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[Veranstaltung] Lesung mit Thomas Krüger aus „Erwin, Enten & Entsetzen“

Am Freitag, den 13. ging es direkt weiter mit den Lesungen, denn an diesem Tag las Thomas Krüger aus dem neuen Band seiner Krimireihe um Erwin Düsedieker und seine Laufenten.

Hier lief die Sache mit den Karten am leichtesten ab: angerufen, reserviert, am Abend der Veranstaltung abgeholt.
Dafür war es purer Zufall, dass ich zu Beginn der Woche von der Lesung erfahren habe. Ich weiß nicht mal mehr, wieso ich mich auf welche Seite gegoogelt habe, auf der die Lesung angekündigt wurde.

Und so ging es am 13.11.15 auf nach Verl in die dortige Bibliothek.

Es war meine zweite Lesung mit Thomas Krüger, Erwin und den Enten. Letztes Jahr fand in Herford eine Lesung mit ihnen statt.
Und dieses Jahr war es wieder genauso unterhaltsam, nur ohne die Häppchen 😉

Zu Beginn stellte Thomas Krüger seine Reihe, die wichtigsten Figuren und die Gegend, in der die Krimis spielen, ausführlich vor. So konnten sich auch Neulinge in der Reihe später bei der Lesung gut zurechtfinden. Sogar eine Karte von Bramschebeck und Umgebung gab es. Und Fotos von Erwin, Lothar, Lisbeth und Alfred. Auf einer Leinwand! Jawohl!

Bei den Lesungen kam ich einmal mehr zu dem Schluss, dass Thomas Krüger seine Hörbücher auch gut selber einlesen könnte. Er kann das richtig gut!

Abschließend gab es auch hier eine Fragerunde und dann konnte man sich sein Buch noch signieren lassen.

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[Veranstaltung] Lesung mit Wolfgang Hohlbein aus „Mörderhotel“

Fast genau eine Woche nach der Lesung mit Sebastian Fitzek stand bereits die nächste Lesung auf dem Programm.

Dieses Mal mit Wolfgang Hohlbein, der aus seinem neuen Buch „Mörderhotel“ las. Normalerweise bin ich für Wolfgang Hohlbeins Bücher nicht so zu haben, doch der Inhalt vom „Mörderhotel“ sprach mich dann doch an.

In diesem Falle war es auch gar kein Problem, eine Karte zu ergattern.
Und so fuhr ich am 10.11.15 abends nach Bielefeld, wo die Lesung im Thalia stattfand.
Natürlich ein deutlich kleinerer Rahmen als bei Sebastian Fitzeks Lesung, aber ich mag diese „kleinen“ Lesungen ebenfalls sehr gerne. Ich mag das Gemütliche daran. Und eigentlich sollte eine Lesung doch auch in einem Buchladen oder in einer Bibliothek stattfinden, oder?

Auch sonst war es eine sehr klassische Lesung. Etwa eine Dreiviertelstunde hat Wolfgang Hohlbein aus „Mörderhotel“ gelesen, dann gab es die übliche Fragerunde und anschließend wurde natürlich noch signiert.

 

 

 

 

[Veranstaltung] Lesung mit Sebastian Fitzek aus „Das Joshua-Profil“

Hui, das habe ich ja mal wieder lange vor mir hergeschoben. Aber jetzt kommen endlich die Artikel zu den drei Lesungen im November.

Den Anfang macht die Lesung mit Sebastian Fitzek aus „Das Joshua-Profil“ in der Markuskirche in Hannover.

Obwohl sich verschiedene Vorverkaufsbuchhandlungen redlich Mühe gegeben hatten, mir eine Karte vorzuenthalten, fand sich glücklicherweise doch noch ein Weg. Danke an dieser Stelle an Joachim, der die Karte für mich in Hannover abgeholt mit mir zugeschickt hat!

Ich habe mir am 04.11. einen schönen Nachmittag in Hannovers Innenstadt gemacht und bin dann frühzeitig zur Markuskirche aufgebrochen. Und trotz ordentlich Ellenbogenarbeit anderer Lesungsbesucher klappte es sogar mit einem Platz in der ersten Reihe.

Der Abend war eine typische Fitzek-Lesung und ich kann nur jedem eine seiner Lesungen empfehlen. Wer mit „Lesung“ automatisch gähnende Langeweile verbindet, der wird sein blaues Wunder erleben. Im positiven Sinne natürlich!

