Genre Jugend

Die Punkies (02) – Gitarrendieb on tour

Titel: Die Punkies (02) – Gitarrendieb on tour / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 69 min / Sprecher: Daniel Axt, Tobias Diakow, Flemming Stein, Erik Schäffler ua

Inhalt: Marlon, Kyle und Vince von der Band krashkiddz sind die großen Konkurrenten der Punkies. Um die drei Angeber beim großen Rockkonzert in der Schul-Aula in die Schranken zu weisen, hat Gitarrist Ben sich für den Auftritt der Punkies etwas ganz Besonderes ausgedacht: Er will ein Gitarrensolo auf einer alten Fender Jaguar-Gitarre spielen! Das kostbare Instrument gehört seinem Vater, der es wie seinen Augapfel hütet. Doch dann geschieht das Unfassbare: Beim Soundcheck vor dem Auftritt verschwindet die Fender spurlos! Nun steckt Ben böse in der Klemme! Die Punkies machen sich an die Aufklärung des Diebstahls. Stecken die Jungs von krashkiddz dahinter? Oder kommt der Dieb aus ihren eigenen Reihen?


Nachdem mir Folge 1 so unerwartet gut gefallen hatte, habe ich Folge 2 natürlich gleich hinterher gehört. Und ich muss sagen, ich bin einmal mehr begeistert.
Die Geschichte ist mit der Suche nach der verschwundenen Gitarre alleine schon spannend. Wer ist der Dieb? Es steht uA ein ganz böser Verdacht im Raum und als Hörer grübelt man sofort mit, ob er stimmen könnte. Eigentlich ist es unvorstellbar, aber eben nur eigentlich. Natürlich verdächtigen die Freunde auch die krashkiddz, doch in einem erstaunlich friedlichen Gespräch bringen diese sie auf oben erwähnte Fährte. Damit geht es dann richtig los.
Denn bei ihrer Suche bringen die Punkies sich nicht nur in eine brenzlige Situation. Immer wieder hat man Gelegenheit zu hoffen, dass sie aus der misslichen Lage dann auch wieder heile herauskommen.
Die Auflösung kommt dann richtig schön schlüssig daher. Und auch wenn sie in einer Hinsicht für einen geübten Detektivhörspielhörer  vielleicht etwas vorhersehbar ist, so hat sie letztlich doch noch eine Überraschung in petto.
Und einmal mehr beweisen die Punkies auch hier, dass sie eben nicht nur eine Band sind, sondern auch richtig dicke Freunde, was auch genauso deutlich rüberkommt.

In den Rollen der krashkiddz sind Tobias Schmidt, Tobias Diakow und Niels Rieke zu hören, die ihre Figuren angemessen überheblich klingen lassen, hier aber tatsächlich auch mal freundlichere Töne anschlagen. Robert Missler ist weiterhin als Eiscafébesitzer Guido mit von der Partie. Und auch wenn er es für mich hier und da mit dem italienischen Akzent etwas übertreibt, hat er mir Guido sehr sympathisch gemacht. Daniel Welbat darf sich hier als Ekel von der Autowerkstatt austoben, was ihm gut gelingt.

Wie schon bei Folge 1 geschrieben, ist mir die Musik der Punkies ein bisschen zu seicht, daher trifft das Titellied nicht ganz meinen Geschmack. Aber es ist ein Ohrwurm. Und erfreulicherweise sind zwischen den Szenen tatsächlich auch mal rockigere Stücke zu hören, was mir richtig gut gefallen hat.

Das Cover zeigt zwar keine Szene aus der Geschichte, macht aber mit der halb vermummten Gestalt mit der geschulterten Gitarre schnell auf sich aufmerksam und neugierig. Das passt so gut zum Titel.

Fazit: Auch Folge 2 hat mir wieder richtig gut gefallen. Für erprobte Detektivhörspielhörer ist sie eventuell in einem Punkt etwas vorhersehbar, drumherum geht es dafür aber wunderbar spannend und dramatisch zu. Somit kann ich auch diese Episode wieder wärmstens empfehlen und freue mich schon auf Folge 3!

