Hörbücher

Petronella Glückschuh – Tierfreundschaftsgeschichten (Dorothea Flechsig / Kornelia Boje)

Titel: Petronella Glückschuh – Tierfreundschaftsgeschichten / Verlag: Glückschuh Verlag / Spielzeit: ca. 79 min / Buch: Dorothea Flechsig / gelesen von: Kornelia Boje

Inhalt: Noch mehr Abenteuer mit Tieren! Petronellas Heldentaten bringen sie in schwierige Situationen! Es ist gar nicht so leicht, Stallhasen zu retten, Waschbären zu erziehen, Eierdiebe zu fangen und den Eltern klar zu machen, dass ein wahrer Tierfreund oft viel riskieren muss. Wieder macht Petronella Kinderträume wahr!


Endlich gibt es neue Geschichte von und mit Petronella! Dieses gewitzte Mädel mag ich einfach total gerne, denn wir teilen ohne Zweifel die Liebe zu Tieren. Dabei geht es hier nicht nur um typische Haustiere, aber doch immer um Tiere, denen jeder begegnen kann. So bleiben die Geschichte für Kinder gut greif- und vorstellbar.
In sechs mal längeren, mal kürzeren Geschichte erlebt Petronella neue Abenteuer mit den Tieren. Dabei hat sie es oft gar nicht so leicht und muss sich etwas einfallen lassen oder auch mal mit den Eltern diskutieren. All das meistert sie unglaublich liebenswert und charmant. Dabei sind nicht alle ihre Ideen und Gedanken so richtig vernünftig, aber sie ist ja nun mal auch ein Kind und sieht die Welt noch nicht mit erwachsenen Augen. Das ist so schön nah an den Hörern und regt ältere Hörer vielleicht an, auch mal Fünfe gerade sein zu lassen. Ich musste in dieser Hinsicht speziell bei der Guppy-Geschichte schon sehr lachen. Überhaupt gibt es einiges zum Schmunzeln. Auch die Story um die zusammengeklebte Blindschleiche und der überraschende Einzug einer Hühnerschar haben es da in sich. Die Episode um die Falken dagegen ist richtig schön spannend und hat sogar etwas ganz, wirklich nur ganz, dezent Schauriges an sich.
Gleichzeitig gibt es bei all dem Spass so ganz nebenbei auch wieder eine ganze Menge zu lernen. Über die Tiere allgemein, ihre Bedürfnisse, ihre Lebensräume, ihr Verhalten und natürlich (!) wie man mit ihnen umgehen sollte und wie eben nicht. Ich habe Petronella und ihre Freundin in der Hasengeschichte zB nur zu gut verstanden. Denn auch ich finde, dass man mit Hasen nicht so umgehen sollte, wie der Bauer es tut.

Kornlia Boje ist der Reihe treu geblieben. Ich liebe einfach ihre markante, warme Stimme, die sich -wie ich finde- so super für Kindergeschichten eignet, weil man sich beim Zuhören sofort wohlfühlt. Gleichzeitig trifft sie genau den richtigen, lausbübischen Ton, der so gut zu Petronella passt. Alleine dieser Ton ist mitunter schon für ein Lächeln gut.

Das Titellied macht Spass und bleibt schnell hängen. Man erfährt durch dieses Lied schon einiges über Petronella und ist so bestens eingestimmt für die anschließenden Geschichten.

Auf dem Cover ist natürlich Petronella inmitten von Tieren zu sehen. Aus den Geschichten sind nur Hündin Kordel und die Hasen zu sehen. Aber Blindschleichen und Falken gehören halt auch nicht so sehr in ein Gebäude. Die Tiere sind super goldig geraten und Petronella sieht einfach total liebenswert und gewitzt aus.

Fazit:  Auch dieser dritte Teil der Reihe hat mir wieder super gut gefallen. Sechs weitere wunderschöne, spannende, witzige und lehrreiche Geschichten, bei denen es immer auch etwas zum Lachen gibt und die stets nahe am Leben der jungen Hörerschaft sind. Wer Tiere liebt, der muss Petronella & Co. einfach kennenlernen!