Selbstverständlich hat Sebastian Fitzek an diesem Abend aus dem „Joshua-Profil“ gelesen, aber hauptsächlich hat er erzählt. Von seiner Arbeit, wie er auf die Ideen für seine Bücher kommt, gespickt mit lustigen Anekdoten, sodass es immer wieder auch etwas zum Lachen gab.

 

 

Nach der Lesung hat Sebastian Fitzek natürlich noch Bücher signiert.
Merke: wer bei der Lesung in der ersten Reihe sitzt, steht -wenn der Signiertisch hinter ihm steht- beim Signieren an einer der letzten Positionen in der Schlange…
Nach eineinhalb Stunde Anstehen bekam auch ich dann meine drei mitgebrachten Bücher / Hörbücher signiert.sf10Gegen halb zwölf nachts ging es dann wieder zurück nach Hause.
Wieder einmal ein super unterhaltsamer Abend mit Sebastian Fitzek.
Bei der nächsten Lesung bin ich ganz sicher wieder mit dabei (wenn die Vorverkaufsstellen nicht wieder mucken 😉 )

Leipziger Buchmesse 2015 – Dritter Tag – Jörg Maurer in der Moritzbastei

Diese Veranstaltung war gewissermaßen mein Highlight im Programm von „Leipzig liest“.
Und das, obwohl ich bis zuletzt daran gezweifelt habe, dass wir uns die Lesung würden ansehen können.
Warum?
Weil wir bereits letztes Jahr zu einer Lesung mit Jörg Maurer in der Moritzbastei wollten und dann abgewiesen wurden, weil sie voll gewesen war. Aber da waren wir auch wirklich spät dran gewesen.

Entsprechend trafen wir dieses Jahr großzügige eineinhalb Stunden vor Beginn der Lesung in der Moritzbastei ein, wollten gemütlich etwas essen und dann zur Lesung gehen.

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Es war noch nicht viel los, wir fanden einen Tisch und bestellten unser Abendessen. Ich saß so, dass ich die Treppe zum Eingang herunter gut im Blick hatte, und kaum dass wir unsere Teller halb geleert hatten, kamen plötzlich immer mehr Leute. Zunächst setzten die meisten sich erst noch an Tische und bestellten etwas zum Trinken, doch dann bildete sich bereits eine kleine Schlange vor dem Saal, in dem die Lesung stattfinden sollte.
Bsorgt erkundigte ich mich bei einer Bedienung, wie viele Plätze sie dort hätten und bekam zur Antwort (wortwörtlich!): „Keine Ahnung, das ist Kultur, da kenne ich mich nicht aus!“ Super! Wirklich ganz, ganz toll, wenn jemand über seinen Arbeitsplatz so gut informiert ist…

Die Schlange wurde länger und länger und länger und zumindest ich besorgter und besorgter und besorgter. Schließlich teilten wir uns auf, genauso wie das Pärchen am Tisch nebenan. Einer blieb am Tisch und zahlte, der andere stellte sich schon mal an.
So kam es, dass wir fast eine Dreiviertelstunde für die Lesung anstanden…

Aber wir wurden sehr gut dafür entschädigt!

DSC08224Gewusel bei der Suche nach einem Platz

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Jörg Maurer liest…DSC08228…spielt… DSC08229

…erzählt…DSC08230 DSC08236

…und nimmt sogar sich selbst auf die Schippe

Das war ganz klar mehr als „nur“ eine Lesung, und es hat riesig viel Spass gemacht!

DSC08238Beim Signieren

DSC08396Das „Frohe Weihnachten“ ist ein Insider-Gag, den nur diejenigen verstehen, die auch bei der Lesung waren 😉

Aber wenn ein Autor sowas im März anbietet, dann muss man darauf natürlich zurückkommen!

Leipziger Buchmesse – Dritter Tag

Am Samstag ging es nach dem Frühstück noch einmal auf die Messe.

Eine Halle hatten wir am Freitag ja ausgelassen. Die wollten wir uns nun am Samstag ansehen. Außerdem wollten wir nochmal an ein paar Ständen vorbeischauen, die wir am Freitag irgendwie ausgelassen bzw übersehen hatten.

Wir starteten wieder in der Manga-Halle, in der es noch voller war als am Vortag. Aber die Musik war dieses Mal besser.
Ein Schlumpf stand zur Begrüßung bereit 😉

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An einem Stand entdeckte ich den Comic zu dem Schlumpf-Plakat, das ich freitags fotografiert hatte. Und als sich dann noch herausstellte, dass der Zeichner gerade am Stand war, habe ich mir den Comic gekauft. Solch eine Gelegenheit sollte man sich nicht entgehen lassen.

