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Hörgespinste (06) – Suici.de

Titel: Hörgespinste (06) – Suici.de / Verlag: Pandora’s Play / Spielzeit: ca. 75 min / Sprecher: Marco Göllner, Dagmar Bittner, Katharina von Daake, Jan Langer, Katja Behnke ua

Inhalt: Leonard und Beate Heidel sind entsetzt. Als sie in der Nacht von einem Theaterbesuch nach Hause kommen, finden sie ihre Tochter Fiona ohnmächtig vor ihrem Computer, auf dem Schreibtisch eine leere Flasche Alkohol und aufgebrauchte Packungen Aspirintabletten. Ein Selbstmordversuch. Wie konnte das passieren? Fiona hatte doch nie depressiv gewirkt, war immer ausgeglichen, fröhlich und hatte viele Freunde. Leonard Heidel kommt einem dunklen Geheimnis auf die Spur. Auf der Internetseite www.suici.de verabreden sich Jugendliche, Selbstmord zu begehen. Doch der Tod ist kein Ende: auch nach ihrem Ableben posten die Dahingeschiedenen noch Beiträge, schwärmen begeistert von der anderen Seite. Steckt der geheimnisvolle Anderland dahinter? Leonard beginnt Nachforschungen anzustellen. Kann er seine Tochter noch retten?


Endlich wieder eine neue Folge in dieser Reihe! Der Inhalt klang ganz nach meinem Geschmack und tatsächlich hat mir die Story wirklich gut gefallen. Der Selbstmordversuch von Fiona gibt ihren Eltern Rätsel auf und gemeinsam mit der Polizei und Freunden versuchen sie, Antworten auf ihre Fragen zu finden. Speziell Fionas Vater unternimmt aber auch mal alleine gewisse gefährliche Extratouren. Das sorgt genauso für Spannung wie die Sorge und die Angst um Fiona. Ich habe genau wie ihre Eltern so sehr gehofft, dass sie es trotz dramatischer Vorfälle schaffen wird. Und ich konnte ihren Eltern ihre Sorge gut nachfühlen. Ihre Sprecher bringen ihre ins Chaos gestürzten Gefühlswelten gut an den Hörer. Das reißt einen schnell mit.
Es hat Spass gemacht und es war spannend zu verfolgen, welche Entdeckungen Fionas Vater, sein Freund Mario und die Polizistin Saskia im Laufe der Geschichte machen. Dabei geht es lange Zeit wenig bis gar nicht übersinnlich zu. Als eine Theorie in diese Richtung auftaucht, kommt sie einem daher total unrealistisch vor. So unrealistisch, dass ich ehrlich darauf gewartet habe, dass mir die Story letztlich eine Figur präsentiert, welche hier falsch spielt und die Strippen hinter suici.de zieht. Daher war ich am Ende bei der Auflösung irgendwie auch etwas enttäuscht, denn dabei besinnt man sich wieder ganz auf den übersinnlichen Einschlag, der die Serie auszeichnet. Für mich war es bis dahin einfach zu übzeugend ein Thriller um so eine Auflösung gut zu finden. Ihren Reiz hat sie aber schon. Nur hätte ich es der Episode nicht übel genommen, wenn sie auch thrillermäßig geendet und man nur zuvor hier und da mit übersinnlich angehauchten Ideen dem Grundtenor der Reihe Rechnung getragen hätte.

Marco Göllner und Dagmar Bittner, die als Fionas Eltern zu hören sind, nimmt man ihre Sorgen und Ängste schnell ab. Der Vater stürzt sich oft in (teilweise blinden) Aktionismus und Marco Göllner verleiht ihm dafür eine raue Stimme und eine hier und da fast aggressiven Ton, bringt an anderen Stellen aber auch die Verzweiflung dieser Figur rüber. Dagmar Bittner schlägt wesentlich ruhigere Töne an, was einem beim Zuhören sofort traurig stimmt. Man fühlt sofort mit der Mutter mit. Dass sie aber auch lauter kann, beweist sie im Finale der Story.