Sturz in die Zeit (Julie Cross / Matthias Köberlin)

Titel: Sturz in die Zeit / Verlag: Argon Hörbuch / Spielzeit: ca. 729 min, 1 mp3-CD / Buch: Julie Cross / gelesen von: Matthias Koeberlin

Inhalt: Jackson Meyer, Student in New York, hält sich für einen ganz normalen Neunzehnjährigen, bis er zufällig feststellt: Er kann für ein paar Stunden in der Zeit zurückreisen. Alles ist nur ein harmloser Spaß, bis eines Tages die Katastrophe passiert: Zwei Fremde überfallen ihn und seine Freundin – und erschießen Holly. In seiner Panik stürzt Jackson in die Vergangenheit und landet plötzlich zwei Jahre vor dem Ereignis. Von da an hat er nur eines im Sinn: zurückzukommen und Holly zu retten.


Über 12 Stunden Hörbuch sind ein ganz schöner Brocken. Daher stand das Hörbuch bei mir auch geraume Zeit im Regal, aber nun habe ich mir nach und nach doch die Zeit dafür genommen. Ich mag Geschichten um Zeitreisen seit „Zurück in die Zukunft“. Meiner Meinung nach eine Richtung, aus der man viel machen kann, das einem noch nicht an jeder Ecke mal begegnet ist. Hier hat mir schon mal generell gefallen, dass es eine männliche Hauptfigur gibt. Das kommt mir im Jungendgenre im Verhärltnis viel zu selten vor. Jackson gefiel mir auch sonst, zumal er für sein Alter schon sehr vernünftig und bedacht ist. Und auch mit seinem nerdigen Kumpel bin ich schnell warmgeworden. Mit Holly hatte ich dagegen so meine Probleme. Ihre Figur bleibt sehr blass. Aber vielleicht ändert sich das im Verlauf der Trilogie ja noch. So ein erster Teil muss ja in vielerlei erstmal die Grundsteine der Story legen. Diese Zeit und Gelegenheit nimmt „Sturz in die Zeit“ auch wahr, was ich ganz berechtigt finde.
Dennoch muss man auf Spannung und Action keineswegs verzichten. Alleine die Zeitsprünge sorgen schon für Schwung und Tempo. Und Jackson hat auch immer wieder gefährliche Situationen zu meistern, da fiebert man schnell mit. Allerdings muss ich auch sagen, dass es Momente gibt, in denen gerade damit etwas übertrieben wird. Da muss man gut bei der Sache sein um durchzublicken. Vor allem, weil man ja obendrein noch stetig grübelt, was eigentlich hinter den Ereignissen stecken könnte. Dieser erste Teil gibt so manches Rätsel auf und ich hoffe sehr, dass all diese Ereignisse, Finten und verschiedenen Handlungsfäden letztlich zu einer schlüssigen Auflösung führen werden. Ein paar Zweifel habe ich daran schon, muss ich zugeben. Eben weil es -wie erwähnt- hier und da etwas viel wird.

Matthias Koeberlin kann man ohne Probleme über längere Zeit hinweg lauschen. Seine ruhige Stimme hat mir das ausgesprochen leicht gemacht. Gleichzeitig hört man bei ihm gut heraus, wen er gerade spricht bzw liest. Das ist bei einer solchen Geschichte, die schon im ersten Teil recht komplex wird, für mich ganz wichtig.

Das Cover gefällt mir insgesamt gut. Es wirkt düster und mysteriös, der Nebel hat etwas und die ins Dunkel getauchte Stadt ebenfalls. Jackson ist mir dagegen etwas zu offensichtlich am Computer entstanden. Wieder andererseits finde ich es gut, dass man dem Hörbuch kein Schönlingsgesicht aufgedrückt hat wie es so oft bei (Hör)büchern mit Mädchen auf dem Cover der Fall ist. Da bin ich also etwas unentschlossen.

Fazit:  Dieser Auftakt einer Trilogie nimmt sich zwar Zeit um die Grundsteine für die ganze Story zu legen, hat dabei aber auch rasante und spannende Szenen in petto. Langweilig wird es also nicht. Hier und da hatte ich aber auch den Eindruck, dass für einen ersten Teil etwas zu viel aufgeboten wird. Da muss man schon bei der Sache sein, um auf dem Laufenden zu bleiben und den Durchblick zu behalten. Ich hoffe, diese Masse schon zu Beginn endet im Laufe der Trilogie nicht gänzlich im Chaos.

