch es könnte bereits zu spät für sie sein.


Dies ist bereits der vorletzte Teil der Miniserie, was ich eigentlich kaum glauben kann. Kurz vor dem Ende einer Handlung sollte man doch zumindest ansatzweise eine oder mehrere Vorstellungen davon haben, wie sie enden könnte. Doch in dieser vorletzten Episode ist so viel los und es wird so viel Neues eingebracht, dass ich mir bislang noch kein Finale irgendeiner Art vorstellen kann. Jedenfalls nicht so bald.
Hier ist es nun so, dass die kleine Gruppe auf dem Weg nach Helgoland angegriffen und getrennt wird. Fee und Jan erreichen ein Dorf Überlebender und gemeinsam mit ihnen schöpft man natürlich sofort wieder Hoffnung. Ich konnte Jans und Fees Zweifel an diesen Leuten zunächst gar nicht verstehen, so langsam und unauffällig schleicht sich hier die nächste Katastrophe ein. Und als sie sich dann zeigt, packt einen das Schaudern.
Denn mit der Schattenseite des Dorfes haben gleichzeitig Nastja, Keller und Kathrin zu kämpfen. Und auf dieser Schattenseite geht es wahrlich heftig zu. Da habe ich nicht schlecht gestaunt und mich gefragt, ob solch eine Situation tatsächlich so etwas aus Menschen machen kann. Womöglich, auch wenn es kaum vorstellbar ist angesichts solcher Grausamkeiten. Hier gibt es Szenen, da krümmt man sich beim Hören und das Ende ausgerechnet an der Stelle habe ich der Folge arg übel genommen. Wo ich doch Keller so gerne mag!
Die Zusammenhänge zwischen den beiden Schauplätzen deuten sich hier erst an und ich schätze, dass man in der Hinsicht im fünften Teil nochmal so richtig sein sprichwörtliches Blaues Wunder erleben wird.

Durch die Gruppe von Angreifern und die Bewohner des Dorfes ist die Sprecherliste dieses Mal deutlich länger als bei den vorigen Folgen. Und bei Jan und seinen Leuten ist ja auch noch Kahtrin mit dabei, deren Verzweiflung und Angst Cornelia Diesing-Vonau so intensiv rüberbringt, dass Kathrin einem einfach nur super leid tut. Sabine Kuse ist als Anführerin der Truppe zu hören, die Nastja, Fee und Kathrin gefangen genommen haben und trifft dür diesen Part genau den richtigen harten und kalten Ton. Und immer wenn ich Helmut Krauss als Tobias gehört habe, wollte ich einfach nicht glauben, dass das Dorf es nicht gut mit Fee und Jan meint. Seine Stimme vermittelt einfach nichts Böses und ich bin sehr gespannt, wie das mit den seltsamen Vorkommnissen im Dorf in Zusammenhang stehen wird.

Bislang ging es was Musik anbetrifft ja eher zurückhaltend zu, laute Klänge fand man nicht so oft. Das ist hier ein wenig anders. Neben den düsteren, eher leisen Stücken sind speziell beim Geschehen um Nastja, Keller und Kathrin auch mal lautere, drängendere Klänge, zu hören, was der Dramatik an diesen Stellen sehr gut tut, sodass man einfach nicht von der Geschichte wegkommt.

Bei dieser Folge ist der Schädel eines Kadavers vor dem blutroten Hintergrund zu sehen. Für mich zum ersten Mal ein wirklich klares und deutliches Bild von solch einer Kreatur. Die Motive der vorigen Folgen ließen ja doch noch etwas Raum für Phantasie. Jedenfalls ein wirklich schönes, schauriges Motiv.

Fazit:  Soviel wie diese vorletzte Folge noch aufbietet, fehlt mir noch jede Vorstellung, wie die Handlung in der nächsten Episode zu einem Ende finden soll. Durch die Trennung der Freunde bekommt man Spannung gleich aus zwei Richtungen geboten, gespickt mit wahrlich grausigen Szenen. Ich bin so neugierig auf den fünten Teil!