Die Punkies (01) – Bühne frei für die Punkies

Titel: Die Punkies (01) – Bühne frei für die Punkies / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 69 min / Sprecher: Niels Rieke, Robert Missler, Daniel Axt, Patrick Bach ua

Inhalt: Eine erfolgreiche Band müsste man sein, und vor ausverkauften Hallen kreischende Fansbegeistern! Leonie, Ben, Aylin, Lucas und Nikolas haben diesen gemeinsamen Traum! Als Punkies wollen die fünf Freunde voll durchstarten. Doch der Weg zum Pop-Olymp ist steinig. Erst einmal muss ein Haufen Hits komponiert werden! Und dafür braucht man einen Ort, an dem man ungestört üben kann. Doch ihre Rivalen von der Band krashkiddz haben die gleichen ehrgeizigen Ziele und sind scharf auf denselben Proberaum! Als es den Punkies gelingt, ihnen ein Schnippchen zu schlagen, schwören krashkiddz Rache und blamieren die Punkies vor der ganzen Stadt bis auf die Knochen. Doch so schnell gibt sich ein Punkie nicht geschlagen!


Als ich das erste Mal von der Reihe hörte und das Cover sah, habe ich direkt abgewunken. Aber irgendwann siegte dann doch die Neugier. Allerdings mit keinen großen Erwartungen. Daher hat sich diese erste Folge für mich auch prompt als große und positive Überraschung herausgestellt.
Zunächst lernt man die Bandmitglieder kennen. Und auch die haben sich teilweise noch nie live gesehen. So hat man alle Gelegenheit, sich einzufinden. Und die Jungs und Mädels sind glücklicherweise auch schon Teenies und durch die Bank super sympathisch und normal. Keinerlei Starallüren, sehr fein!
So verfolgt man, wie sich die Band formiert und hofft mit ihnen, dass es mit dem ersehnten Proberaum klappt. Das sorgt für die erste Spannung. Die krashkids sind die Erzrivalen der Punkies und machen ihnen zusätzlich das Leben schwer, denn auch sie haben es auf den Raum abgesehen und spielen ihnen später einen gemeinen Streich. Plötzlich scheint für die Punkies alles den Bach runter zu gehen. Sie taten mir richtig leid. Aber dann raffen sie sich zum Gegenangriff auf und es wird erneut spannend und auch turbulent. Das macht Spass!
Zum Lachen oder zumindest zum Schmunzeln gibt es ebenfalls so einige Gelegenheiten.
Rundum also eine wirklich tolle erste Folge.

Daniel Axt alias Ben hat mir prima gefallen. Er lässt Ben sympathisch und clever rüberkommen und gibt in dieser Rolle auch den Erzähler. Mein Favorit unter den Hauptsprechern ist Jenny Maria Meyer als coole Leonie. Patrick Bach ist als Nikolas zu hören und der ist unüberhörbar ein ganz gewitztes Kerlchen. Tim Kreuer fällt die Rolle des Lucas zu, der bei ihm etwas hibbelig und aufgedreht rüberkommt. Aber vermutlich ist Stillsitzen und Ruhebewahren eben nichts für einen Schlagzeuger. Und dann ist da noch Merete Brettschneider als Aylin mit von der Partie. Dank ihr hat man sofort ein Bild von dem einfach nur netten Mädchen vor Augen. Damit sind die Punkie-Sprecher komplett.

Musik spielt hier logischerweise eine große Rolle. Ich muss gestehen, dass die Musik der Punkies nicht so mein Fall ist. Zu sehr weichgespülte Popmusik einfach. Ehrlicherweise sagt mir der rockige Stil der krashkiddz deutlich mehr zu. Mal schauen, ob das so bleibt. An den Geräuschen gibt es nichts zu bemängeln, hier ist alles top in Ordnung.

Warum habe ich beim Anblick des Covers damals sofort abgewunken? Weil ich diesen Cartoonstil schlichtweg nicht mag. Was soll das? Die Punkies sind keine Kinder mehr! Und die Geschichte klingt auch nicht so als wäre sie für eine so junge Altersgruppe. Wieso sehen die Figuren auf dem Cover dann aus wie dem Kinderprogramm im TV entsprungen?