Couchsurfing in Russland – Wie ich fast zum Putin-Versteher wurde (Stephan Orth / Shenja Lacher)

Titel: Couchsurfing in Russland – Wie ich fast zum Putin-Versteher wurde  / Verlag: derHörverlag / Spielzeit: ca. 453 min, 1 mp3 CD / Buch: Stephan Orth / gelesen von: Shenja Lacher

Inhalt: Das Dorf einer Weltuntergangssekte in Sibirien, eine Diamantenmine in Jakutien, eine Hippie-Villa auf der Krim: Es sind Orte wie diese, an denen Bestsellerautor Stephan Orth nach dem wahren Russland sucht, jenseits von Propaganda und Nachrichten. Auf seiner Reise von Couch zu Couch, von Gastgeber zu Gastgeber ergibt sich ein persönliches Bild dieses riesigen Landes, das derzeit ein zweifelhaftes Comeback auf der weltpolitischen Bühne feiert. Und gleichzeitig auf der Suche nach sich selbst ist.


In diese Reihe steige ich mit diesem Hörbuch quer ein. Den Iran-Vorgänger kenne ich -bislang jedenfalls- nicht. Da ich aber für Erzählung ums Reisen immer zu haben bin (gerne auch um ausgefallene Arten des Reisens), habe ich mir nun diesen zweiten Teil vorgenommen. Von Couchsurfing hatte ich zwar schon gehört und eine vage Vorstellung davon, es klang auch immer spannend, aber Genaueres wusste ich nicht. Das hat sich mit diesem Hörbuch nun geändert. Und auch wenn ich mir nun ziemlich sicher bin, dass das eher nicht so mein Ding ist, so fand ich es doch super interessant und spannend.
Genauso spannend wie Stephan Orths Reise an sich, denn über Russland meinte ich zwar einiges zu wissen, immerhin beliefern einen die Medien ja reichlich Infos, speziell in den Nachrichten. Doch über die Menschen dort, die Menschen wie du und ich, erfährt man wenig bis nichts. Das ist hier nun ganz anders, denn jeder von Stephan Orths Gastgebern gewährt einem einen Blick auf genau diese Menschen. Und das Bild, das dabei bei einem entsteht, sieht deutlich anders aus als das, das in den Medien vom Land Russland gemalt wird. Ich habe mich beim Hören wohl gefühlt mit den Figuren und ja, das hatte ich vor dem Hören eher nicht so erwartet.
Gleichzeitig erfährt man eine ganze Menge über Russland, seine Sehenswürdigkeiten, die besonderen Landschaften und die Kultur des Landes. Fremde Länder finde ich immer spannend und tatsächlich hat mich das Hörbuch unerwarteterweise ein bisschen (mehr) neugierig auf dieses Land gemacht.

Shenja Lacher habe ich hier zum ersten Mal gehört und er hat mir das wirklich lange Hörbuch wunderbar kurzweilig gestaltet. Er fängt den Humor der Erzählung genauso gut ein wie die ernsten Töne und liest angenehm leicht. So fällt es einem wirklich leicht, ihm auch über solch eine lange Zeitspanne hinweg aufmerksam zu lauschen.

Die Bailius-Kathedrale auf dem Cover ist eine wirklich gute Wahl. Sie dürfte jeder kennen, der schon mal Bilder von Moskau gesehen hat. Ein wirklich schönes und beeidnruckendes Gebäude. Davor „schläft“ Couchsurfer Stephan Orth, was dem Thema „Couchsurfing“ Rechnung trägt. Im Inneren des Booklets findet man noch Fotos von seiner Reise und eine Übersichtskarte über seine Route. Alleine die habe ich mir schon mit großen Interesse anegschaut.

