Hörspiele

Die drei ??? (199) – …und der grüne Kobold

Titel: Die drei ???  (199) – …und der grüne Kobold / Verlag: Europa / Spielzeit: ca 76 min / Sprecher:  Oliver Rohrbeck, Udo Schenk, Axel Milberg, Heidi Berndt ua

Ein grüner Kobold mit blechernem Herzschlag, der nachts über die Flure geistert. Wahrlich keine gute Werbung für ein Hotel und eher abschreckend für die Gäste. Außer es handelt sich um Justus, Peter und Bob! Keine Sekunde glauben die drei Detektive, dass Kobolde wirklich existieren. Bis sie die Bilder der Überwachungskamera zu Gesicht bekommen. Sieht das, was die drei ??? da entdecken, nicht doch wie ein Kobold aus?


Dieses Mal ist es also ein Kobold, mit dem es die drei Detektive zu tun bekommen. Er hat Tante Mathilda erschreckt und aus dem Hotel flüchten lassen, in dem er umgeht. Das geht natürlich gar nicht. Der Sache muss auf den Grund gegangen werden. Zumindest mit dem Schauplatz, dem Hotel, hat die Geschichte soweit alles richtig gemacht. So ein alter Kasten, schon optisch ein bisschen unheimlich, düstere Gänge und ein esoterisch angehauchtes Betreiberehepaar, das kann sich erstmal durchaus hören lassen. Alles ist schön anschaulich und stimmungsvoll in Szene gesetzt.
Knackpunkt in meinen Ohren bei dieser Folge ist schlicht ihre Länge von deutlich über 70 Minuten. Denn trotz besagtem, gelungenen Setting und zahlreichen Wendungen, geht über eine solche Zeitspanne hin immer mal wieder die Spannung flöten. Das ist auch deshalb schade, weil man so noch nicht mal dafür belohnt wird, dass man so lange konzentriert bei der Sache bleibt. Das frustriert halt auch ein bisschen.
Die Auflösung hat alldem dann noch die Krone aufgesetzt. Erstmal (und ja, mich regt das auch nach fast 200 Folgen noch auf!), es wird doch wohl hoffentlich niemand glauben, dass sich eine ganze Gruppe von Erwachsenen von einem Teenager (was Justus ja nun mal ist) zusammentrommeln lässt und seinem auflösenden Monolog dann auch noch fast eine Viertelstunde lauscht?! Obendrein passte für mich des Rätsels Lösung irgendwie nicht vor den Rest des Falls. Avocadocreme, ist klar…
Zuletzt noch ein paar Worte zu dem vegan geführten Hotel. Ja, ich selber lebe vegetarisch, wo es ohne Probleme geht, auch vegan. Ich habe mich weder angegriffen, noch beleidigt gefühlt. Ich finde aber man hätte das Thema neutraler behandeln können. Man muss ja keine Werbung für den Veganismus machen, aber ihn konstant als komisch bis hin (bei den Speisen) als ekelhaft darzustellen, muss genauso wenig sein.

Im Gegensatz zur Story haben mir die Sprecher durchweg gut gefallen. Schön war es, Udo Schenk mal nicht als den Bösewicht zu hören. Hier darf er einer interessanten Figur seine Stimme leihen und gibt ihr dabei etwas Geheimnisvolles. Henrike Fehrs angenehme Stimme und ihr lebendiger Ton haben mir schnell ein Bild der jungen Elodie vermittelt. Besonders hat mir aber Werner Cartano alias Spencer gefallen. Dank ihm hat diese Figur wirklich Eindruck bei mir hinterlassen.

Die eingesetzten Musikstücke sind gut gewählt und passend platziert, was für Atmosphäre sorgt. Und auch die Geräuschkulisse kann sich hören lassen und gestaltet das Geschehen lebendig.

Das Covermotiv lässt einen den Kobold im Spiegel sehen, im Vordergrund gibt es nur die grüne Klaue. Eine interessante Idee, wie ich finde. Da muss man schon einmal mehr hinschauen um alles nur erfassen.

Fazit: Schauplatz und der Kobold legen eigentlich einen soliden Grundstein für diese Geschichte. Doch habe ich sie als zu lang empfunden, sodass trotz mehrerer Wendungen die Spannung zwischendrin immer mal wieder verpuffte. Außerdem passte die Auflösung für mich nicht mit dem vorangegangenen Geschehen zusammen.

