Genre Krimi & Thriller

Morgan & Bailey (13) – Töte deinen Nächsten

Titel: Morgan & Bailey (13) – Töte deinen Nächsten / Verlag: Contendo Media / Spielzeit: ca 60 min / Sprecher: Ulrike Möckel, Karin Lieneweg, Nana Spier, Peter Flechtner ua

Inhalt: Ein Krimi-Dinner auf einer abgelegenen Insel klingt nach der richtigen Abwechslung für Pfarrer Morgan und Pastorin Bailey. Doch bereits am ersten Abend wird aus dem Spiel bittere Realität. Ein Mitglied der illustren Gesellschaft wurde ermordet – und der Täter muss sich unter den Anwesenden befinden! Durch einen Sturm von der Außenwelt abgeschnitten, gehen die Schnüffler aus Heaven´s Bridge ein weiteres Mal auf Mörderjagd.


Eine Folge ganz nach meinem Geschmack! Um die Katze direkt aus dem Sack zu lassen. Wieso? Erstens gefällt mir das Setting. Ich mag es immer, wenn Krimis an einem abgelegenen Ort spielen, der gut zu überschauen ist. In diesem Falle ein altes Gemäuer auf einer abgelegenen Insel. Das wirkt sehr klassisch und entfaltet schnell eine wunderbare Atmosphäre. Solch ein Ort ist einfach ideal für eine Mörderjagd.
Zweitens, weil der Kreis der handelnden Personen und somit der Verdächtigen gut zu überblicken ist. Man lernt sie schnell kennen und kann sie sich gut merken und hat sie so für das weiteren Geschehen immer präsent. Natürlich kann man so auch schon früh beschließen, wen man mag und wen man weniger sympathisch findet, weshalb man demjenigen eine solch schaurige Tat glatt zutrauen würde. Man fängt quasi automatisch an, selber nach dem Täter zu suchen und Verdächtigungen anzustellen. Das macht Spaß und es ist immer schön, wenn man als Hörer diese Gelegenheit hat.
Zuletzt, ich habe seit einiger Zeit den Eindruck, dass Krimi-Dinner immer populärer werden. Daher hat es mir gefallen, eine solch aktuelle Sache als Aufhänger für die Geschichte anzutreffen. Außerdem ist es ein plausibler Grund, weshalb Morgan und Bailey mit von der Partie sind.

Schön, dass von Wolfgang Bahro hier so viel zu hören ist. Ich mag nämlich Dr. Ruben unheimlich gerne. Es gefällt mir, dass Wolfgang Bahro ihm einen solch lockeren Ton gibt, wo seine Figur doch einen Job hat, der nicht unbedingt für Humor spricht. Karin Lieneweg nimmt man die aufgeregte Silvia Gibbons sofort ab.

Besonders gelungen fällt dieses Mal die Geräuschkulisse aus. Die Insel mitten in stürmischer See wird toll in Szene gesetzt, ebenso das alte Gebäude mit seinem Raumklang. Stimmige Musikstücke runden das überaus positive Gesamtbild in diesem Bereich ab.

Pfeife und Lupe auf dem Cover passen gut zu dem klassischen Charakter dieser Episode. Das Gebäude im Nebel und hinter den knorrigen Bäumen vermittelt eine Idee von dem Ort, an dem die Handlung spielt.

Fazit:  Die Story kommt sehr klassisch rüber, was mir ausgesprochen gut gefallen hat. Durch den Schauplatz und den übersichtlichen Kreis an Charakteren bleibt die Handlung stets nachvollziehbar. Außerdem lädt es dazu ein, mitzuknobeln, was für Spannung sorgt und schlicht und einfach Spaß macht.