DSC08395Klick zum Vergrößern

Am ARD Forum hatten wir an diesem Tag gleich zwei besondere Erlebnisse.

Als wir dort vorbeikamen, hielt gerade Literaturkritiker Denis Scheck Hof. Das ist der Herr, der über Sebastian Fitzeks „Passagier 23“ gesagt hat, wenn man dieses Buch mag, dann wäre man entweder tot oder mit dem Autoren verwandt. Also wir sind weder das eine, noch das andere und mögen das Buch trotzdem. Herr Scheck dagegen ist seither nicht gerade ein Sympathieträger für uns…

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Etwas später fand im ARD Forum eine Lesung aus „Biene Maja“ statt. Dass wir dabei stehenblieben war eher ein Zufall, aber das Gehörte haute zumindest mich echt um. Ich glaube, ich muss das Buch unbedingt mal lesen. Bisher kenne ich nur die Friede-Freude-Eierkuchen-TV-Serie von früher, in der alles immer so schön ist. Die „Biene Maja“, von der wir auf der Messe hörten, hätte mit Fug und Recht eine FSK 16 verdient gehabt. Wahnsinn!

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Nach ein paar weiteren Besuchen an kleineren Ständen und dem Ausflug in Halle 4, die wir am Vortag ausgelassen hatten, machten wir uns auf den Weg in Halle 5 zur Autorenbuchhandlung. Dort würde Ursula Poznanski eine Signierstunde veranstalten.
Wahnsinn, was für ein Andrang! Locker eine halbe Stunde konnten wir den Signiertisch vorne noch nichtmal sehen, geschweige denn Ursula Poznanski!
Aber wir wurden prima unterhalten von der Menschenmasse am Signiertisch nebenan. Welch ein Gedränge, Gekreische, Handygeknipse! Wofür? Für zwei halbwüchsige Jungs, die letztlich auf den Signiertisch stiegen um Fotos von sich und der Masse zu machen. Wer bitte war das? Zwei Youtuber, mehr erfuhren wir nicht.

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Am Signiertisch angekommen

Danke für das signierte Buch, die beeindruckende Ruhe und das offene und sympathische Lächeln, Ich glaube, mir wäre beides in Ursula Poznanskis Situation längst vergangen gewesen.

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Zwei Tische weiter signierte gerade Krimi-Autor Horst Eckert.

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Als wir vom Signiertisch kamen, wurden gerade die beiden Youtube-Jungs quasi zur Hintertür herausgeführt. Einer von ihnen musste das Mädchen neben uns versehentlich berührt haben, woraufhin es zu Boden sank…
Wer zum Henker waren diese Youtuber?!

DSC08206An diesem Plakat machten wir uns kundig

Es waren also Taddl & Ardy.
Das half uns auch nicht weiter, also machten wir uns auf zum Ullstein Verlag um das Buch der beiden zu besichtigen. Doch das war restlos ausverkauft. Man hatte nur ein Präsentationsexemplar, in das wir einen kurzen Blick werfen durften.
„Wenn Sie sich beeilen, treffen Sie die beiden noch in der Buchhandlung Ludwig. Oder Sie schauen einfach auf Youtube!“ riet man uns.
Beeilt haben wir uns nicht, aber abends bei Youtube geschaut.
Wer nun auch neugierig ist: schaut wirklich am besten auf Youtube. Mehr sage ich dazu nicht.

Da wir am Abend noch zu einer Veranstaltung wollten, zu der man sehr früh vor Ort sein msusste, neigte sich der zweite Messetag langsam seinem Ende zu. Noch ein Spaziergang zur und in die Glashalle…

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Und das eine oder andere Foto mit flauschigen Gesellen…

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Cool, oder? Also, die Kuh und der Hund!

DSC08223Und der auch!

Ein Blick bei Droemer Knaur lohnt einfach immer. Als wir auf dem Rückweg dort entlang kamen, wurde gerade Autorin Gabriella Engelmann interviewt.

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Auch der zweite Tag auf der Messe war rundum gelungen. Über gewisse Dinge ärgere ich mich inzwischen gar nicht mehr. Da staune ich dann nur noch. Das ist so sicher viel gesünder…

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