Benjamin Blümchen (139) – Der Dinosaurierknochen

Titel: Benjamin Blümchen (139) – Der Dinosauerierknochen / Verlag: Kiddinx / Spielzeit: ca. 40 min / Sprecher: Jürgen Kluckert, Detlef Bierstedt, Klaus Dieter Klebsch, Ulrike Stürzbecher ua

Als Benjamin und Otto mit Daisy, der Hündin von Baron von Zwiebelschreck Gassi gehen, buddelt sie einen Dinosaurierknochen aus. Professor Hieroglyphus ist begeistert: Genau dieser fehlt noch im Dinosaurierskelett des Neustädter Museums. Also wird der Knochen in der Museumswerkstatt präpariert. Doch am Morgen ist er verschwunden!


Mir hat ja bereits die vorige Folge wirklich gut gefallen, und das hat mich bereits überrascht. Ich weiß nämlich noch, dass ich bisher keine sonderliche hohe Meinung zu den neuen Benjamin-Folgen hatte. Umso verblüffter bin ich, dass auch dem “Dinosaurierknochen” ein Kompliment machen muss. Einzig, dass man neuerding immer sofort mitten hinein ins Geschehen geschubst wird, sagt mir gar nicht zu. Ich denke jedes Mal, ich habe versehentlich die Zufallswiedergabe aktiviert.
Egal. Benjamin betreut also Daisy, die Hundedame von Baron von Zwiebelschreck. Die buddelt den Dinosaurierknochen aus und damit nimmt die Geschichte ihren Lauf. Was mir daran so gut gefallen hat ist, dass es mal nicht so geradlinig und vorhersehbar zugeht. Als der Knochen plötzlich verschwunden ist, rätseln Benjamin, Otto und Karla ganz schön, wer dahintersteckt. Verdächtige gibt es genug, aber irgendwie traut man niemandem den Diebstahl zu. So kann man für diese Serie durchaus recht lange mitknobeln, was Spass macht und für Abwechslung sorgt.
Die Auflösung ist dagegen dann schon etwas lasch, aber immerhin ganz witzig.
Und was ich der Folge ganz hoch anrechne: die scheinbar so offensichtlichen Bösewichte heißen glücklicherweise nicht Hinki und Pinki. Ich hatte es schon befürchtet und war endlos erleichtert als es nicht so war. Ich bin kein Fan neuer Charaktere bzw Gastfiguren in dieser Reihe, aber statt den beiden ist mir jeder recht.
Am Ende, quasi nach der eigentlichen Geschichte, gibt es noch einen Bonus-Track, in dem man etwas über den Saurier erfährt um dessen Knochen es zuvor ging. Natürlich von Benjamin und Otto. Eine schöne Idee, wie ich finde.

Was ich der Folge dagegen ganz schwer übelnehme ist, dass sich Anja Rybiczka auf das Nervigste durch die Geschichte kläfft. Ehrlich, Kiddinx, habt ihr kein echtes Hundegebell irgendwo im Archiv schlummern? Lobend sind dagegen Klaus Dieter Klebsch und Detlef Bierstedt zu erwähnen, die ein sehr spaßiges Touristenduo mimen: nämlich Bruce und Wayne. Ich bezweifle, dass Dreijährige den Gag verstehen, ältere Hörer dagegen sehr wohl. Da musste ich wirklich grinsen.

Musik und Geräusche: ja. Das Titellied und einige kleine Effekte, die sich gut einfügen und das Geschehen ein bisschen anschaulicher machen. Ganz getreu dem Stil dieser Reihe eben.

Obwohl es in der Geschichte eine Reihe neuer Figuren gibt, sind auf dem Cover nur die Hauptfiguren zu sehen. Vor einem Dinosaurierskelett natürlich. Mir gefällt das so. Mit den anderen Charakteren oder gewissen Szenen hätte das Motiv sicher überladen gewirkt.

Fazit:  Einmal mehr eine Folge, die mir Spaß gemacht hat. Sie ist mal nicht so geradlinig und vorhersehbar, was durchaus für etwas Spannung sorgt und Gelegenheit bietet, ein bisschen mitzuknobeln. Trotzdem verliert sich die Handlung darin nicht, sondern findet gegen Ende gut zu sich zurück.