Fazit: Über den Iran weiß ich noch weniger als über Russland, daher werde ich mir den ersten Teil defintiv auch noch anhören. „Couchsurfing in Russland“ fand ich nämlich ausgesprochen unterhaltsam, spannend und interessant. Es verändert das Bild, das man bisher von diesem Land hatte und weckt Interesse. Es beantwortet aber auch Fragen und gewährt einen Einblich in das Leben in Russland. Das Leben der ganz normalen Menschen dort. Und eigentlich finde ich, dass man durch sie überhaupt erst das Wichtigste über ein Land lernen kann.

Totenstille im Watt – Sommerfeldt taucht auf (Klaus Peter Wolf)

Titel: Totenstille im Watt – Sommerfeldt taucht auf / Verlag: GoyaLit / Spielzeit: ca. 344 min, 4 CDs / Buch: Klaus-Peter Wolf / gelesen von: Klaus-Peter Wolf

Inhalt: Er ist der Arzt in Norddeich, dem die Menschen vertrauen. Ein Doktor aus Leidenschaft. Er behandelt seine Patienten umfassend. Kümmert sich rührend nicht nur um ihre Wunden, sondern nimmt sich auch ihrer alltäglichen Sorgen an. Hört ihnen zu. Entsorgt auch schon mal einen brutalen Ehemann. Verleiht Geld, das er nicht hat. Keiner weiß, dass er ein Mann mit Vergangenheit ist. Einer anderen Vergangenheit, als manche sich das vorstellen. Der jetzt mit neuer Identität ein neues Leben lebt. Wer ist dieser Dr. Sommerfeldt?


Klaus-Peter Wolfs Ostfrieslandkrimis lese ich hin und wieder wirklich gerne. in „Totenstille im Watt“ spielt Hauptkommissarin Ann-Kathrin Klaasen zwar auch eine Rolle, aber eben nicht die Hauptrolle. Die hat der vorgebliche Arzt Dr. Bernhard Sommerfeldt inne. Aus dessen Sicht wird die Geschichte auch erzählt. Somerfeldt hat zwar hier und da etwas wunderliche Ansichten, macht sich im Ort aber schnell einen guten Namen. Es ist schon interessant, wie leicht man sich offenbar als Arzt verkaufen kann, auch wenn man gerade mal ein paar Semester Medizin auf dem Buckel hat. Einfach dadurch, wie man mit den Patienten umgeht und ihnen stets mit Rat und Tat zur Seite steht. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass das in einem kleinen Ort eine ganze Weile klappen würde.
Mir war Sommerfeldt zwar nicht unbedingt sympathisch, aber ich habe irgendwie doch gehofft, dass man ihm und seinen Morden möglichst nicht auf die Schliche kommen möge.
Denn nachdem man eingangs ausreichend Zeit hatte, sich an die Figuren zu gewöhnen, sich mit ihnen soweit möglich anzufreunden, wird die Story doch schnell irgendwie schräg und man spürt, dass da irgendetwas mit Sommerfeldt nicht stimmt. Und genau das hatte für mich einen unglaublichen Reiz. Solche Geschichten mag ich einfach total gerne. Die so ein bisschen neben der Spur sind. Und Sommerfeldt ist abseits seiner ärztlichen Tätigkeit gewaltig neben der Spur, wie sich nach und nach herausstellt. Und plötzlich steckt man doch in einem waschechten Krimi, was man anfangs vielleicht nicht so empfunden hat. Nur eben mal aus der Perspektive des Täters erzählt, aber nicht minder spannend als die Genre-Kollegen, in denen die Ermittler im Mittelpunkt stehen.

Gelesen wird „Totesntille im Watt“ vom Autoren selber, was ich für eine ausgezeichnete Wahlt halte. Man hört sofort, wie gut er seine Geschichte und seine Figuren kennt. Er liest locker und mit passendem nordischem Dialekt. Da macht das Zuhören Spass und ist auch über längere Zeit hinweg niemals anstrengend.

Das Cover erinnert mit den Blautönen und dem Titelschriftzug doch schon sehr an die Ostfrieslandkrimis, was einen starken Wiedererkennungswert hat. Fans der Ostfrrieslandkrimis dürften sofort auf das Hörbuch aufmerksam werden.