Professor van Dusen (13) – van Dusen spielt Theater

Titel: Professor van Dusen (13) – van Dusen spielt Theater / Verlag: Allscore / Spielzeit: ca. 49 min / Sprecher: Nicolai Tegeler, Udo Schenk, Christian Rode, Lutz Harder ua

Inhalt: Im New Yorker Stadtteil Harlem sterben Menschen, und niemand weiß, woran. Rechtsmediziner Calvert obduziert die Leichen, ohne auch nur den geringsten Hinweis auf die Todesursache zu finden. Hat vielleicht das Wasser aus dem Washington-Brunnen mit den eigentümlichen Todesfällen zu tun? Zumindest scheinen alle Verstorbenen in ihren letzten Stunden aus dem Brunnen getrunken zu haben. Als Reverend Harding an der rätselhaften Erkrankung stirbt, nachdem er mit Professor van Dusen und Hutchinson Hatch gesprochen hat, wähnen sich die beiden auf der richtigen Spur.


Beim Hören dieser Folge habe ich mich schnell gefragt, wann das Theater aus dem Titel beginnt, denn davon ist bis zur Überführung des Täters nichts zu erahnen. Da muss man sich also etwas gedulden.
Bis dahin wird man aber mit einem ganz abwechslungsreichen Fall bei Laune gehalten. Dabei ist es erstaunlicherweise recht fix klar, wohin der Hase eigentlich läuft. Genauso ist man sich auch über den Täter ziemlich bald im Klaren, Unterhaltsam ist der Weg zu all diesen Erkenntnissen auf jeden Fall, denn einmal mehr brilliert der Professor mit seiner Cleverness. Manche Gedankengänge und die Dialoge, in denen er sie darlegt, lassen einen dabei auch mal schmunzeln.
Zuletzt will natürlich der Täter auch noch überführt werden und dabei wird die Geschichte dann auch ihrem Titel gerecht. Gleichzeitig wird es dabei noch einmal spannend, denn die Darbietung des Professors ist so glaubhaft, dass man tatsächlich um ihn bangt.

Udo Schenk quasi in die Rolle eines Patholgen zu stecken, hat bei seiner Stimme seinen ganz eigenen Reiz. Er klingt wunderbar böse und zwielichtig, was einen genialen Kontrast zu van Dusens munterer Redeweise bildet. In einer kleineren Rolle ist der unlängst verstorbene Christian Rode zu hören und gibt mit ruhiger Stimme und überheblichen Ton einen Reverend, dem man ebenfalls nicht so recht trauen möchte.

Aufwendige und stimmungsvolle Musikstücke begleiten das Geschehen ebenso wie eine Vielzahl an verschiedenen Geräuschen. So ist alles wie immer sehr anschaulich und voll der typischen Atmosphäre der Reihe.

Das Cover gewährt dieses Mal einen Einblick in die Pathologie, was per se schon für eine spannende Handlung und Neugierde sorgt. Das passt gut zur Geschichte. Lachen musste ich über den armen Hatch rechts in der Ecke, der sich an diesem Ort nicht ganz so wohl fühlt.

Fazit: Anfangs sieht es aus als sei der Fall etwas zu einfach gestrickt. Das ändert sich aber schlagartig als es an die Enttarnung des Täters geht. Bis dahin wird man aber mit einer unterhaltsamen Erzählung bei Laune gehalten, bei der man dieses Mal sogar ein bisschen Mitknobeln kann.

Sherlock Holmes – Die neuen Fälle (36) – Remis in 10 Zügen

Titel: Sherlock Holmes – Die neuen Fälle (36) – Remis in 10 Zügen / Verlag: Romantruhe Audio / Spielzeit: ca. 80 min / Sprecher: Reent Reins, Jürgen Thormann, Lutz Harder, Peter Groeger ua

Inhalt: Aus der Royal Gallery im Palace of Westminster wird der Sovereign´s Orb gestohlen. Es handelt sich um eine mit Edelsteinen besetzte, goldene Hohlkugel, die einen zentralen Bestandteil der britischen Krönungsinsignien darstellt. Einer der Wachleute scheint verdächtig. Hat der Mann etwas mit dem Diebstahl zu tun? Sherlock Holmes ist Besucher eines Schachwettkampfes im Palace of Westminster und übernimmt die Ermittlungen.