Musikalisch hält sich die Folge zurück, versteht es aber mit ruhigen, eher leisen Stücken für Atmosphäre und Stimmung zu den einzelnen Szenen zu sorgen. Die Geräuschkulisse ist ebenfalls in Ordnung, da gibt es nichts.

Das Covermotiv rückt das Thema der Geschichte mit der Webseite und ihrem Titel und den Selbstmordutensilien klar in den Mittelpunkt. Man versteht sofort, womit man es bei der Story zu tun hat. Das ist toll. Leider sieht die Gestalt vor dem Rechner für mich aus wie eine Holzmarionette und nicht mal im Ansatz echt.

Fazit:  Eine coole und interessante Geschichte, die lange Zeit wie ein Thriller daherkommt. Spannend, düster, eben alle, was man von diesem Genre erwarten darf. Für mich hätte es ruhig dabei bleiben können, doch am Ende besinnt die Story sich auf das Übersinnliche, das diese Reihe eigentlich auszeichnet. Das hat durchaus seinen Reiz, aber etwas enttäuscht war ich doch.

 

Kati & Azuro (16) – Der letzte Beweis

Titel: Kati & Azuro (16) – Der letzte Beweis / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 58 min / Sprecher: Linda Fölster, Micaela Kreißler, Henry König, Holger Mahlch, Daniel Kirchberger ua

Inhalt: Die Stute Flora, die der neunjährige Mats zum Reiterurlaub mit auf den Fasanenhof bringt, ist ein richtiges Familienpferd. Zu Hause kümmert Mats sich zusammen mit seinem Großvater liebevoll um die Stute. Doch in den letzten Monaten wurde Opa Hubertus immer wunderlicher und soll nun in ein Altersheim umziehen.
Gut, dass Mats auf dem Fasanenhof Freundschaft mit Kati, Cleo, Dave und Azuro schließt, denn – ohne es zu ahnen – stolpert Mats über ein altes Geheimnis und bringt so seine Stute Flora in große Gefahr. Jetzt braucht er alle Hilfe, die er kriegen kann. Und vor allem einen fuchsroten Freund mit vier Hufen!


Diese Folge startet mal nicht auf dem Fasanenhof. Das ist ungewöhnlich, aber wieso sollte man nicht mal andere Wege austesten? Hier funktioniert das nämlich wirklich ganz gut und man braucht das Vorwissen aus dieser Szene auch für die weitere Handlung. Die ist dieses Mal kein wirklicher Detektivfall für Kati und Cleo, obwohl es natürlich schon ein Geheimnis zu lüften gilt. Das sorgt für ein bisschen Spannung.
Für mich ging es in dieser Folge aber vornehmlich darum, Mats Opa zu helfen. Mats und er haben mit einem ganz anderen Problem zu kämpfen. Mats Opa soll nämlich fortan in einer Seniorenresidenz leben, was weder er, noch Mats gut findet. Es muss doch einen Weg geben, das zu verhindern! Und die beiden setzten viel daran. Für mich war eigentlich das das zentrale Thema hier. Mir taten die beiden jedenfalls sehr leid und ich habe die ganze Zeit gehofft, dass die Sache nach gut ausgehen wird. Hier spielt also ein recht ernstes Thema eine Rolle und wird relativ unauffällig, aber dennoch eindringlich behandelt. Mir hat das gefallen. Vieleicht macht es junge Hörer -die sicher auch oft einen Opa und / oder eine Oma haben- aufmerksam auf dieses Thema und regt im entsprechenden Moment zum richtigen Handeln an. Wünschenswert wäre es.

Als Mats ist Daniel Kirchberger zu hören und er hat mir in dieser Rolle wirklich gut gefallen. Er bringt gekonnt die unterschiedlichen Gefühlslagen des Jungen an den Hörer. Henry König gibt einen sehr sympathischen und auch ein wenig schrulligen Opa Hubertus. Und so wenig ich Nina mag, ihre Sprecherin Leonie Landy mit der klaren Stimme höre ich wirklich gerne. Sie weiß auf jeden Fall zu überzeugen.