Morgan & Bailey (10) – Einsatz im Vatikan

Titel: Morgan & Bailey (10) – Einsatz im Vatikan / Verlag: Contendo Media / Spielzeit: ca. 60 min / Sprecher: Joachim Tennstedt, Frank Fabry, Mark Bremer, Otto Strecker ua

Inhalt: Pfarrer Morgan fliegt zu einem Symposium nach Rom und Pastorin Bailey begleitet ihn. Doch schon kurz nach ihrer Ankunft in der ewigen Stadt werden sie in einen neuen Kriminalfall verwickelt. Der mögliche Selbstmord eines Schweizergardisten wirft einige Fragen auf. Und so gehen die Spürnasen aus Heaven´s Bridge diesmal im Vatikan auf Spurensuche.


Die Serie um die beiden Ermittler mit göttlichem Segen hat die 10 Folgen rund! Herzlichen Glückwunsch erstmal! Da darf man sich schon mal eine Reise gönnen. Nach Rom natürlich, zu einem Symposium. Doch schnell wird klar: damit wird es nichts werden. Gemeinsam mit ihrem Abholer in Rom geht es weiter zu einem Mitglied der Schweizer Garde, der leider tot von der Decke hängt. Und schon stecken Morgan und Bailey in ihrem nächsten Fall. Es geht hier also sehr zügig zur Sache, was mir schon mal sehr entgegenkam. Von langen Vorreden halte ich nicht so viel.
Bei dieser rasanten Gangart bleibt es dann aber auch die gesamte Geschichte hindurch. Irgendwie hatte ich den Eindruck, dass Ermitteln fällt den beiden unter der Sonne Roms leichter und einfacher. Kaum eine Szene, die nicht unmittelbar mit dem Rätsel um den Tod des Gardisten zu tun hat, eine angenehm überschaubare Reihe Figuren, die mal mehr, mal weniger ziwelichtig daherkommen, so kommt niemals Langeweile auf und ich bin dann auch prompt auf eine Finte hereingefallen und hatte jemand absolut Falschen im Verdacht. Aber genauso macht ein Krimi eben auch Spass: wenn er einen durchgängig bei Laune hält, das Rätseln Spass macht und man immer mal wieder überrascht wird.
Die Hintergründe um den Tod des jungen Gardisten greift ein Thema auf, dass leider selbst heute in unserer Zeit noch ein mehr als heikles Thema im Vatikan ist. Und wenn man es dann nochmal so hört, dann kann man es noch eine Ecke weniger verstehen. Schön, dass man sich nicht irgendeine Idee aus den Fingern gesogen hat, sondern bodensändig geblieben ist.

Anke Reitzenstein ist in der Rolle der Mutter des Toten zu hören und sie gibt Eva Meyerhans trotz deren schweizer Herkunft auch sehr viel italienisches Temperament. Frank Fabry hat es mir mit seiner Figur reichlich schwer gemacht. Wer so mafiös klingt, kann man dem überhaupt trauen? Anfangs hat Harry O’Neill einen kurzen Auftritt und ich kann mir eine Folge ohne ihn inzwischen gar nicht mehr vorstellen. Pat Murphy gibt ihm so einen kauzigen Klang, das ist einfach zu schön!

Womöglich hätte man Rom mit reichlich Kirchenklängen noch mehr Flair und Charme verleihen können, mir hat es aber gefallen, dass die Musik sich überwiegend am gewohnten Klang der Reihe orientiert. Für das Flair von Rom sorgen dafür die Geräusche. Dank ihnen fühlt man sich schnell in die hektischen Stadt versetzt.

Auf dem Cover ist natürlich der Vatikan aus dem Titel zu sehen, vor allem aber die Schlinge, an der man den toten Gardisten findet. So ist alles Wichtige vorhanden. Vom Design her ergänzt die Folge die Reihe im Regal tadellos.

Fazit:  Morgan und Bailey bewähren sich auch fern von der Heimat als clevere Ermittler. Die Geschichte greift ein Thema auf, dass man leicht mit dem Vatikan in Zusammenhang bringt. Das passt prima! Und der Fall hat Tempo und lässt einen angenehm lang im Dunklen tappen. Macht Laune!

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