Begeisterte Schachspieler mögen mir die folgenden Zeilen verzeihen, aber ich habe für Schach gar nichts übrig. Ich würde es gerne können, aber es war mir immer zu kompliziert, sodass ich die Lust verloren habe. Schachmeisterschaften zB im TV finde ich gähnend langweilig.
Daher ist es vielleicht nachvollziehbar, dass ich dieser Folge zunächst skeptisch gegenüberstand. Es gibt tatsächlich -vor allem zum Ende hin- auch Szenen, die ich entsprechend öde fand, aber zum Glück machen sie nur einen sehr kleinen Teil des neuen Falles aus.
Der wirkt erstmal auch gar nicht so komplex. Man traut es Holmes schließlich inzwischen ohne Probleme zu, einen Diebstahl aufzuklären. Selbst bei den kostbarsten Kostbarkeiten und entsprechender Tücke der Täter. Doch dieser Fall entwickelt sich stetig weiter. Es gibt immer mal wieder Momente, an denen man denkt, die Sache sei nunmehr aufgeklärt. Doch dann taucht doch wieder eine neue Frage auf, die es zu klären gilt. Somit täuscht der erste Eindruck und der Fall hat durchaus überraschende Wendungen zu bieten und ist demnach komplexer als gedacht.
Das hält einen beim Hören mit Leichtigkeit bei Laune. Es macht einmal mehr Spaß, Holmes (und natürlich Watson) bei seinen Nachforschungen zu begleiten und sein Kombinationstalent zu bewundern.
Wie üblich ist auch eine Spur feinsinniger Humor mit dabei, der vor allem in den Dialogen liegt. Ohne ihn kann ich mir eine Folge dieser Reihe gar nicht vorstellen und er ist einer der Hauptgründe, wieso dieser Holmes mein Lieblings-Holmes ist.

Es ist ein seltsames Gefühl, Christian Rode und Peter Groeger zu hören, wo man doch weiß, dass sie leider bereits verstorben sind. Sie passen so wunderbar zusammen und ergänzen sich zu einem unterhaltsamen und sympathischen Ermittlerduo, dem ich gerne folge. Ich hoffe wirklich, es gibt noch ein paar Folgen mehr, die bei der Romantruhe bereits „auf Halde“ liegen, sodass die beiden uns noch etwas erhalten bleiben. Jürgen Thormanns markante Stimme passt einwandfrei zu Greenhill und ein ständiger leichter Unterton sorgt dafür, dass man dem Schachspieler irgendwie nicht trauen will…

Stimmige Musikstücke sorgen in den Szenen für die nötige Atmosphäre. Wie gewohnt sehr dezent, aber doch wirkungsvoll.

Das Cover verrät bereits einiges über die Geschichte, aber doch nicht so viel, dass direkt alles verraten wäre. Stattdessen fragt man sich, was es mti Holmes am Schachbrett auf sich hat. Und natürlich auch, mit dem Ring.

Fazit:  Dieser Fall lässt sich vergleichsweise harmlos an. Eine sonderlich komplexe Handlung erwartet man eingangs nicht. Doch die Sache entwickelt sich. Kaum wirkt der Fall aufgeklärt, tut sich die nächste Frage auf. Das überrascht und hält bei Laune.

Mord in Serie (32) – Gemini

Titel: Mord in Serie (32) – Gemini / Verlag: Contendo Media / Spielzeit: ca 70 min  / Sprecher: Leon von Daake, Louis F. Thiele, Marc Schülert, Dagmar Bittner us

Inhalt: In der Nähe von Hamburg und München werden die verstümmelten Übereste von Frauenleichen gefunden.  Hängen diese grauenvollen Morde zusammen, obwohl die Tatorte so weit voneinander entfernt liegen? Die resolute Münchner Kommissarin Yvonne Bachmayer und ihr nüchterner Hamburger Kollege Ralph Jensen müssen sich bei ihren Ermittlungen gemeinsam in eine dunkle Welt vortasten, die derart schreckliche Taten
hervorbringt. Ihre Bemühungen bleiben nicht unbemerkt und schon bald schweben die Ermittler selbst in tödlicher Gefahr.