Wie fast alle Serien von Europa hat auch diese ihren ganz eigenen Klang mit Stücken, an denen man sie sofort erkennt. Allen voran das schöne Titellied. Während der Handlung sind eher ruhige und zurückhaltende Stücke zu hören, die so für Flair sorgen.

Das Cover dürfte junge Pferdefreunde sofort ansprechen, immerhin sind gleich vier Pferde zu sehen. Über die Geschichte gibt das Motiv wenig her, was mich aber nicht weiter stört. Da es kein wirklicher Detektivfall ist, muss es für mich am Covermotiv nichts Rätselhaftes oÄ geben.

Fazit:  Ein richtiger neuer Detektivfall für Kati und Cleo ist das hier nicht, aber ein Geheimnis gibt es trotzdem, das sie gemeinsam mit Mats lüften. Stattdessen geht es hier im Wesentlich über ein sehr ernstes Thema, das kindgerecht angesprochen und behandelt wird. Mir hat das sehr gut gefallen.

Die drei ??? Kids (58) – Spur des Drachen

Titel: Die drei ??? Kids (58) – Spur des Drachen / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 72 min / Sprecher: Jannik Schürmann, Tommi Piper, Bert Franzke, Bernhard Bettermann ua

Inhalt: Ein Drache in Rocky Beach! Ein unheimlicher Einbrecher mit Drachenmaske verbreitet Angst und Schrecken. Im Villenviertel macht er Jagd auf Schmuck und Diamanten. Zum Glück hinterlässt das Ungeheuer bei seinen Einbrüchen so einige Spuren. Für Die drei ??? Kids beginnt eine aufregende Verfolgungsjagd.


Dieses Mal ist es also ein Drache, der die drei Freunde in Atem hält. Gleich am ersten Tag in ihrem neuen Job als Prospektverteiler für Porter stolpern sie in diesen neuen Fall. Abgesehen davon, dass mir ein paar Mal zu oft der „grüne Drache“ erwähnt wird, fand ich diese neue Folge aber doch ganz in Ordnung. Hier und da hapert es ein bisschen mit der Logik, aber irgendwie muss es ja spannend und interessant bleiben. Außerdem hatte ich mal kurz so eine Ahnung (die sich auch bestätigte), aber trotzdem war ich doch neugierig darauf, wie die Freunde das neue Rätsel lösen würden. Speziell gefallen hat mir, dass es zu einem gewissen Zeitpunkt tatsächlich so aussieht als könnten sie zum ersten Mal einen Fall nicht lösen. Das macht die Figuren irgendwie menschlicher. Und zeigt nebenbei auch, dass man niemals aufgeben sollte. Das tun die drei Freunde nämlich trotz dieser düsteren Aussichten auch nicht. Und so fällt ihnen letztlich doch noch etwas ein um den Drachen zur Strecke zu bringen.

Was die Sprecher anbelangt gab es für mich vor allem zweierlei zu bemerken. Einmal haben wir da Bert Franzke statt Klaus Dittmann als Kommissar Reynolds. Das überrascht und ich musste mich auch erstmal daran gewöhnen, aber dann hat er mir in dieser Rolle doch gefallen. Zweitens kommt es mir bei den Hauptsprechern von Folge zu Folge so vor als hätten sie die Ansage, möglichst cartoonig-schräg und überdreht rüberzukommen.  Speziell auf Yoshij Grimm alias Peter trirfft dies zu, und das ist dann unglaubwürdig und nervt auch schon mal. Tommi Piper ist einmal mehr als Porter zu hören, wirkte auf mich dieses Mal aber eher unsympathisch. .

Die Musik kommt wie üblich vetraut daher, legt aber zu gewissen Szenen auch mal Tempo zu um das Tempo des Geschehens zu unterstreichen. Das passt zusammen. Auch an den Geräuschen gibt es nichts weiter zu bemängeln. Bewährte „??? Kids“-Kost eben.