Die drei ??? (198) – Die Legende der Gaukler

Titel: Die drei ???  (198) – Die Legende der Gaukler / Verlag: Europa / Spielzeit: ca 70 min / Sprecher: Andreas Fröhlich Herma Koehn, Katja Brügger, Sascha Rotermund ua

Ein kleiner Zirkus hält Einzug in die Stadt und mit ihm die schaurige Legende der zwei Lebenden und der drei Toten. Doch die Gaukler schweigen eisern über die seltsamen Phänomene, die die drei ??? in den Bann ziehen – denn wer über die Legende spricht, den überkommt schreckliches Unheil. Keine guten Voraussetzungen für Justus, Peter und Bob, die sich außerdem fragen müssen, was es mit ihrem mysteriösen Auftraggeber auf sich hat. Können sie das Geheimnis der Gaukler lüften?


Aus ganz verschiedenen Gründen kann ich mit dem Thema “Zirkus” nichts anfangen. Möglich, dass die Vorzeichen für diese Folge schon alleine aus der Richtung nicht gut standen. Dass ich am Ende des Hörspiels aber wortwörtlich kopfschüttelnd dasaß (und zwar jedes Mal), hatte aber doch andere Gründe.
Allem voran, dass das, was man zu Beginn für den neuen Fall hält, nach einer Weile quasi mit einem *Ätsch* als Finte aufgelöst wird. Man hat die drei Detektive doch tatsächlich hinters Licht geführt und ausgenutzt! Sowas aber auch!
Und jetzt? Das kann es schließlich noch nicht gewesen sein, das wäre wirklich etwas kurz für eine Folge.
Zum Glück (wenn man so will) nimmt der eigentliche Fall aber jetzt erst seinen Lauf. Sonderlich schnell ist er dabei allerdings nicht unterwegs. Die Handlung zieht sich im Gegenteil wie Kaugummi und ist gespickt mit hanebüchenen Ideen, bei denen man sich nur die Haare raufen kann.
Es gibt keine einzige Szene, die auch nur einen Funken spannend wäre, weil faktisch nichts passiert. Die drei Detektive rödeln so vor sich hin und die Gaukler machen durchweg einen auf super geheimnisvoll ohne dass dieser Eindruck aber beim Hörer ankommt. Ich fand die Handlung dadurch auch null flüssig im Erzählstil. Das ist alles so holprig wie der Weg, der die Gauklertruppe auf ihren Festplatz geführt hat.
Und dann ist das noch die Auflösung. Selten etwas so Lasches zu hören bekommen in dieser Serie. Nicht mal hier gibt es für länger als 30 Sekunden mal etwas Dramatik. Danach ist alles nur noch Quatscherei und so wirklich böse hat der Täter das ja alles auch nicht gemeint. Es tut ihm ja sogar leid, ach Gottchen, wie rührend! Das kann nicht der Ernst dieser Geschichte sein…

Der überwiegende Anteil der Namen auf der Sprecherliste sagte mir gar nicht. Das will aber weder etwas heißen, noch ein Qualitätsmerkmal sein. Darum gebe ich auf solche ersten Eindrücke nichts und warte erstmal ab. Mit Santiago Ziesmer in einer wichtigen Rolle hat man zB alles richtig gemacht. Er gibt einen überzeugenden Elliot Littlehorn und den Gaukler nimmt man ihm bei seiner Darbietung am Anfang auch schnell ab. Manuela Eifrig hat mir tatsächlich auch recht gut gefallen. Sie bringt die verschiedenen Launen ihrer Figur gut rüber. Davon abgesehen haben Julian Horeyseck, Malin Steffen, Vivian Brünner & Co. bei mir keinen nennenswerten Eindruck hinterlassen. Schade, denn an sich bin ich für neue Stimmen immer zu haben…

Musik? Ja, ist vorhanden, rettet aber in diesem Falle auch nichts mehr. Wo keine Grundlage für Atmosphäre ist, da kann auch Musik keine dazuschustern. Das ist halt so. Die Geräusche sind okay, aber das sollte für eine Reihe mit bald 200 Folgen ja nun auch kein besonderes Aushängeschild mehr sein.