Es geht gleich weiter im Text mit dieser Reihe. Nur kurz vorweg: ein schöner Titel (mein Sternzeichen 😉 ) Diese Episode beginnt mit einem kurzen Vorspann, der anfangs rosarot wirkt, dann aber ins Gegenteil kippt. Soweit also ein ordentlicher Einstieg. Auch wenn er dem Hörer natürlich schon im Voraus verrät, welchen Serienkillern Jensen und Bachmayer bald darauf auf der Spur sind. Aus dieser Richtung kann also kaum Spannung kommen. Die zieht die Story dann mehr aus eben dieser Jagd, der Zusammenarbeit der beiden Kommissare und ihren Ermittlungen und Schlussfolgerungen. Das reicht aber allemale um den Hörer spannend zu unterhalten.
Dazu tragen natürlich auch die Szenen bei den Killern bei, die genug kranken Charme versprühen um für sich selbst zu punkten.
Etwas einfach gestrickt fand ich den entscheidenden Hinweis auf die Täter. So ein dummer Fehler? So lange unerkannt geblieben, so lange so gut im Verborgenen agiert und dann so eine Unachtsamkeit? Ich weiß ja nicht…
Sei’s drum, als sich auflöst, was die beiden mit ihren Taten bezwecken, kann man dann auf jeden Fall noch einmal schaudern. Und als es dann für die Kommissare, speziell für Frau Bachmayer, so richtig brenzlig wird, kommt auch nochmal Schwung ins Geschehen, sodass es bis zum Ende nicht langweilig wird.
Übrigens fehlt der Story genau ein einziger kleiner Funken mehr in eine bestimmte Richtung und man hätte sie auch recht gut bei den „Gespenster Krimis“ unterbringen können.

Wenn Leute einen fremden Dialekt imitieren sollen, dann ist das oft so eine Sache. Im Großen und Ganzen gelingt das den Sprechern hier ganz passabel. Allen voran Dagmar Bittner und Harald Schwaiger, so wirklich überzeugt haben sie mich aber nicht damit. Man hört eben doch, dass sie keine Bayern sind. Wieder andererseits: den Dialekt muss man auch erstmal auf die Reihe kriegen, ich sehe es ja ein. Louis F. Thiele liefert eine wirklich beendruckende Arbeit ab. Immerhin übernimmt er die Parts beider Zwillinge und schafft es doch, jedem einen ganz eigenen, kaputten Ton zu geben.

Leise und düstere Melodien begleiten die Story, oft durchsetzt mit markanten Geäruschen, die die Dramatik des Geschehens gut unterstreichen, den Hörer aufmerksam halten und das passige Flair aufkommen lassen.

Ein wirklich ganz und gar wunderschönes Covermotiv, anders kann ich es nicht sagen. So ein schöner schwarzer Vogel und dann das ausgehackte Auge, wunderbar düster. Und irgendwie auch wieder nur einen kleinen Schritt davon entfernt, auch das Cover eines gruseligen Hörspiels zieren zu können.

Fazit:  Wie geschrieben: es fehlt nicht viel und man hätte die Geschichte auch bei den „Gepsenster Krimis“ einsortieren können. Schaurige Morde, ein ebenso schauriger Plan der mörderischen Zwillinge und zwei angenehm verschiedene Kommissare, die der Sache auf den Grund gehen müssen. Das sorgt für Spannung und Unterhaltungswert. Nur der entscheidende Hinweis kam mir zu schlicht daher. Das fand ich schon fast unglaubwürdig.

Mord in Serie (31) – Life Unlimited

Titel: Mord in Serie (31) – Life Unlimited / Verlag: Contendo Media / Spielzeit: ca. 78 min  / Sprecher: Marion Musiol, Till Hagen, Katja Brügger, Sascha von Zambelly ua

Inhalt: Der Weg zur Unsterblichkeit führt über den Tod. Kryonik verspricht den Hoffnungslosen die Heilung aller Leiden und die Wiederauferstehung in einer besseren Zukunft.Dr. Jennifer Cohens Patient, der Millionär Greenwood, bittet sie bei der Diagnose Krebs um Hilfe. Er will sich vom Kryonikunternehmen „Life Unlimited“ einfrieren lassen. Die Ärztin ist zunächst misstrauisch, doch was sie bei den Nachforschungen entdeckt, geht weit über ihre Vorstellungskraft hinaus. Hat „Life Unlimited“ tatsächlich einen Weg gefunden, den Tod zu besiegen?