Mit dem vielen Grün machte das Cover auf mich auf den ersten Blick einen weihnachtlichen Eindruck. Erst dann habe ich den Drachen entdeckt, der durchaus ein wenig schaurig ausschaut. In Kinderaugen jedenfalls wohl. Ein Motiv, das der Story gerecht wird.

Fazit:  Eine ordentliche neue Folge, die der Fangemeinde sicher Spass machen wird. Allzu genau darf man nicht hinsehen / hinhören, aber ich schätze, der jungen Hörerschaft werden die kleinen unlogischen Momente kaum auffallen, und auf die jungen Hörer kommt es hier schließlich an.

Die drei ??? (188) – Signale aus dem Jenseits

Titel: Die drei ??? (188) – Signale aus dem Jenseits / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 80 min / Sprecher: Andreas Fröhlich, Judy Winter, Regina Lemnitz, Holger Mahlich ua

Inhalt: Mit den Toten Kontakt aufnehmen: An so etwas glauben die drei ??? nicht. Doch genau das scheint Astrala in „Karma Hour“, der neuen Lieblingssendung von Tante Mathilda, tatsächlich zu gelingen. Was steckt hinter den Fähigkeiten der geheimnisvollen Spiritistin? Und weshalb kommt sie Bob so bekannt vor? Die drei Detektive setzen sich auf ihre Spur und geraten dabei in die Schusslinie eines äußerst mysteriösen Verbrechers.


Nachdem die vorige Folge für mich ja nun nicht gerade zu den Highlights der Reihe gehörte, hatte ich gehofft, dass es mit dieser neuen Episode wieder ein bisschen bergauf geht. Und ich wurde nicht enttäuscht. Mir hat „Signale aus dem Jenseits“ ausnehmend gut gefallen. Es gibt zB ein Widerhören mit zwei alten Bekannten, die sicher niemand so richtig sympathisch in Erinnerung hat, und nicht eine Sekunde lang klingt das gezwungen als hätte man einfach keine neue Idee gehabt. Die Handlung ist von vorne bis hinten absolut stimmig und ich fand sie durchweg äußerst spannend. Und manchmal sogar ein wenig unheimlich. Man weiß nie sicher, welche der Frauen falsch spielt. Man grübelt ständig, was hinter den rätselhaften Vorkommnissen steckt und es gibt manchen wirklich überraschenden Dreh. Und wie das wohl funktioniert mit diesem angeblichen Kontakt zu den Toten hat mir ebenfalls lange Rätsel aufgegeben.  Auf die Auflösung wäre ich so nicht gekommen, aber sie ist nachvollziehbar und ergibt einen Sinn.
Außerdem hat es mir gefallen, dass Bob dieses Mal eine solch wichtige Rolle spielt und so oft im Mittelpunkt steht. Am Anfang war es zwar schon etwas seltsam, erstmal nur von ihm zu hören, aber irgendwie hatte das auch was für sich. Und das blieb bis zum Schluss so erhalten.

Judy Winter und Regina Lemnitz sind mir von dieser Folge am meisten im Gedächtnis geblieben. Ich mag Sprecherinnen mit solch markanten Stimmen einfach super gerne. Sie vermitteln einem sofort ein Bild ihrer Figur. Andreas Fröhlich bringt in vielen Szenen Bobs Verwirrung überzeugend rüber. Bob tat mir so einige Male ehrlich leid.

In Sachen Musik und Geräusche wird nicht gerade das Rad neu erfunden, aber die Klangkulisse fällt auch nicht negativ auf. Sie begleitet das Geschehen stimming und veranschaulicht gelungen das Geschehen. Mehr kann man nicht wollen.

Auf dem Cover geht es dieses Mal auch wieder zu, wie ich es von der Reihe erwarte. Mit kräftigen Farben und Elementen, die neugierig machen und ein bisschen schaurig wirken. Hier die Fratze in der Kugel und die blutroten Fingernägel.

Fazit:  In meinen Ohren eine rundum gelungene Folge. Spannend, rätselhaft und mal mit Bob im Mittelpunkt, was ich richtig cool fand.