Fazit: Diese erste Folge war eine echte Überraschung für mich. Sympathische, jugendliche Hauptfiguren, eine spannende Story und manch amüsante Szene. Musikalisch sind die Punkies zwar nicht mein Fall, aber ansonsten defintitiv. Ich freue mich schon auf Folge 2.

Ich hätte es wissen müssen (Tom Leveen / Leonie Landa)

Titel: Ich hätte es wissen müssen / Verlag: GoyaLibre / Spielzeit: ca. 269 min, 3 CDs / Buch: Tom Leveen / gelesen von: Leonie Landa

Inhalt: Seit drei Monaten ist die 16-jährige Victoria von der Außenwelt abgeschnitten: Ihre Eltern haben den Laptop und das iPhone konfisziert, der Kontakt zu ihren Freunden ist untersagt und ihr Bruder ignoriert sie konsequent. Victoria ist verzweifelt. Sie trägt doch keine Schuld daran, dass ihr ehemaliger Freund Kevin Selbstmord begangen hat! Die ganze Welt sieht das aber anders. Noch eine Nacht bis sie sich wegen ihrer
Mobbing-Attacken auf facebook vor Gericht verantworten muss. Und es kommt noch schlimmer: Ein unbekannter Anrufer droht Victoria damit, sich umzubringen, wenn er keine Hilfe von ihr bekommt.


Eine Geschichte über Cybermobbing und seine Folgen. Das klang interessant, auch wenn ich bei Storys zu solchen Themen immer skeptisch bin, weil ich nichts mehr hasse, als wenn mich Geschichten belehren wollen oder die ganze Zeit mit dem moralischen Zeigefinger winken.
Anfangs erfährt man noch nicht sofort, was vorgefallen ist, wieso in der Familie solch eine gereizte Stimmung herrscht und wieso Reporter das Haus belagern. Damit hat mich die Geschichte schon mal auf Anhieb gepackt. Erst nach und nach kristallisiert sich heraus, was vorgefallen ist. Und es ist ehrlich erschreckend.
So richtig hatte mich „Ich hätte es wissen müssen“ aber erst am Haken als Victoria den Anruf von Andy bekommt, der sie um einen Grund bittet, weshalb er keinen Selbstmord begehen soll. Ich fand das Gespräch -auch wenn es sich hier und da etwas zieht- einfach super spannend. Wer ist Andy? Heißt er wirklich so? Meint er es ernst? Wie wird sich Victoria entscheiden? Und wie kam es eigentlich zu den Vorfällen in ihrer eigenen Vergangenheit?
Geichzeitig habe ich diesen Teil als sehr eindringlich empfunden. Er regt schnell dazu an, sich Gedanken über das eigene Verhalten im Internet zu machen. Sich klar darüber zu werden, welch weitreichende Folgen vermeintlich flapsige Sprüche oder auch so ein scheinbar harmloses ‚Gefällt mir‘ haben können. Was man mit Fotos eigentlich gestattet und anrichten kann. Und wie einfach all das im Internet fatalerweise ist.
Die Geschichte regt allerdings wirklich in erster Linie zum Nachdenken an. Der von mir so gefürchtete moralische Zeigefinger kommt hier kaum bis gar nicht zum Einsatz. Alles an Botschaften ist sorgfältig in die Geschichte verpackt und erreicht auch so problemlos den Hörer.

Leonie Landa habe ich hier zum ersten Mal gehört und sie hat mir für diese Geschichte wirklich gut gefallen. Ihre klare, helle und junge Stimme passt prima zu der sechzehnjährigen Victoria und bringt deren Gefühlslagen gut rüber. Die Chatverläufe, die immer mal wieder eingefügt sind, liest sie mit eher neutraler Stimme. Für die übrigen Figuren hält sie ebenfalls den passenden Ton bereit.

Das Covermotiv zeigt sich in gedeckten Farben, was stimmig ist. Fröhliche Farbtöne wären hier fehl am Platze gewesen. Das Mädchen wirkt traurig und in Gedanken versunken, so wie man Victoria auch meistens antrifft. Ich bin an sich kein Fan von Frauen- und Mädchengesichtern auf einem Cover, aber dieser Story steht das gut.