Ich mag keinen Zirkus und Clowns noch viel weniger. Darum ist das Cover auch nicht mein Fall.

Fazit:  Irgendwie hat die Folge für mich überhaupt nicht funktioniert. Langgezogen, holprig, hanebüchen und unspannend. Ich bin null reingekommen in diese Geschichte, auch nicht beim dritten Anhören. Auf einen weiteren Versuch habe ich keine Lust mehr.

Death Note (04) – Treuebeweis

Titel: Death Note (04) – Treuebeweis / Verlag: Lübbe Audio / Spielzeit: ca. 50 min / Sprecher: Marlin Wick, Thomas Schmuckert, Yesim Meiheit, Simon Jäger ua

Eine Live-Übertragung des Fernsehsenders Sakura TV erschüttert ganz Japan: vor laufenden Kameras kündigt Kira den unmittelbaren Tod eines Nachrichtensprechers an. Als ein Polizist die weitere Ausstrahlung der Sendung zu verhindern versucht, stirbt auch er. Doch Kiras Wahl der Opfer scheint verändert und unmoralischer als zuvor. Er tötet plötzlich nach Lust und Laune. Sind das die Taten eines neuen Kira? L bleibt bei seinen Ermittlungen keine andere Wahl – er muss sich mit Light verbünden, um die Wahrheit herauszufinden.


Eines kann man der Reihe wirklich nicht vorwerfen: dass es langweilig wird, weil keine neuen Ideen eingebunden werden. Selbstverständlich geht es nachwievor darum, inwieweit man Light bzw Kira bereits auf den Fersen ist, aber auch dieses Mal wählt man einen neuen Ansatz.
Im ersten Teil der Folge erlebt man quasi die Seite der Medien, die natürlich auch Wind von Kira bekommen haben und ihn nun praktisch live erleben. Gemeinsam mit den Fersehzuschauern. Kira kündigt den Tod eines Nachrichtensprechers an. Daraufhin bricht natürlich Panik und Chaos aus, was auch sehr gut beim Hörer ankommt. Man muss bei der Sache sein um die Szenenwechsel auf die Reihe zu bekommen und die jeweils agierenden Charaktere einordnen zu können. Die Handlung rast nur so dahin und man kommt kaum zum Durchatmen. Es wird hier überaus deutlich, welche Macht Kira bereits besitzt, dass er für Angst sorgt und dass seine Gegner unter Hochdruck daran arbeiten, ihm auf die Schliche zu kommen.
Der zweite Teil der Folge schickt zwei neue Figuren ins Rennen. Es wird bestätigt, was gewisse Personen im ersten Teil schon mal angedeutet haben. Es scheint einen zweiten Kira zu geben, der allerdings wesentlich willkürlicher zu Werke geht als Light. Einerseits hat mir das super gefallen. Wenn man solch eine Macht bekommt…hey, warum nicht hier und da mal ausnutzen? Speziell, wenn man so Schlimmes erlebt hat. Irgendwo konnte ich das schon verstehen, weil mir Light mit seiner Ruhe und Taktiererei mitunter ganz schön auf den Zeiger geht. Außerdem verleiht es der Story ganz neue Würze. Andererseits (und wenn man sich das Cover ansieht, kann man hier nicht von einem Spoiler sprechen) , warum denn bitte ein Mädchen? Wenn ich eines in der Reihe bislang überhaupt nicht vermisst habe, dann ein Mädel an Lights Seite. Immerhin, sie ist clever, gewitzt und alles andere als dumm oder auf den Mund gefallen. Letzteres ist ein netter Kontrast zum eher wortkargen Light. Vielleicht kann ich mich doch an sie gewöhnen.

Yesim Meiheit fügt sich wunderbar in den Sprechercast ein. Ihre helle und klare Stimme und ihr lebendiger Ton peppen diese Folge ordentlich auf und man nimmt ihr das junge Mädchen einwandfrei ab. Gabriele Blum alias Rem fehlt dafür meist das Geheimnisvolle und Dunkle ihrer Figur, was allerdings nicht an ihrer markanten Stimme liegen dürfte, sondern an den Effekten drumherum wie sie bei Marlin Wick eingesetzt werden. Die fallen bei Gabriele Blum bis hierher eher schwach aus.