Fazit: Mir hat der Auftakt der kleinen Reihe um Sommerfeldt gut gefallen. Die Perspektive des Täters war wirklich interessant zu hören und mal eine Abwechslung. Auch wenn es anfangs nicht so wirkt, plötzlich steckt man dann doch in einem echten Krimi, der mit Spannung nicht geizt. Tja, und irgendwie mochte ich Dr. Sommerfeldt trotz seiner Missetaten. Das habe ich auch noch nie über einen Täter gesagt. Ich freue mich auf die nächsten Geschichten um ihn.

Der zauberhafte Wunschbuchladen (Katja Frixe / Uta Dänekamp)

Titel: Der zauberhafte Wunschbuchladen / Verlag: Oetinger Audio / Spielzeit: ca. 175 min, 3 CDs ungekürzt / Buch: Katja Frixe / gelesen von: Uta Dänekamp

Inhalt: Furchtbar, wenn die beste Freundin in eine andere Stadt zieht! Wie gut, dass Clara noch Frau Eule und ihren Buchladen hat. Umgeben von all ihren Lieblingsbüchern, dem reimenden Kater Gustaf und dem sprechenden Spiegel Herrn König fühlt sie sich nicht so allein. Ganz besonders nicht in kuscheligen Mondscheinlesenächten. Denn wie sagt Frau Eule so schön: „Heute ist kein Tag für schlechte Laune!“


Als waschechte Leseratte hatte mich das Hörbuch alleine schon mit Titel und Cover am Haken. Ich liebe es, in Buchläden zu stöbern. Bestimmt erst recht, wenn es ein so schöner, zauberhafter und verwunschener Buchladen wäre, wie der, in den Clara sich gerne zurückzieht. Er wird wunderbar anschaulich beschrieben, sodass man sich sofort dorthin wünscht. Auch wegen der liebenswerten „Bewohner“ wie Frau Eule und dem frechen Kater Ich konnte Clara nur zu gut verstehen, solch einen Ort müsste eigentlich jeder haben. Überhaupt fiel es mir wunderbar leicht, mit Clara „Freundschaft zu schließen“. Sie ist eine sehr liebenswerte Figur, die sich leider mit allerlei Problemchen herumschlagen muss. Ihre beste Freundin wird wegziehen, weil es bei deren Eltern nicht zum Besten steht und in der Schule ist es ebenfalls nicht immer leicht.
Problemchen also, die bestimmt auch die jungen Hörer kennen dürften. So magisch die Geschichte ist, sie ist also doch auch sehr nahe im realen Leben. Diese Kombination gefällt mir immer sehr gut und auch hier ist sie toll gelungen. Ich konnte mich schnell und gut in Clara hineinversetzen und mit ihr fühlen. Dabei gab es oft etwas zum Lachen, doch es sind auch nachdenkliche, rührende Momente mit dabei.
Die große Frage ist natürlich, ob Claras Freundin Lene tatsächlich wegziehen wird. Obwohl es eine Geschichte für die jüngeren Hörer ist, lässt sie sich nicht bereits nach kürzester Zeit vorhersehen und beantworten. Aber wenn Frau Eule sagt, dass heute kein Tag für schlechte Laune ist, dann müsste doch eigentlich alles gut ausgehen. Oder? Man weiß es lange nicht, wodurch es auch lange spannend bleibt.

Uta Dänekamp habe ich hier zum ersten Mal gehört und es hat mir sofort gefallen, wie sie die Geschichte liest. Sie hat eine passend junge Stimme und liest herrlich lebendig, mit viel Schwung und Humor. Aber eben auch mit ernsteren Tönen, wenn es bei Clara mal nicht so lustig zugeht. Ich hatte keine Mühe, Uta Dänekamp über längere Zeit hinweg zu lauschen.

Das bunte Cover gefällt mir bei jedem Anschauen noch einen Ticken besser. Es macht Spass, die Bücher zu betrachten und man bekommt direkt einen Einblick in den Buchladen aus dem Titel. Der Kater ist so goldig und Clara sieht sympathisch und ein bisschen frech aus.

Fazit:  Es gibt sie wirklich, die Magie der Bücher. Erst recht in diesem Buchladen. Eine wunderschöne Geschichte voller Magie, Phantasie, aber auch ganz realen Themen, denen sicher viele Kinder mal begegnen. Eine rundum gelungene und zauberhafte Mischung.

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