Fazit:  Eine spannende und dramatische Geschichte um ein sehr aktuelles Thema, die den Hörer zum Nachdenken über eigenes Onlineverhalten anregt und mit Victoria und Andy mitfiebern lässt.

Team Undercover (19) – Die Rache des Geisterpiraten

Titel: Team Undercover (19) – Die Rache des Geisterpiraten / Verlag: Contendo Media / Spielzeit: ca. 51 min / Sprecher: Patrick Mölleken, Konrad Bösherz, Victor Neumann, Tanja Dohse ua

Inhalt: Die Freunde vom Team Undercover am Set eines echten Hollywoodfilms! Eddie, Hannah, Ben und Sarah dürfen bei Der Geistersturm einen Blick hinter die Kulissen werfen. Und geraten dabei natürlich sofort in einen neuen Fall. Offenbar versucht ein geheimnisvoller Saboteur, die Dreharbeiten mit allen Mitteln zu verhindern. Oder steckt hinter den Attentaten tatsächlich der Geist des gefürchteten Piratenkapitäns Crowscar, der vor Jahrhunderten auf See sein Unwesen trieb?


Die Abenteuer der Freunde in den USA gehen weiter und führen sie dieses Mal endlich ans Filmset. Dort gibt es natürlich viel zu entdecken. Deshalb macht man mit den Freunden erstmal einen kleinen Rundgang, bekommt einiges erklärt und lernt etwas dabei. Außerdem lernt man die wichtigsten Figuren kennen. Damit hat man dann auch das nötige Rüstzeug an der Hand für den weiteren Verlauf.
Die Vorfälle am Set werden zu anfangs bereits erwähnt, doch später erlebt das Team Undercover einige davon live und teilweise sogar am eigenen Leibe. Dass sie sich sofort daran machen, der Sache auf den Grund zu gehen, dürfte klar sein. Ihre Nachforschungen sorgen genauso für Spannung wie die dramatischen Vorfälle an sich. Viel Luft zum Durchatmen gibt es zwischendrin nicht, was bei gerade mal knapp 50 Minuten Spielzeit nicht weiter erstaunlich ist. Mir hat das so gut gefallen, ich mag es nicht gerne langgezogen. So ist gleichzeitig auch für Tempo gesorgt und man kommt aus dem Grübeln nicht mehr heraus, wer hinter den Ereignissen stecken könnte.
Am Ende wird es dann für die Freunde noch einmal richtig gefährlich und dramatisch. In diesem Falle ist es für wirklich mal kurz vor knapp mit der Rettung und der Auflösung des Falls.
Insgesamt hätte ich es mir allerdings gewünscht, es wäre wenigstens ab und zu ein bisschen gruselig zugegangen. Der Film um die Geisterpiraten hätte das doch eigentlich ganz gut hergegeben.

Ich habe einen Neuen in meiner kleinen Gruppe an Lieblingssprechern: Konrad Bösherz, der hier den Casey spricht. Ich finde, er hat eine sehr angenehme, außergewöhnliche Stimme, die ich gerne sehr viel häufiger hören würde. Annina Braunmiller-Jest ist als Chloe zu hören und lässt die Schauspielerin sehr sympathisch und überhaupt nicht abgehoben klingen. Gerald Paradies gibt dagegen einen eher brummigen Produzenten, was zu der Figur passt.

In Sachen Musik geht es abwechslungsreich zu. Oft erinnerten mich die Stücke ein wenig an Contendos Zauberakademie. Dazwischen sind maritime Musiken zu hören, dann und wann durchsetzt mit Geräuschen, die einen an Piratenfilme und Seemannsfilme denken lässt. Eine schöne, abwechslungsreiche und stimmungsvolle Untermalung.

Das Covermotiv wirkt unheimlicher als es die Geschichte auf der CD dahinter tatsächlich ist. Der Geisterpirat aus dem Titel ist natürlich zu sehen, den jungs steht der Schrecken ins Gesicht geschrieben und man fragt sich sofort, warum einer von ihnen waagerecht am Laternenpfahl hängt. Das macht neugierig.