Musikalisch gibt es nicht viel Neues zu hören, was aber weiter nicht schlimm ist. Auch wenn man viele Stücke bereits aus der Reihe kennt, so kommen sie auch hier gut zur Geltung und sorgen für Atmosphäre oder transportieren das Tempo des Geschehens.

Warum ein Mädchen und warum denn blond? Mir fehlt dem Cover alleine durch Letzteres schon ein guter Schuss Düsternis, wie man sie bei den Covers der Vorgängerfolgen zu sehen bekommt. Da retten auch die blutroten Augen nicht viel.

Fazit:  Wie einmal bietet die Reihe neue Ideen und Sichtweisen auf. Die erste Hälfte der Folge ist rasant und verdeutlich klar, welche Bedrohung Kira mittlerweile darstellt. Die zweite Hälfte bringt zwei neue Figuren ins Spiel, von denen vor allem eine sicher noch für Aufregung sorgen wird. Meinetwegen hätte es kein Mädchen sein müssen…aber bitte.

Bibi Blocksberg (125) – Der Strandurlaub

Titel: Bibi Blocksberg (125) – Der Strandurlaub / Verlag: Kiddinx / Spielzeit: ca. 40 min / Sprecher: Bodo Wolf, Eduardo Mulone, Susanna Bonasewicz, Rosario Bona ua

Urlaub am Meer was gibt s Schöneres? Leider hat das Reisebüro vergessen, die Hotelzimmer zu buchen. Zum Glück können die Blocksbergs in ein anderes Hotel am Nachbarstrand ausweichen. Bernhard schnorchelt, Barbara liest und Bibi lernt surfen. Doch richtige Erholung kommt nicht auf: Nachts stört ein Heulen vom Meer die Urlaubsidylle.


Es ist beschämend, aber mit einem guten Jahr Verspätung widmen wir uns dann auch dieser Reihe mal wieder. Zum Glück ist gerade Sommer, da passt so eine Urluabsfolge gut. Diese Urlaubsstimmung wird auch prima rübergebracht mit dem Flug, dem Hotel, dem unangenehmen Vorfall und der folgenden glücklichen Wendung, mit Papis Schnorchelei und Bibis Surfkurs.
Der Zwischenfall zu Beginn lässt auch direkt mal etwas Spannung aufkommen, doch natürlich ist das längst noch nicht alles. Das wäre selbst für eine Folge dieser Serie zu wenig.
Nachts weht plötzlich ein unheimliches Heulen vom Meer zu Blocksbergs Hotel herüber. Eine feine, dezent unheimliche Szene, die Rätsel aufgibt. Was kann nur hinter diesem Geräusch stecken? Der Hotelbesitzer und sein Sohnemann wollen nicht so recht mit der Sprache raus, erzählen was von Spuk. Als Hörer hat man spätestens als der Besitzer des ersten Hotels bei den Eltern Blocksberg aufschlägt so eine Idee. Aber selbstverständlich muss es Bibi sein, die gemeinsam mit Thomaso einen spannenden und gar nicht so ungefährlichen nächtlichen Bootsausflug unternimmt und die Sache endgültig aufklärt.
Dabei wird dann auch ein bisschen gehext. Die Hexerei kommt hier nämlich sonst wieder viel zu kurz in meinen Ohren. Es ist also immer etwas los in dieser Geschichte. Da macht das Zuhören Spass.

Blocksberg urlauben in Italien und das muss man hören. Rosario Bona, Claudio Maniscalco und Eduardo Mulone sorgen dafür, dass das gelingt. Ihnen nimmt man den italienischen Akzent wenigstens ab. Sehr fein gemacht!

Ein paar zum Schauplatz passende Geräusche mehr hätte ich mir schon gewünscht. Ich denke da an mehr Meeresgeräusche wie zB Wellen. Was die Musik anbetrifft, beschränkt man sich wie gewohnt auf das Titellied.

Auch das Covermotiv vermittelt die volle Ladung Sommer- und Urlaubsflair mit der surfenden Bibi und den Eltern, wie sie am Strand und im Meer relaxen. Thomaso hat es ebenfalls aufs Cover geschafft.

Fazit:  Eine richtig schön sommerliche Urlaubsgeschichte mit spannenden Momenten und rätselhaften Ereginissen. Mir hat sie sehr gut gefallen!

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