Holy Klassiker (10) – Hänsel & Gretel

Titel: Holy Klassiker (10) – Hänsel & Gretel / Verlag: Holysoft Studios / Spielzeit: ca. 60 min / Sprecher: Liam-Ulysse Damerius, Lilli Martha König, Katja Brügger, Marc Schülert, Nina Goldberg ua

Inhalt: „Knusper, Knusper, Knäuschen… Wer knuspert an meinem Häuschen?“, raunt die verschlagene Hexe, wenn sie wieder einmal ein armes Kind dabei ertappt, seinen Hunger an ihrem Lebkuchenhaus zu stillen. Ihr eigener Appetit gilt jedoch viel mehr Menschenfleisch. Die Geschichte des Geschwisterpaares, das im Wald ausgesetzt einer Menschenfresserin begegnet, gehört zu den berühmtesten Märchen der Gebrüder Grimm.


Für Märchen bin ich allgemein nicht (mehr) zu haben. Ich halte sie für Kinder absolut wichtig, keine Frage, aber mir sind sie inzwischen zu oft vor Augen oder zu Ohren gekommen. Entsprechend bin ich an dieser Hörspiel eher verhalten herangegangen.
Allerdings war mir schon nach den ersten Minuten klar, dass ich diese Version zumindest nicht ganz jungen Hörern zu hören geben würde, denn auf eine düstere Art ist sie an zahlreichen Stellen durchaus unheimlich bis gruselig. Mich hatte sie so auf diese Art jedoch sofort am Haken. Ich habe lange nicht mehr so gebannt einer Geschichte gelauscht, deren Verlauf ich an sich seit Jahren in- und auswendig kenne. Ich fand die Geschichte trotzdem sagenhaft spannend, habe mich tierisch über die Mutter der Kinder aufgeregt, ein wahnsinniges Mitleid mit den Kindern gehabt und einfach die düstere, bedrückende und bedrohliche Atmosphäre genossen.
Ich hätte es vor dem Hören nie für möglich gehalten, aber so darf man sogar mir wieder solch altbekannte Märchen präsentieren, ohne dass ich abwinke.

Die Sprecherliste ist überschaubar, was mir wie üblich gut gefällt. Zu hören sind Liam-Ulysse Damerius, Lilli Martha König, Katja Brügger, Marc Schülert, Nina Goldberg, Julian von Daake und Marco Göllner als Erzähler. Jeder für sich liefert einen erstklassigen Job ab. In Hänsels Stimme liegt eine trotziger Mut, Gretel klingt überzeugend ängstlich und traurig, vor der Hexe schaudert man sofort, dem Vater hört man an, dass er von den Plänen seiner Frau gar nichts hält, dieses widerum klingt gemein und herzlos und der kleine Schorsch vom Anfang schwankt zwischen Vertrauen und Bedenken. Jede einzelne Emotion ist für den Hörer fühlbar. Der dunkle Ton des Erzählers verheißt ebenfalls nichts Gutes für die Kinder.

Die Musik kommt unaufdringlich daher, ist aber durchweg passig gewählt und eingesetzt und entspricht stets der Stimmung der jeweiligen Szenen. Die Geräuschkulisse ist authentisch und zaubert einem sofort Bilder vors innere Auge.

Das Cover gefällt mir mit den kräftigen Farben und dem düsteren Rahmen drumherum gut. Ich finde es allerdings etwas zu einladend für Kinder oder Eltern, die auf der Suche nach einem Hörspiel für den Nachwuchs sind. Nachwievor ist dies keine Version von „Hänsel & Gretel“, die ich der Altersgruppe für Märchen im Allgemeinen zu hören geben würde.

Fazit:  Ich hatte es nicht für möglich gehalten, aber ich fand dieses „Häsel & Gretel“ einfach nur grandios. So wunderbar düster, schaurig, spannend und auch traurig und erschreckend. Und dargebracht von Sprechern vom Feinsten!

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