Fazit: Auch das dritte USA-Abenteuer des Teams hat mir wieder gut gefallen. Ein interessanter Schauplatz, rätselhafte Vorfälle zum Miträtseln und Spannung vom Anfang bis zum Ende. Nur etwas gruseliger hätte es ruhig mal sein dürfen, so zwischendurch.

Ostwind (04) – Auf der Suche nach Morgen (Kristina Magdalena Henn, Lea Schmidtbauer / Anja Stadlober)

Titel: Ostwind (04) – Auf der Suche nach Morgen / Verlag: derHörverlag / Spielzeit: 5 CDs, ca 330 min / Buch: Kristina Magdalena Henn, Lea Schmidtbauer / gelesen von: Anja Stadlober

Inhalt: Der Frühling kommt nach Kaltenbach und Ostwinds Fohlen erobert alle Herzen im Sturm. Mika und Ora sind unzertrennlich. Doch in Maria Kaltenbach erwacht der alte Ehrgeiz. Sie sieht vor allem das große Potenzial der jungen Stute und begeht einen folgenschweren Fehler: Gegen Herrn Kaans Willen überredet sie Mika, das Fohlen auf einer Schau zu präsentieren – und am Morgen danach ist Ora spurlos verschwunden. Als die Suche nach ihr im Sand verläuft, ist Mika am Boden zerstört und kurz davor, die Hoffnung aufzugeben. Bis Tausende Kilometer entfernt, in der Wildnis Andalusiens, ein schwarzer Hengst seine Herde verlässt und auf Petros Hacienda auftaucht.


Bleiben wir noch kurz bei Ostwinds und Mikas Abenteuern. Und natürlich denen von Ora, denn das Fohlen stellt den Aufhänger zu diesem vierten Teil. Es war ja schon länger zu spüren, dass Maria Kaltenbach eben doch noch an der Sportreiterei hängt und auch der Zucht recht zugeneigt ist. Und da kommt ein Fohlen wie Ora gerade recht.
Solche Ausstellungen haben für mich immer einen sehr faden Beigeschmack. Ich bin absolut kein Fan von so etwas, daher kam mir das hier auch etwas arg verklärt rüber. Aber sei’s drum. Junge Pferdefreunde hören so etwas sicher mit anderen Ohren, von daher lasse ich es durchgehen.
Die Suche nach Ora ist wirklich spannend und man hat reichlich Gelegenheit zum Mitfiebern, Hoffen und Bangen. Gewürzt wird das noch mit der stets spürbaren Liebe zwischen Pferd und Mensch und ihrer geradezu unwirklichen Verbindung miteinander. Ein bisschen träumen darf man beim Hören also auch und so ein märchenhaftes Flair gehört wohl auch zu einer ordentlichen Pferdegeschichte, sogar, wenn die Figuren (und auch die Fans) im Laufe der gesamten Reihe älter und reifer geworden sind. Dieser gewissen Charme gehört einfach dazu
Und er tut der Spannung auch keinerlei Abbruch.

Selbstverständlich ist auch hier wieder Anja Stadlober zu hören, der es einmal mehr gelingt, das Wesen der Figuren, sowie die Atmosphäre an den Hörer zu bringen. Es ist auch ganz wesentlich ihr zu verdanken, dass man sich so gut in Mika und die anderen hineinversetzen und mit ihnen fühlen kann. Mir gefällt sei je her auch sehr gut, dass man die Figuren bei ihr gut unterscheiden kann und immer weiß, wen man gerade „vor sich“ hat.

Das Cover sagt über die Geschichte nicht gerade viel aus. Aber schön ist es allemale. Zum ersten Mal sieht man Ora und die Strandlandschaft im Hintergrund lädt zum Träumen ein. Von Mika ist kaum etwas zu sehen, aber die paar Haarsträhnen reichen doch.

Fazit:  Eine weitere Geschichte um Mika und die Pferde, die neben Spannung und Tempo auch viel Gefühl bietet und viel Raum für Träumereien lässt. Eben alles, was man als junge Pferdenärrin von einer Geschichte um Pferde erwartet. Wieder einmal rundum gelungen und sehr schön!

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