Die Geschichten zu den Folgen dieser Reihe kennt man bislang aus der Feder von Markus Topf. „LifeUnlimited“ hat nun Erik Albrodt beigesteuert und schon deshalb darf man gespannt sein, welche Wege sie einschlägt.
Die Geschichte beginnt bereits dramatisch mit einer Sterbeszene im Krankenhaus. In dem Tumult um das Geschehen kommt dank der Patienverfügung des Sterbenden schnell das Thema Life Unlimited auf den Tisch. Eine Firma, die sich auf Kryonik spezialisiert hat. Grundsätzlich teile ich die Ansicht der Ärztin, dass dieses Vorgehen Quatsch und unmöglich ist, aber seinen Reiz hat der Gedanke eben doch. Somit fiel alleine der Start schon ganz nach meinem Geschmack aus. Nachdem der Patient Life Unlimited übergeben wurde, hat sich das Thema für Dr. Jennifer Cohen zunächst für eine Weile erledigt, bis sie bei einem weiteren Patienten erneut damit konfrontiert wird. Da er ihr sehr am Herzen liegt, befasst sie sich näher mit seiner Geschichte und stellt erste Ungereimtheiten fest.
Was genau geht da vor sich bei Life Unlimited? Abgesehen davon, dass sich Menschen nicht einfach einfrieren und wieder auftauen lassen, muss noch mehr dahinter stecken. Das fühlt man schnell ganz deutlich und natürlich unterstellt man der Firma ebenso schnell irgendwelche kriminellen Machenschaften. Welche Schweinerei sie allerdings tatsächlich vorfolgt, erschließt sich erst nach und nach. Dabei wissen schaurigen OP-Szenen ebenso zu überraschen, wie die kranken Methoden der Geldmacherei, die Life Unlimited anwendet. Gänsehaut garantiert!
Die Ärztin findet bald Verbündete und geht der Sache mutig und entschlossen auf den Grund. Dabei begibt sie sich letztlich selber in Gefahr und gegen Ende hin hat man so nochmal eine gute Gelegenheit, mit ihr mitzufiebern und sich um sie zu sorgen. Ein wirklich gelungenes, dramatisches Finale.

Marion Musiol überzeugt in der Rolle von Dr. Cohen, indem sie für sie sowohl den abgeklärten Ton der Ärztin parat hat, als auch einen emotionalen Klang, wenn es die Handlung erfordert. Bastian Sierich ist es gelungen, mit ein gutes Bild von Reporter Fields zu vermitteln. Er lässt ihn etwas flapsig klingen, was mit gut gefallen hat. Und Till Hagen habe ich den Dr. Greenwood ebenfalls auf Anhieb abgenommen.

Besonders positiv ist mir dieses Mal die Geräuschkulisse aufgefallen. Ganz gleich, ob die Handlung gerade im OP-Saal spielt oder zu den ersten Momenten der Vorbereitung der „Konservierung“ eines Patienten, alles ist stets authentisch in Szene gesetzt. Stimmige Musiken setzen Akzente und sorgen für Atmosphäre. Insgesamt ein absolut rundes Bild in diesem Bereich.

Das Covermotiv macht auf ausgefallene Weise gleich auf Anhieb deutlich, was mit dem unbegrenzten Leben aus dem Titel gemeint ist. Eine coole Idee, über die ich beim ersten Blick lachen musste.

Fazit:  Diese Folge wird nicht von der üblichen 0815-Killern bevölkert, was mal eine schöne Abwechslung ist. Im Mittelpunkt stehen neben einem interessanten und reizvollen Thema, aber dennoch ganz und gar grausige und kriminelle Machenschaften. Und natürlich eine mutige Ärztin, die dem Wahnsinn ein Ende setzen möchte. Eine gelungene, unterhaltsame Mischung.

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